Ein Lied ohne Klang

Hier könnt Ihr Euren Gefühlen und Gedanken freien Lauf lassen.

Ein Lied ohne Klang

Beitragvon Snow » Di. 21.03.2017, 02:18

Hallöchen,

Das geht mir grade nicht aus dem Kopf..

Mein Leben ist ein Lied ohne klang. Meine Worte haben keinen klang.. werden nicht transportiert.. kommen nirgends an. Was bringt es denn zu sagen "bitte hört mir zu" "bitte geh nicht weg". Was bringt es denn zu sagen man möchte gerne reden. Was bringt es denn zu sagen "ich möchte deine Stimme hören" mitten im Zusammenbruch &.. nichts. Bin ich real? Ist es ein Traum? Ein Albtraum.. eine Bestrafung? Was muss man tuen um wahrgenommen zu werden.. reden? Etwas sagen? Tue ich das denn nicht.. meine Worte, sie sind stumm. Haben keine Bedeutung, sind sie dumm, sinnlos in euren Augen? Meine Worte ergeben sich aus mir, den Gefühlen, Charakter, Situationen. Sie sind ich. Sind sie bedeutungslos für euch? Sind sie Wertlos? Sind sie leer für euch?

Bitte versteht meine Worte, bitte hört meine Worte. Bitte nehmt mich wahr.. ich bin noch hier, aber.. bald nicht mehr

Ich verschwinde, verhalle, verblasse genauso wie meine Worte.. das Lied geht zu Ende.

Grüssle
Monologe pflastern den Weg ins Grab..
Benutzeravatar
Snow
Vielschreiber
 
Beiträge: 167
Registriert: Do. 08.09.2016, 01:20

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon nisma » Di. 21.03.2017, 02:25

*zuhört und mitliest aber nich weiss was er sagen soll*

Ich kann dir ne Umarmung dalassen, falls du eine möchtest.. mehr krieg ich grad nich hin
"I am empty and I won't fight / Carry me out, bury my mouth
Fill it up, so I can't speak / I'd rather sleep
Resting on a black wing"
Benutzeravatar
nisma
Moderator
 
Beiträge: 291
Registriert: Sa. 25.02.2017, 21:54
Wohnort: Centralia

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon loner » Di. 21.03.2017, 10:12

Snow,

Für mich hören sich deine Worte immer sehr herzzerreißend an. Sie sind voll mit Trauer und Verzweiflung. Weißt du, was das Schlimmste für mich ist? Deine Situation hat sich seit Monaten nicht geändert und du leidest von Tag zu Tag, ohne dass ich dir helfen kann. Helfen kannst nur du dir, indem du ihn endlich verlässt. Ich weiß ja, dass ich nur sehr einseitig und daher wohl nur seine schlechten Seiten von dir lese. Aber das ist keine normale Beziehung. Das ist einfach nicht normal, was du dir antust und er da nur zuguckt. Ich sehe dich manchmal vor meinem inneren Auge, wenn ich deine Texte lese, male mir das Schlimmste aus. Und es tut mir weh. Ich wünschte mir, dir ginge es bald besser.

loner
Wie einfach wäre das Leben, wenn sich die unnötigen Sorgen von den echten unterscheiden ließen. (Karl Heinrich Waggerl)
loner
Moderator
 
Beiträge: 952
Registriert: Mi. 25.05.2016, 11:37

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon Snow » Mi. 22.03.2017, 19:57

Danke nisma, das hilft schon ungemein^^

Hallo loner,

es tut mir leid, dass es dir & auch anderen schon diese ganzen Monate über weh tut das zu lesen. Natürlich kann nur ich diese Sache beenden, aber da ist zu viel Hoffnung. Auch Angst. Er sieht oft zu, in Situationen da darf man nicht zu sehen. Warum ist mir unverständich. Er ist hilflos, hat angst, ist vielleicht gelähmt.. trotzdem, so geht das nicht. In den Situationen hat man solche schmerzen, sitzt da, hält nichts mehr aus & frägt sich warum schon wieder.. wieso tut er denn nichts. Wieso regiert er denn nicht, oder gerade so. Man darf niemanden so behandeln. Niemals. Ich frage mich warum ich ihn das verzeihen kann, allerdings die Lügen, das etwas anderes wichtiger ist als ich & oder meine Gefühle, auch noch etwas so banales.. das kann ich nicht verzeihen. Ich versuche es, hoffe das es sich ändert, dann könnte ich es. Doch.. das wird es nicht. Würde ich es jetzt nach prüfen, hätte ich mindestens eine Bestätigung dafür. Bestimmt hunderte vernichtete Beweise obendrein. Vertrauen.. nein. In keinen Menschen mehr, auch nicht mich selbst. Vieles was mir wichtig war, habe ich nach & nach "aufgegeben", um es uns einfacher zu machen. Der Wunsch nach einer tiefen Verbindung. Der Wunsch zu reden. Der Wunsch nach mehr Zärtlichkeit. Mein Kopf ist blockiert.

