Gibt es den einen Gott der Bibel?

Für die Philosophen und Debattanten unter uns - hier könnt Ihr über Gott und die Welt oder den (Un-)Sinn des Lebens philosophieren ;)
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon FedernImFell » Fr. 23.10.2015, 13:22

Ich glaube an Macht und Gott. Meine Götter sind die Natur.. da gibt es so viele Wunder. Wind, Wetter, Mond, sonne, Universum... das strahlt für mich eine greifbare, unerreichte macht aus...
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Lavendel » Mi. 11.11.2015, 13:37

Ich glaube mittlerweile wieder an Gott, nachdem ich jahrelang die üblichen "selbstgebastelten" Religionen als Ersatz hatte.
Ich habe schon so einige Erfahrungen gemacht, die meinen Glauben immer wieder bestärken, auch wenn ich mich damit noch nicht so lange wieder auseinandersetze.
Letzten Endes muss das jeder für sich selber entscheiden, aber mein Leben hat der Glaube positiv verändert.
Insofern beantworte ich die Frage für mich mit "JA", aber weiß trotzdem, dass Glauben nicht Wissen heisst und ich mich auch irren und einfach ein seelenloses Produkt aus Evolution und Hirnchemie oder launiges Spielzeug einer gelangweilten Götterschar sein könnte.
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon senta » Mi. 11.11.2015, 14:19

Lavendel hat geschrieben:Ich habe schon so einige Erfahrungen gemacht, die meinen Glauben immer wieder bestärken, auch wenn ich mich damit noch nicht so lange wieder auseinandersetze.
ja, geht mir ganz ähnlich, vor allem, seit ich krank bin,
irgendwie gibt es diesen Einen, der nicht weg geht, der sich nicht vertreiben lässt,
der Einzige, der doch zu dir in die Angstgrube steigt, wenn alle anderen verlangen, dass du Ihnen erst ein weites Stück allein entgegengehen musst, bevor sie helfen (können)
senta
 

Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Sensibelchen » Mi. 11.11.2015, 14:31

Ja, ich glaube auch an Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist.
Mein Glaube gibt mir Halt im Leben. Auch wenn es nicht immer so scheint.

Es ist ein Glaube, da gibt es nichts zu begründen, zu Beweisen...Obwohl so manches, was in der Bibel steht, durch Ausgrabungen z.B. bewiesen wurde.

Einige Sätze des täglichen Sprachgebrauchs sind aus der Bibel.

Ja, und was ich euch auch sagen will, dass mancher Christ sich besser fühlt oder denkt er ist besser, stimmt nicht. Wir Christen sind genauso Menschen wie jeder andere, mit Fehlern oder guten Seiten... Über diese Meinung rege ich mich wirklich auf!!!
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon kätzchen » Mi. 11.11.2015, 14:32

Ich glaube auch an Gott nur stimme ich nicht mit meinem Glauben in allen Punkten mit der Kirche über ein aber das ist für mich so ok
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Sensibelchen » Mi. 11.11.2015, 16:14

Ja, dass geht mir auch so. Aber die Kirche ist von Menschen "belebt" , die alle unterschiedlich sind, ihre Stärken und Schwächen mit einbringen...
Selbst die Predigt -ein und derselbe Bibeltext- wird von zwei Pfarrern unterschiedlich ausgelegt.

Ich habe die Möglichkeit mir die Kirche auszusuchen, in die ich gehe. Auf dem Dorf, ohne Auto, ist das schon nicht mehr so einfach...

Aber es geht mir ja selber so, dass ein und der selbe Text an unterschiedlichen Tagen mir unterschiedliche Gedankenanstöße gibt.
Ich
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Nebulös » Mi. 11.11.2015, 17:20

Ich glaube ja, dass Gott eine Konstruktion der Menschen ist, die diese Sache Gefühlsmässig betrachten und dann halt alles mit einem allmächtigen Gott erklären, der für alles verantworliche ist und für alles seine guten Gründe hat. Und dann gibt es da noch die anderen Menschen, für die alles im Einklang mit den hier herrschenden Naturgesetzen sein muss, diese Menschen erklären sich das alles mit einer mit beiden Beiden fest auf dem Boden stehenden Vernunft.

Meiner Meinung nach sind beides Extreme, die entstanden sind, weil beide Seiten nicht nachgeben wollen. Man sollte sich in der Mitte treffen und würde dann sicher der Wahrheit viel näher kommen...eine Mischung aus Gefühl und Vernunft. :kopfkratz:
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Atisha » Mi. 11.11.2015, 17:39

Ich denke auch, da machen sichs die Menschen zu einfach mit einer eigenen Gotteskonstruktion nach ihren Wünschen. Aber es gibt nicht nur erkennbare Naturgesetze, sondern auch geistige Gesetze, sie zu erkennen und zu erforschen, auch die Abläufe der geistigen Vorgänge zu erkennen, das sind Forschungserfordernisse der heutigen Zeit und in der Zukunft. Gott brauche ich noch lange nicht zu erfassen um spirituell zu sein.
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Oskar » Mi. 11.11.2015, 17:43

Nö.

