Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Für die Philosophen und Debattanten unter uns - hier könnt Ihr über Gott und die Welt oder den (Un-)Sinn des Lebens philosophieren ;)
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Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Atisha » Mo. 18.11.2013, 21:20

Vielleicht hat GefallenerEngel auch ein wenig Recht, es sieht irgendwie dunkel aus, der Meinung bin ich auch.
Atisha
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Grille0815 » Mo. 18.11.2013, 21:27

Man will doch die Leute nicht "verschrecken", GefallenerEngel...

Auch das es, wenn sich die Erde in ihre nächste Entwicklungsstufe (mit oder ohne uns...) begibt, es nicht "Zapp" macht und die Welt is ne Neue, wir fahrn weiter unsre dicken Schlitten, gehn Malochen und alles is einfach "Tutti"....
Wir reden hier schon vom "Ende der Welt" wie wir sie kennen...
Gerade und besonders, weil die Erde im Begriff ist, ihr "rein materielles" Dasein in ein teils materiell, teils feinstoffliches Dasein zu wandeln.
Die von dir, GefallenerEngel angesprochenen "Finsteren" kenne ich aus meinen Lektüren auch.
Selbstverständlich sind "die" hier, das waren sie schon immer.
Nur... noch nie so viele wie jetzt, das ist richtig.
Alleine das beeinflusst unser tägliches Leben immer mehr in Richtung "zu viel Stress um echt zu 'leben'."
Die Versuchungen der Finsteren werden mittlerweile schon fast von Tag zu Tag größer und immer mehr Seelen fallen ihnen anheim.

Viele Grüße trotz allem,

Grille0815

Edit: Wenn man beispielsweise vor 20 Jahren noch unter "gelegentlichen" Versuchungen, meist nicht mal durch inkarnierte Finstere, sondern damals noch vor allem durch rein feinstoffliche Mitglieder dieser Seelengruppe, selbst als "gute Seele" versucht war, "böses" zu tun, sind ja mittlerweile solche Massen an, auch inkarnierten (!), Finsteren auf der Welt, das man ja bald kein "Licht" mehr sieht... Die Feinstofflichen sind sehr präsent und machen es den Seelen schwer, auf ihren Wegen zu bleiben....
Hier sehen wir wohl ganz klar einige der Machtpositionen mit, durch Finstere erheblich beeinflussten, Seelen besetzt. Anders kann ich mir gewisse Entwicklungen bald nicht mehr erklären...

Edit2: 20 Jahre fühlt sich zu lang an. Ich tät sogar sagen, wenn ich genauer drüber nachdenke, vor 10 Jahren oder weniger würde eher passen. Sorry, falls es Verwirrung gab.
Mir fällt nur ganz bewusst auf, das es eine "explosionsartige" Entwicklung war. Und das wir wohl den "Zenit" der Flut noch nicht erreicht haben...
Grille0815
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Gecko » Di. 10.12.2013, 21:46

Das sagt der Dalai Lama auch in einem Buch! Verhütung besonders in armen Ländern. :)
Gecko
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Mirai » Di. 10.12.2013, 22:08

Irgendwo gab es mal eine Grafik zur vorrausichtlichen Bevölkerungsentwicklung, aber leider finde ich sie nicht mehr wieder.
Auf jeden Fall konnte man dort sehen, dass die Bevölkerung in Europa rückgängig ist, während Afrikas Bevölkerung wachsen wird.

Es kommen immer viele Flüchtlinge aus Afrika nach Europa rüber und viele sterben bei dem Versuch, Italien über den Seeweg zu erreichen.
Wenn davon mal in den Nachrichten berichtet wird, dann wird immer so getan, als wäre das ganz schrecklich, aber im Grunde ist es den meisten Menschen in Industrienationen egal, wie die Zustände in der dritten Welt sind, solange es ihnen selbst gut geht.
Wenn es uns auch nur im Geringsten interessieren würde, wie es Menschen in Afrika geht, dann hätten wir die Probleme längst schon gelöst und es müsste kein Flüchtling mehr sterben, aber da es uns nur um unser eigenes Wohl geht und wir unseren Wohlstand nicht teilen wollen, werden weiterhin Menschen sterben müssen.

Irgendwann gibt es bestimmt einen großen Knall und dann wird es Krieg geben, aber da wir Menschen ohnehin genug gefährliches Spielzeug entwickelt haben, muss man nicht mal mehr mit Panzern kämpfen. Da gibt es weitaus effektivere Mittel.