Natürlich muss es beendet werden. Aber wo soll ich hin? Hier ist niemand. Die die ich kenne, Vater, Verwandtschaft, mein Ex Mann. Sie alle haben sich mir verschlossen, manche reagieren gar nicht mehr. Dieser Text war einer der wenigen, die nicht nur an meinen Freund gerichtet sind. Ich versuche allein eine Möglichkeit zu finden. Aber ich merke schon wieder wie ich anfange zu verzeihen. Das hat allerdings keinen Sinn, bald kommt die nächste Situation. Man tut nichts mehr anderes als leiden & verzeihen.. & hoffen. Erst einmal eine Wohnung finden, ich muss weiter suchen. Konsequent. Sei Konsequent & such weiter. Bitte

Ich verzeihe Dinge, die nicht zu verzeihen sind. Hoffentlich sieht er das wenigstens irgendwann.

Danke, grüssle
Monologe pflastern den Weg ins Grab..
Benutzeravatar
Snow
Vielschreiber
 
Beiträge: 167
Registriert: Do. 08.09.2016, 01:20

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon loner » Mi. 22.03.2017, 21:25

Das mit dem Verzeihen kann ich gut verstehen. Man vergisst und verdrängt den Schmerz, dann folgt eine schöne Situation zu zweit, vielleicht ein Lacher oder eine Geste, und schon hat man wieder Hoffnung, dass doch alles gut werden wird.
Und es ist ja auch irgendwo bequem, wenn man nicht auszieht, sondern bleibt. Ich bin darin ein Meister, solchen Veränderungen aus dem Weg zu gehen, aus Angst vor der unbekannten Zukunft.
Nur so wie sich dein Leben anhört, glaube ich einfach, dass du ohne diesen Menschen wieder richtig glücklich werden könntest. Zumindest mehr als jetzt. Eure Situation ist so starr, redundant, vorhersagbar. Ihr dreht euch im Kreis. Ich glaube, auch ihm würde eine Therapie gut tun.
Machst du eigentlich irgendwas, dass du auch mal raus kommst, unter Leute? Ein Kurs, Sport, ehrenamtliche Tätigkeit oder so? Das würde dich nochmal in eine 'andere Realität' bringen, als wenn du immer hauptsächlich mir ihm deine Zeit verbringst.
Wie einfach wäre das Leben, wenn sich die unnötigen Sorgen von den echten unterscheiden ließen. (Karl Heinrich Waggerl)
loner
Moderator
 
Beiträge: 952
Registriert: Mi. 25.05.2016, 11:37

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon Snow » So. 26.03.2017, 16:18

Nein, eigentlich "sitze" ich den ganzen Tag nur zu Hause & warte darauf, dass entweder mein Sohn aus dem Kiga kommt, oder mein Freund nach Hause. Oft gehe ich durch das Städtchen & genieße meine "Freiheit" allein sein zu können & vielleicht, ganz vielleicht kreisen meine Gedanken ein paar Minuten nicht um irgendetwas das meinen Freund betrifft, bzw. die Probleme. Es fühlt sich eigenartig an, leicht, aber trotzdem tut es weh. Es ist nicht mehr normal sich normal zu fühlen, das ist schwer zu beschreiben. Man wird ruhiger ist aber nicht wirklich ruhig, nur ruhiger als sonst. Denn Alltag ist Anspannung, eingesperrt sein, unfrei, gelähmt, ängstlich. Man merkt es gar nicht so, es ist fast Gewohnheit, wahrscheinlich weil ich dies aus meiner Kindheit kenne. Meiner Mutter gegenüber fühlte ich mich fast immer so, also angespannt & unfrei. Allerdings nur wenn sie in meiner Gegenwart war, war sie nicht in Sichtweite war ich "frei". Mit meinem Ex Mann erlebte ich eine Art Freiheit die ich nun sehr vermisse. Auch dort habe ich mich etwas unfrei gefühlt, warscheinlich weil ich immer erst an sein wohl dachte & ihn aber nicht.. zum funkeln bringen konnte. Doch es war eine minnimale kaum zu spürende Unfreiheit mit der ich auf jeden Fall hätte leben können. Jetzt bin ich gefangen wie noch nie in meinem Leben. Komplett gelähmt. Ich war nie so unglücklich, unfähig & schwach, nie so negativ. Nie so.. tot. Ich weiss, dass es mir besser gehen würde, allein. Ohne irgendjemanden, nur ich & mein Sohn.