Nein, ich bin mir so sicher wie es aus meiner Perspektive eben geht das es keinen Gott gibt.

Gott ist ein Instrument zu Legitimation von Herrschaft einiger Menschen über andere und ein Konstrukt für alle die, die die (OMG tripple-die) Realität nicht ertragen können.
Das ist Ok. Jeder muss für sich versuchen mit den Grausamkeiten des Lebens klar zu kommen, von daher werde ich keinem reinreden.

Die Frage ob es einen Gott gibt oder nicht kann nicht geklärt werden.
Man kann sich der Antwort auch nicht auf dialektische Weise annähern wie Nebulös in den Raum gestellt hat, weil es sich um eine Faktenfrage handelt und nicht um Meinungen.
Wenn ich sage die Hauptstadt von Italien sei Madrid und du sagst sie sei Rom dann können wir zwar einen Kompromiss finden und uns auf Paris einigen aber das wäre falsch.
These und Antithese verschmelzen also nicht zur Synthese

https://de.wikipedia.org/wiki/Dialektik
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Atisha » Mi. 11.11.2015, 17:56

Ich finde wir sollten uns auf das konzentrieren was in unserer erreichbaren kleinen Erkenntnisweite steht. Gott erkennen zu glauben oder nicht, ich denke das liegt nicht in unserer Möglichkeit.
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon FedernImFell » Mi. 11.11.2015, 18:20

Ich muss gestehen ich fühle mich ein wenig angegriffen, fasse es so auf dass es falsch sei den glauben zu wählen, der für mich, mein Herz und meine Seele das richtige ist. Ihr entscheidet euch doch alle für einen eigenen glauben? In es nun atheistisch, katholisch oder buddhistisch ist... ihr entscheidet euch dafür. Keiner kann euch zwingen an etwas zu glauben - oder nicht.

Es ist ein sehr sensibles und intimes Thema, der glaube. Ich fasse darin auch Religion und Spiritualität.

Jeder Mensch sollte tun und lassen dürfen, in diesem Bereich, was er möchte. Solange es niemandem schadet... man will doch damit glücklich werden.
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Lavendel » Mi. 11.11.2015, 18:30

Hallo liebe Federn im Fell,

du liest da einen Angriff heraus, den ich nicht sehe. Magst du erklären, warum du dich angegriffen fühlst?
Ich lese die Beiträge hier so, dass jeder seinen eigenen Standpunkt darstellt, von der Dialektik-Diskussion mal abgesehen.
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Atisha » Mi. 11.11.2015, 18:37

Wisst ihr was, jeder ist anders, der eine will mit dem Verstand rational erfassen, der andere kann tief aus dem Herzen heraus glauben. Ich würde gern so glauben können, kann es aber nicht, meine Weise ist eine andere.
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Oskar » Do. 12.11.2015, 00:43

FedernImFell hat geschrieben:Ich muss gestehen ich fühle mich ein wenig angegriffen, fasse es so auf dass es falsch sei den glauben zu wählen, der für mich, mein Herz und meine Seele das richtige ist. Ihr entscheidet euch doch alle für einen eigenen glauben? In es nun atheistisch, katholisch oder buddhistisch ist... ihr entscheidet euch dafür. Keiner kann euch zwingen an etwas zu glauben - oder nicht.

Es ist ein sehr sensibles und intimes Thema, der glaube. Ich fasse darin auch Religion und Spiritualität.

Jeder Mensch sollte tun und lassen dürfen, in diesem Bereich, was er möchte. Solange es niemandem schadet... man will doch damit glücklich werden.


Öhm sorry, wovon fühlst du dich angegriffen?
Ich habe ein wenig die Befürchtung das es mein Beitrag ist weil der recht radikal formuliert ist.
Allerdings möchte ich sagen das ich in den Konsequenzen mit dir übereinstimme
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Re: Gibt es den einen Gott der Bibel?

Beitragvon Sensibelchen » Do. 12.11.2015, 09:00

FedernImFell hat geschrieben:Ich muss gestehen ich fühle mich ein wenig angegriffen,


Ja, dass kann ich nachvollziehen. Auch ich fühlte mich zu erst angegriffen.
Dann habe ich aber vor jedem Beitrag ein grosses ICH gesetzt und die einzelnen Beiträge jeweils als nur für den User selbst - nicht auf andere übertragbare - Meinung gelesen... Manche Beiträge sind aber auch wirklich sehr bestimmend. Da fällt es mir schwer, das ICH davorzusetzen...

Ja, es ist vielleicht auch ein Problem des Vergleichens, was mir da Probleme bereitet.
Sensibelchen
 

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