Das ist jetzt vielleicht Schwarzmalerei, aber ich halte eine Dystopie für wahrscheinlicher als das Paradies, denn irgendwo ist der Egoismus in uns Menschen verankert und das hindert uns daran, ein Paradies für alle Menschen zu erschaffen. Aus der Sicht mancher Menschen dieser Erde leben wir Europäer auch schon im Paradies, oder? :wink:
Mirai
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon GefallenerEngel » Di. 10.12.2013, 22:27

Mirai hat geschrieben: Aus der Sicht mancher Menschen dieser Erde leben wir Europäer auch schon im Paradies, oder? :wink:

Weil diese Menschen ein völlig verzerrtes illusorisches Bild von dem sog. paradiesischen Westen haben. Nur deshalb! In Wirklichkeit hat jeder seine eigenen Probleme, und man kann nicht behaupten, daß die der anderen größer sind. In Afrika gibt es zb so etwas wie Depression überhaupt nicht!!! Also jedem das Seine! Wenn jeder nur für sich selbst sorgen würde, dann wäre die Welt ein Paradies. Aber es gibt viel zu viele Neider, die dem Nachbarn dessen Glück und Reichtum nicht gönnen. Sie sehen vllt die Rosen, aber nicht die Spaten. Sie sehen das gegenwärtige vermeintliche Glück, aber nicht die Hölle, durch die der Betreffende früher gegangen ist, um seinen Wohlstand zu erkämpfen!

Jeder bekommt schon genau das, was er verdient... auch wenn wir die Ursachen in den meisten Fällen nicht sehen und nicht zurückverfolgen können...
GefallenerEngel
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Atisha » Mi. 11.12.2013, 02:37

Egoistisch sein, dass ist nichts, man muss schon an seine Mitmenschen denken und an die Umwelt. Nur machen das die meisten Investoren in Afrika nicht, weil immer nur das Geld zählt und der Gewinn. Und die Regierungen sind korrupt und leben in Vetternwirtschaft und tun deswegen auch zu wenig korrigierend eingreifen.

GefallenerEngel, dein liberales Weltbild teile ich nicht.
Atisha
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Kathikatze » Mi. 11.12.2013, 02:48

Ich bin ein wenig erstaunt über das seltsame Halbwissen hier, gepaart mit Vorurteilen gegen hauptsächlich Afrikaner hier...
die Entwicklung der Geburtenzahlen/ des Bevölkerungswchstums usw von indiutrialisierten Gebieten im Gegensatz zu weniger fortgeschrittenen Gegenden nennt sich Demografischer Übergang
...das lernt man eigentlich auch in der Schule? Das 4-Phasen-Modell?

Und, bitte,wer behauptet, in Afrika gäbe es keine Depression? Das ist ja schon fast... unverschämt,finde ich. So nach dem Motto "Euch geht's doch gut da unten. Bleibt bloß da!"
Kathikatze
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Atisha » Mi. 11.12.2013, 03:04

Ich habe zB. gehört das es in China weniger psychische Krankheiten gibt als bei uns, glaube das hat mal im Spiegel gestanden. Da kann schon was dran sein. Jedes Volk hat eben seine eigenen Leiden.
Atisha
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon GefallenerEngel » Mi. 11.12.2013, 07:32

Es gab mal ein Buch über Angst und Depression, welches man auch in Afrika verkaufen wollte. Als man hinkam und es dort vorstellte, machten die Einheimischen große Augen und sagten: das brauchen wir nicht, denn so etwas kennen wir nicht. Es ist Fakt: das gibt es dort tatsächlich nicht! Depression ist eine Zivilisationskrankheit.

Und noch etwas: wir sind für andere Völker nicht verantwortlich. Hilf demjenigen, der dich persönlich um Hilfe bittet! Wahre Hilfe kann immer nur persönlich sein, von Mensch zu Mensch, weil dann auch die Seele mitschwingt und daran beteiligt ist. Alles andere ist Heuchelei.

Es ist auch viel natürlicher und befriedigender, wenn man sich nur auf einen Menschen konzentriert und zwar auf jemand, mit dem man persönlich in Kontakt steht.