Die Hoffnung raubt mir alle Kraft. "Wenn diese eine Sache nicht so wäre, wäre alles schön" ... ja.. aber sie ist halt nun mal da & ich könnte sterben & das würde gar nichts ändern. Damit leben kann ich anscheinend nicht. Die Mutter meines Freundes "lebt" mit einer ähnlichen Eigenschaft von seinem Vater, sie lebt damit, scheint unglücklich zu sein, aber irgendwie auch nicht. Ich frage mich wie sie es schafft & warum. & ich frage mich, wie es Menschen geben kann, die einfach eine Sache haben, die sie weiter tuen, davon reden, es einfach machen & ihrem Partner in die Augen sehen können, dem sie damit weh tuen & trotzdem weiter machen. Nein.. das überlebe ich nicht.

Ich habe mir überlegt, eine Kiste zu machen. Eine Kiste in der ich auf Zettel schreibe, was für Situationen aufkamen in denen er mich fast schon grausam behandelt hat. Bilder, meine blutigen Tücher (ich habe die letzten aufgehoben, das ist seltsam ich weiss.. ich wollte mir bildlich vor Augen führen was ich immer wieder verdränge). Fotos machen von meinem vernarbten Körper, von Narben die umsonst immer da sein werden. Vielleicht auf Fotos, Bilder von dem was ich in dieser Zeit verloren habe. Bei dem Gedanken daran fange ich an zu weinen, mir wird schlecht, ich kann nicht einmal wütend sein. Es wird eine volle Kiste, eine sehr volle Kiste.. & wenn ich dann alles sehe, ich hoffe dann wird sich etwas ändern. Irgendwas muss sich ändern. Bitte
Monologe pflastern den Weg ins Grab..
Benutzeravatar
Snow
Vielschreiber
 
Beiträge: 167
Registriert: Do. 08.09.2016, 01:20

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon Snow » So. 26.03.2017, 22:17

Er hat diesen Beitrag gelesen & das einzige was er dazu zu sagen hatte war "Du sprichst von der einen Sache, das bin ich oder? Ich muss mich allgemein ändern. Du redest von einer Sache, EINER"..

Fast drei Jahre. Vollkommen sinnlos noch darüber zu reden.

Ich rede davon, dass er mich dafür anlügt sich Hentai Anime Bilder an zu sehen, oder Hentai Games. An Weihnachten, den ganzen Dezember, an Silvester. Nicht für mich da ist, nicht dafür kämpft das ich bei ihm bleibe. Das meine Gefühle einen sch... Wert sind. Ich ging ins Hotel, weil er sich sowas ansah, nach Lügen, nachdem er mich hintergangen hatte, fertig gemacht hatte. An dem Tag als mein Grossvater beerdigt wurde & meine gesamte Verwandschaft mich nicht dort haben wollte, weil ich bei seiner war & er noch zu mir sagte "Es war ein Fehler das du mit hier her gekommen bist". Er war nicht da für mich, ich hatte keine Kraft. Ich wusste was meine Verwandschaft davon halten würde. Ich wusste nicht das mein Grossvater stirbt. Hätte ich gewusst, das ich mich dafür bemühe um dann belogen, fertig gemacht & im Stich gelassen zu werden & dann auch noch nie wieder meinen Opa zu sehen.. ich wäre nie mit gegangen. Nein Niemals. Er sah sich das an, ich bat ihn darum diesen einen Tag respektvoll & rücksichtsvoll zu mir zu sein. Durch einen Zufall fand ich es herraus, das er es nicht wahr. Ganz ehrlich ich wollte das nicht wissen. Ich wusste es doch schon unterbewusst irgendwo.. er sah sich das an, ich sagte ihm es sein nicht ok. Er sagte mir ich wäre schuld, war gemein. Ich ging ins Hotel. Ich kam wieder. Er wartete ab wie immer, tat nichts, wie immer. & dann.. machte er es wieder..

Aus was bestehst du? Aus Zocken, aus perversen Anime Kram. Bildern, spielen, Gedanken, Fantasie. Davon würdest du dich stundenlang berieseln lassen. Du belügst mich dafür, du hintergehst mich. Du vernichtest die Beweise. Beschuldigst mich, lässt mich allein. Bist fies. Du schliesst mich im Bad ein, oben ohne voll gespritzt mit Sperma, weil ich einen Nervenzusammenbruch habe der nicht endet, weil du gemein bist anstatt zu sehen sie hat schmerzen.. du hälst mich fest, drückst mich aufs Bett. Du ringst mich zu Boden & fängst an mit deinen Fingern in mich einzudringen obwohl ich weinend nein sage. WARUM! Du schubst mich immer & immer wieder aufs Bett, während ich weine, nur weil du Angst hast das ich weg gehe? Oder Warum? Weil ich meine Chars aus einem Game gelöscht hatte um mich zu befreien? Du machst es dir, während ich in einem anderen Zimmer liege, oder sitze & einen Zusammenbruch habe & du weisst das.. du schaust dir diese Bilder an, suchst danach.. Du würdest die Screens aus diesem Game aufhängen von unseren Chars & wieviele Fotos gibt es von uns? Zwischen wie vielen anderen Hentai wall Scrolls?

Aus was besteht dieser Mensch, aus perversen Fantasie & sonst ist da nichts? Ist das das was ihn ausmacht? Sein Leben? Ich bin es nicht... das ist sein Leben! Perverse Anime Mädchen.. die wichtiger sind als ich, diejenige die er behauptet zu lieben.

Ein Mann redet von Waffen & tot, verletzt seine Frau damit. Hört niemals damit auf, tut seiner ganzen Familie damit weh. Es ist nichts anderes, dieselbe Sache. Genauso verhält er sich mit diesem Zeug. Hauptsache das haben, andere müssen es akzeptieren. Die schmerzen die es bereitet versteht er nicht, er gibt mir die Schuld dafür das es mir weh tut.

Blind. Du bist blind. Du liebst mich nicht. Du bist der Meinung ich verlasse dich nicht? Du bist der Meinung ich bin im Unrecht mit meinen Gefühlen? Das bin ich nicht. Ich bin keine Frau die den zweiten Platz einnimmt. Ich bin keine Frau die akzeptiert, dass der Mann sie so kaputt macht, nur für so etwas. dafür hätte ich mich fast umgebracht. Dafür habe ich soviel unnötig gelitten. Unnötig! Dafür weniger Wert zu sein als sexy Anime Girls..

Meine Gefühle bedeuten diesem Menschen gar nichts. Er kämpft nicht dafür das ich bleibe, nein er schaut sich lieber seinen Kram an. Er berieselt sich, auch dann wenn er am meisten kämpfen müsste.. was soll das sein.. wieso habe ich für so jemanden alles verloren? Er hat nicht einmal das Monster verdient, dass ich deswegen geworden bin. Diesem Menschen habe ich nie etwas bedeutet. Nie
Monologe pflastern den Weg ins Grab..
Benutzeravatar
Snow
Vielschreiber
 
Beiträge: 167
Registriert: Do. 08.09.2016, 01:20

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon nisma » So. 26.03.2017, 22:33

Hey miss Snow,
bleibst du denn noch bei ihm weil du hoffst dass es besser wird, oder bleibst du bei ihm weil du sonst nirgends hin kannst?

Hentai, Fetische und Sexzeugs sind alle schön und gut, aber das kann er halt auch ohne dich haben. Ich hab das Gefühl seine Bedürfnisse bestehen hauptsächlich aus weiblichen Geschlechtsorganen und seine Bedürfnisse werden erfüllt. Deine aber nich, denn du willst mehr als das. Das Ding is, er wird nie anders und eure Beziehung auch nich, solange er kriegt was er will und du dich damit zufrieden gibst nichts im Austausch dafür zu kriegen.
Deshalb versteh ich auch nich wieso du das alles mitmachst. Und ob er denn je anders war.
Dein letzter Beitrag klingt so als wärst du mittlerweile bereit ihn aufzugeben. Was ich gut find. Hoffentlich findest du bald die Kraft ihn aus deinem Leben zu streichen, dein Kind zu schnappen und nen Neuanfang zu wagen. Vielleicht auch iwann mit jemandem der dich möchte, so wie du bist und nicht nur deinen Unterleib.
"I am empty and I won't fight / Carry me out, bury my mouth
Fill it up, so I can't speak / I'd rather sleep
Resting on a black wing"
Benutzeravatar
nisma
Moderator
 