Warum soll man sich mit dem Ende der Welt beschäftigen, wenn so viel Elend vor der Haustür liegt. Das ist doch schizophren.
GefallenerEngel
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Aschenbecher » Sa. 21.12.2013, 22:53

Es gibt nicht zu viele Menschen... Es gibt nur viele Menschen, denen die Gier ausgetrieben gehört...
Niemand muss hungern oder frieren... Es ist purer Egoismus, der Menschen leiden und sterben lässt...
Wenn schon Menschen zuviel sind, dann sind das diese Egoisten... :?
Aschenbecher
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Angelika » Fr. 17.01.2014, 19:36

Wir sollten aufhören,Gott spielen zu wollen.
Wer eine Lebensberechtigung hat,ist alleine Gottes Sache.
Alle Menschen müssen an sich arbeiten,um Unwissenheit oder die sog "Todsünden"zu überwinden.
Aber auch ich bin besorgt,wenn ich mir wirklich große Großstädte anschau.
Jeder einzelne Mensch braucht frisches Wasser und Grundnahrungsmittel und scheidet dementsprechend viel aus.
Jeden Tag!
Ziemlich bedenklich.
Ich bin erstaunt,daß die Versorgung immernoch klappt.
Aber ich bin auch der Meinung,wenn es keine politischen Probleme in den ärmsten Ländern der Welt gäbe,und nicht einzelne Menschen Besitz in Milliardenhöhe sinnlos horten,dann würde es schon für Jeden reichen.
Angelika
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Mirai » Fr. 17.01.2014, 20:45

Angelika hat geschrieben:Wir sollten aufhören,Gott spielen zu wollen.
Wer eine Lebensberechtigung hat,ist alleine Gottes Sache.
Alle Menschen müssen an sich arbeiten,um Unwissenheit oder die sog "Todsünden"zu überwinden.


Wenn man den religiösen Aspekt mal rausnimmt, über den man sich streiten kann, kann ich dir im letzten Satz nur zustimmen.
Wenn wir es schaffen würden, die Nächstenliebe zu praktizieren und Gier somit zu vergessen, könnten wir die Welt bestimmt zu einem besseren Ort machen.

Nur die Sache mit der Lebensberechtigung verstehe ich nicht ganz. Die (potentiellen) Eltern eines Kindes entscheiden doch, ob sie sich fortpflanzen und nicht Gott.
Man kann natürlich argumentieren, dass das durch Gottes Willen geschieht. Meinst du das vielleicht? Ich bin mir da ein wenig unsicher, was genau du meinst.
Mirai
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon GefallenerEngel » Fr. 17.01.2014, 21:15

Angelika hat geschrieben:Wir sollten aufhören,Gott spielen zu wollen.
Wer eine Lebensberechtigung hat,ist alleine Gottes Sache.


Niemand hat behauptet, dass wir bestimmen sollen, wer eine Berechtigung zum Erdenleben hat und wer nicht. Aber diese Welt ist nicht mehr normal, sie ist bereits verloren und dem (langsamen) Untergang geweiht. Die Bevölkerungsexplosion ist nur eine Facette von vielen, die diese Tatsache bestätigen. Mit Gott hat das alles nichts zu tun. Es ist so: was die Mehrheit der Menschen will und anstrebt, das bekommt sie auch. Nichts und niemand wird etwas daran ändern können.

Übrigens: woher kommt das Wörtchen Materialismus? Mater - Mutter...hier liegt die Wurzel. Eine Konzentration auf die Welt der Materie, eine Abwendung von anderen, lichteren und immateriellen Welten, eine Vernachlässigung und zum großen Teil sogar eine Verleugnung der eigenen Geistigkeit. Und so suchen sie alle ihr Glück und den Sinn ihres Lebens in der Materie: auf der einen Seite die irdischen Eltern, und auf der anderen - unzählige Menschengeister in dem Jenseits, die auf eine Gelegenheit für ihre Inkarnation warten und drüben Schlange stehen.
GefallenerEngel
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Kathikatze » Fr. 17.01.2014, 22:46

Die Welt ist sicher nicht verloren - allerhöchstens die Menschen :)

Einer meiner Lieblingswitze...
Treffen sich zwei Planeten,einer davon ist die Erde. Der andere fragt "Und,wie geht's?"
Erde: "Ooooch,furchtbar,ich hab Menschen!"
-"Keine Sorge, das geht vorbei"

...wir sollten uns selbst nicht ganz so wichtig nehmen
Kathikatze
 

Re: Irgendwie werden zu viele Kinder geboren

Beitragvon Angelika » Sa. 18.01.2014, 15:55

Lächel Kathi...den hab ich auch schon mal gehört. :lol:

Ihr habt das schon richtig erkennt:
Mit Gott hat das möglicherweise nichts zu tun,wenn sich die Menschen wie Kanninchen verhalten.
Wir merken ja bereits die Auswirkungen.
Es wäre sehr ratsam,wenn man in der Schule wichtigere Dinge als Mathe,Deutsch und Englisch lehrt.
Angelika
 

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