Beiträge: 291
Registriert: Sa. 25.02.2017, 21:54
Wohnort: Centralia

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon Snow » Mo. 27.03.2017, 16:04

Hallo nisma,

danke, irgendwie hat dein Beitrag mich grade zum schmunzeln gebracht. Warscheinlich liegt es auch an dem schönen Wetter & daran dass mein Freund noch arbeitet..^^

Man könnte vielleicht denken, das ich bleibe weil ich nirgends hin kann, aber nein.. es ist die Hoffnung. Ich habe immer gewartet bis sie endlich "stirbt" leise ist oder sich in das Gegenteil verwandelt. Es gibt ja auch noch Einrichtungen in die ich wohl gehen könnte & auch wenn ich das wirklich gar nicht will, könnte ich wohl zu meinen Eltern. Aber dort würde es jeden Tag furchtbaren Streit geben & meine Mutter betreibt eine Art Hunde Auffang - Station. Was mit einem 3 Jährigen Kind, stressig & auch gefährlich ist. Ich war einmal dort, es ging schon, aber zu der Zeit war noch kein Streit da, bzw. viel weniger als es nun wäre. Viel weniger.

Wie schön, dass du wie fast jeder andere sofort das Problem daran verstehst. Das Ding ist ja eigentlich, dass wenn der Kram nicht wichtiger wäre als ich, wäre mir das vollkommen egal. Fetische sind Fetische. Aber während ich dem Selbstmord nahe war & mit Gedanken um meinen Sohn dafür kämpfte nicht dem Wunsch danach nach zu geben... ja machte er natürlich was?.. Man kann gar nicht in Worte fassen, wie schlimm das in Wirklichkeit ist. Es ist gefühlt viel schlimmer, als es in jedem Beitrag steht. Die Worte können es nicht ausdrücken. Wie sollte man es ausdrücken, das man den Schmerz dahinter wirklich verstehen kann, denn er denkt ja nur "Sie mag nicht das ich das mache, Männer machen sowas aber, ist natürlich". Dann stempelt er es als Eifersucht, übertrieben oder sonst was ab & fertig. Würde gerne meinen Kopf an die Wand schlagen, ist das Dummheit, oder wie, oder was.. ich bin wirklich verzweifelt & wütend. Es geht darum das das wichtiger ist, als mein Leben, das ich mir deswegen fast genommen hab. Was versteht man denn daran nicht? Es geht nicht darum das er das mag, es geht nicht darum das er das tuen wollen würde (was er ja eh macht). Nein es geht darum, dass meine Gefühle, meine Schnitte auf der Haut, meine Nervenzusammenbrüche, mein fast Selbstmord einfach sch... egal sind & er einfach weiter macht. Ahhh pure Verzweiflung! Wie.. was.. wo.. Hilfe *Kopf gegen Wand schlag* Wie? Wie zum Hänker kann man das nicht verstehen? .. Es ist ihm egal, oder.. ja, egal.

Entschuldigt vielmals diesen Ausbruch, aber jetzt fühl ich mich als könnte ich Bäume aussreissen.
(solange bis er von der Arbeit zurück kommt)

Es dauert nicht mehr lang, eine Wohnung muss her & zack sind wir weg. Ich suche fleissig :D
Monologe pflastern den Weg ins Grab..
Benutzeravatar
Snow
Vielschreiber
 
Beiträge: 167
Registriert: Do. 08.09.2016, 01:20

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon loner » Mo. 27.03.2017, 16:22

Schnapp dir doch deinen kleinen Knopf und geht noch eine Runde Eisessen bei dem schönen Wetter. Dann kannst du dein Hoch noch etwas länger genießen, bevor du deinen Freund heut abend siehst.
Wie einfach wäre das Leben, wenn sich die unnötigen Sorgen von den echten unterscheiden ließen. (Karl Heinrich Waggerl)
loner
Moderator
 
Beiträge: 952
Registriert: Mi. 25.05.2016, 11:37

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon Snow » Mo. 27.03.2017, 17:38

Schon unterwegs, danke :)
Monologe pflastern den Weg ins Grab..
Benutzeravatar
Snow
Vielschreiber
 
Beiträge: 167
Registriert: Do. 08.09.2016, 01:20

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon nisma » Mo. 27.03.2017, 21:14

Das war definitiv das Wetter und deine Freiheit grade und nich ich :D Aaber solangs dich schmunzeln lässt, isses mir egal wohers kam :)

Hmm.. Hoffnung wird man nich so leicht los, das kenn ich. Aber es klingt als wär die bei dir der Wut gewichen. Endlich :) Gut dass du da Optionen hast und auch gut dass du selbst die siehst.

Ich hab ja bereits gesagt dass ich nich versteh wieso du dir das antust, jetz weiss ich es is die liebe Hoffnung. Aber ihn versteh ich immer noch kein bisschen. Ja klar masturbieren Männer. Machen Frauen auch. AAAABER es gibt halt auch noch anderes als das, ne? Vor allem in ner Partnerschaft. Ich glaub das werd ich auch nie wirklich verstehn, denn da sind dein Freund und ich grundverschieden (worüber ich sehr froh bin, muss ich zugeben ^^"). Ihn zu verstehn würde aber wohl auch nichts bringen, solange er das selbst nich tut.
So, genug über deinen Freund aufgeregt ^^"

Yay! :D *hofft dass du schnell ne Wohnung findest und deine Stimmung so gut bleibt* :)
"I am empty and I won't fight / Carry me out, bury my mouth
Fill it up, so I can't speak / I'd rather sleep
Resting on a black wing"
Benutzeravatar
nisma
Moderator
 
Beiträge: 291
Registriert: Sa. 25.02.2017, 21:54
Wohnort: Centralia

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon Snow » Di. 28.03.2017, 15:08

Nein, du hast auch einen Teil dazu geleistet & loner auch ^-^

Bis ich ihn kannte, war ich nie wirklich wütend. Das war kein Gefühl für mich, aber grade... wie soll ich sagen. Wütend sein macht grade Spass, klingt seltsam, aber.. es fühlt sich nach Gerechtikeit an & allemal besser als traurig rum zu sitzen. Es ist Energie.

Also, ich weiss gar nicht ob er mastrubiert. Hin & wieder bestimmt, auch in echt unangebrachten Situationen z.B während ich im Wohnzimmer einen Nervenzusammenbruch habe.. ohne Worte. Soviel könnte er wohl auch gar nicht. Denn so viele Stunden wie er sich berieseln lassen würde, z.B als ich ihm noch "erlaubte" sein Hentai Game zu spielen.. sprich es mich nicht verletzt hat... als ob ich etwas verbiete.. ehm ja, hat er ja auch stundenlang Tags & Nachts das gespielt. Er guckt sich ja auch nicht nur drei, vier Bilder an.. weitaus viel mehr. Man kann sagen er würde sich also den ganzen Tag & die Nacht seinen Hunger holen, oder so. Versteht man hoffentlich. Je mehr mich es verletzt, desto mehr macht er es dann auch noch, also hinter meinem Rücken natürlich. Man müsste blind & dumm sein um das nicht zu merken.. dann die dummen Lügen & fertig machen, weil ich das nicht akzeptiere *Wand...Kopf.. Wand..*

Meine Stimmung blieb noch lange gut, danke :D

& jetzt gerade vor 20 Minuten habe ich ihm sowas von die Meinung gegeigt. Nicht das er es verstehen wird, aber es ist befreiend!

Vielleicht schnallt er es irgendwann, alleine in seiner ruhigen Wohnung während er sich seinen Kram anguckt & dann allein in sein grosses Bett muss. Aber selbst dann, wieso noch eine Chance geben, er hatte tausende & hat nichts draus gemacht & am Ende wird es nach wenigen Wochen wieder genauso werden.

Bin erstmal fertig mit der Männerwelt :coolguy: ( ausser meinem Sohn )^^
Monologe pflastern den Weg ins Grab..
Benutzeravatar
Snow
Vielschreiber
 
Beiträge: 167
Registriert: Do. 08.09.2016, 01:20

Re: Ein Lied ohne Klang

Beitragvon StrawberryGashes » So. 02.04.2017, 22:45

"WIr haben gelernt
nicht dichten im Dunkeln
Wer dichtet im Dunkeln zerbricht
Zerbricht am Dunkeln in sich."
StrawberryGashes
Mitglied
 
Beiträge: 10
Registriert: Mo. 20.03.2017, 23:11


Zurück zu Gefühls- und Gedankenwelt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste