Sinn des Lebens???

Für die Philosophen und Debattanten unter uns - hier könnt Ihr über Gott und die Welt oder den (Un-)Sinn des Lebens philosophieren ;)
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Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Wächterin » Mo. 08.12.2014, 20:31

Für mich ist der Sinn des Lebens

das Leben selbst.
Mal läuft es besser mal schlechter.

Als mir aufgefallen ist das Leben andersherum Nebel heißt, dachte ich mir, ja stimmt. Manchmal ist das Leben lebenswert und mal recht nebelig, aber es geht ja dennoch immer weiter voran. :D
Zuletzt geändert von Wächterin am Mo. 08.12.2014, 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
Optimist in halb voller Badewanne ertrunken.
In der Ruhe liegt die Kraft und Geduld ist eine Tugend.
Nimm die Menschen wie sie sind. Es gibt keine anderen.
Mut ist, den Möglichkeiten mehr Glauben zu schenken als dem Erlebten.
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Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon GefallenerEngel » Mo. 08.12.2014, 21:23

Wächterin hat geschrieben:Als mir aufgefallen ist das Leben andersherum Nebel heißt


In der Tat!
Das ist mir bis heute gar nicht aufgefallen. Ein sehr interessantes Wortspiel... Und wie die Eingeweihten wissen, sind Worte nicht "bloß Worte", sondern Ausdruck der wahren Wirklichkeit...

Und nun ziehe ich mich wieder zurück und überlasse es anderen Teilnehmern über den Sinn und Unsinn des Lebens zu philosophieren. :wink:
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Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Flo91 » So. 04.01.2015, 02:16

Ich beschäftige mich schon lange mit dem Sinn des Lebens, sei es mit 15 aus Interesse, mit 17 aus gefühlter Notwendigkeit oder heute mit 23 als Philosophiestudent. Sehr früh stellte ich ein Problem fest, denn ich verwende die Worte "Sinn" und "Zweck" nahezu synonymhaft. Gerade die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens explizit formuliert, nämlich "Wozu soll ich leben?", macht dies besonders deutlich.

Das schwerwiegende Problem daran: Einen Zweck kann nur etwas haben, dass für ein bestimmtes Ziel geschaffen wurde. Und ich glaube schon lange nicht mehr an den Schöpfungsmythos (geschweigeden an einen Schöpfer in irgendeiner Form) oder gar daran, dass die Natur irgendeinen Plan besitzt, also zielgerichtet sich entwickelt. Folglich kann ein Leben meiner Ansicht nach auch kein Zweck und somit keinen Sinn haben.


Seit ich diese Feststellung für mich getroffen habe, suchte ich nach Ersatzwörtern und lege mich seit kurzem auf das Wort "Motivation" fest. Somit stellt sich die Frage nicht nach dem "Sinn des Lebens" sondern nach der "Motivation im Leben". Durch diese begriffliche Veränderung erleichtert das Leben ungemein. Denn während sich sonst zunächst die Frage stellt, ob es überhaupt einen Sinn im Leben gibt, stellt sich diese Frage bei der Motivation im Leben nicht. Eine Motivation besteht solange, wie man sich selbst am Leben erhält. Solange der Überlebenstrieb unbewusst oder bewusst seine Arbeit tut, ist dies ein Zeichen dafür, dass ein Mindestmaß an Motivation im Leben vorhanden ist.

Weiterer Vorteil: Beim Sinn des Lebens streiten sich dann auch gerne darüber ob dieser universell, also für alle, gilt oder ob jeder Mensch seinen eigenen Sinn besitzt. Bei der Motivation ist wiederum deutlich, dass jeder Mensch seinen eigenen Motivator besitzt. Denn wir wissen dass nicht alles jeden Menschen gleichermaßen motiviert, wenngleich zumindest der Überlebenstrieb für alle Menschen gilt. Aber dieser ist nur selten der einzigste Motivator.

Ebenso von Vorteil ist, dass eine Motvation eine andere positivere Sichtweise verlangt als der Sinn. Der Sinn legt die eigene Existenz auf ein großes übergeordnetes Ziel. Ist dieses Ziel erreicht oder ändert sich gar das Ziel aus anderen Gründen, so geht der Sinn unmittelbar verloren. Es entsteht so ein Verlust des ganzen Strebens, da man sich einzig auf einen Sinn bzw. Ziel (und damit im Grunde nur einer einzigen Motviation) festgelegt hat.
Bei der Motivation ist dies anders. Dort herrschen viele verschiedene Ziele vor. Kurzfristige, mittelfristige und langfristige sowie Kleine und große Ziele. Es ist wie ein ganzes Kontinuum an Zielen, die flexibel nach dem Erreichen oder beim Ändern einzelner Ziele mit neuen Zielen gefüllt werden kann. Hier spart man sich direkt eine Sinnkrise, da es praktisch immer mehrere verschiedene Motivatoren gibt die selbst beim Erreichen des Zieles nicht aufhören müssen zu existieren.


Wie bei jeder anständigen Theorie, gilt auch bei meiner: Sie hat Nachteile.
Etwa sind Motivatoren nicht durchgängig nur positiv. So ist etwa Angst gleichermaßen ein Motivator wie etwa die Vorfreude etwas erreichen zu wollen. Auch hat man das Problem die Übersicht bei allen Motivatoren zu behalten. Zumal viele der Motivatoren unbewusst und damit nicht selten für uns selbst nicht erfassbar ist.


Soweit meine Gedanken dazu.
Flo91
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Lightning » So. 04.01.2015, 04:24

Naja.. ich sehe das wie Wächterin.
Der Sinn des Lebens ist für mich das Leben selbst.
Manchmal auch ganz anspruchslos: Der Sinn des Lebens ist das Überleben.
Das kann man auf sich oder auf alles Leben übertragen, und wenn man will auch bis zu einem Schöpfer.
Somit müsste man auch keine Angst vor einer Sinnkrise haben, weil die Aussagen immer Sinn ergeben.

@Flo: Für mich gäbe es leichte Unterschiede, wenn ich über den "Sinn" oder den "Zweck" philosophieren würde. Ein Leben kann den Sinn haben, einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Also "Zweck" verbinde ich eher damit, dass auch ein "Nutzen" daraus ensteht. Und "Sinn" verbinde ich eher mit einer "Bedeutung", die nicht zwingend einen Nutzen haben muss. Wenn z.B. für jemanden der Sinn des Lebens "Glaube" wäre.. würde das für mich keinen bestimmten Zweck erfüllen, aber Sinn machen. Bitte um Berichtigung, wenn ich damit falsch liege.

Und läuft deine Theorie dann im Endeffekt nicht auf "Mein Sinn des Lebens ist Motivation" hinaus, weil es für dich keine höhere Bedeutung bzw. keinen tieferen Sinn des Lebens und der Natur gibt? Weil die Frage nach der Motivation des Lebens wäre ja wieder eine ganz andere. Sry falls es falsch rüber kommt, das soll jetzt nichts gegen deine Ansicht sein. Kam mir nur so, als ich es gelesen habe.
Lightning
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Flo91 » So. 04.01.2015, 12:55

@Lighting
Im Philosophiestudium lernt man erstmal eines: Niemand hat die gleiche Vorstellung über die Bedeutung von Wörtern. Daher wird in der Philosophie eigentlich viel mehr über Begriffsanalysen und Wortbedeutungen gestritten, als tatsächlich letztlich um Inhalte. Denn jede philosophische Theorie baut sich im Grunde logisch auf und kann somit folglich immer stimmen, vorausgesetzt die Prämissen also die Voraussetzungen und damit auch die Definitionen der verwendeten Begriffe ist richtig.
So ist z.B. der "freie Wille" nach Kant eine Phrase mit vollkommen anderer Bedeutung, als wenn heute jemand diese Phrase verwenden würde. Oder auch der Begriff "Seele" von Aristoteles, meint mehr es nach christlicher Definition der Fall wäre. Und wir beide sehen unterschiedliche Bedeutungen bzw. Definitionen im Begriff "Sinn".
Flo91
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon cats47 » So. 04.01.2015, 13:08

Hat das Leben überhaupt einen Sinn hat ?
Meiner Meinung nach nicht.
Vielleicht den nicht kampflos in dem Strudel
aus Gefühlen,Sehnsüchten und Selbstmitleid
unterzugehen.
cats47
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Lightning » So. 04.01.2015, 15:12

Hehe @Flo..
dachte mir schon, dass Worte eigentlich sinnlos sind.. aber wenigstens erfüllen sie ihren Zweck ;)
Bestimmt manchmal ganz witzig, so ein Philosophie Studium. Hätte mich ja auch interessiert, aber gut.. zu spät ^^
Lightning
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon manon » So. 04.01.2015, 15:44

ich habe nie philosophiert,bis ich mich auch mit der bedeutung der worte befast habe,
ich hege da so ein verdacht,wenn jemand in depression ist und grübelt,lebt eben das
hirn seine überlebensstrategie aus,zwingt uns zum philosophieren,den wenn sich das
denken nur um elend und leiden drehet konnte das in echtem durchdrehen enden,

kan mich jemand verstehen,was ich damit meine :?:
manon
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Tina » So. 04.01.2015, 17:05

manon hat geschrieben:.... wenn sich das denken nur um elend und leiden dreht, konnte das in echtem durchdrehen enden,
kan mich jemand verstehen,was ich damit meine :?:


Ich denke schon...( also nicht: .....ich kann schon denken, sondern:.... ich stimme Dir zu )

Prinzipiell habe ich früher auch viel über sowas nachgedacht.
Als ich noch so ...hm ......15.....25 Jahre alt war.
Manchmal nächtelang...sozusagen..... auch bei nem Bier in ner Kneipe...in meiner Studenten-Zeit.
Ist vielleicht auch typisch für dieses Alter.

Irgendwann lässt das nach, man lebt einfach,
hat auch den ganzen Tag zu tun, und man kommt gar nicht dazu.

Wenn man allerdings in eine psychische Krise gerät, dann ist die "Gefahr" groß, mit solchen Gedanken über den Sinn des Lebens wieder anzufangen.
Das kann positiv oder auch negativ sein. ( deshalb auch Gefahr in Anführungs-Teichen )

Um es mal ganz knapp und kurz zu sagen:

Wenn man zuviel grübelt.....wenn man zuviel "Psycho-Arbeit" macht, läuft man Gefahr, das Leben zu verpassen bzw. zu vergessen.
Tina
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon ViJo » So. 04.01.2015, 17:42

manon hat geschrieben:ich habe nie philosophiert,bis ich mich auch mit der bedeutung der worte befast habe,
ich hege da so ein verdacht,wenn jemand in depression ist und grübelt,lebt eben das
hirn seine überlebensstrategie aus,zwingt uns zum philosophieren,den wenn sich das
denken nur um elend und leiden drehet konnte das in echtem durchdrehen enden,

kan mich jemand verstehen,was ich damit meine :?:


Ja ich...ich verstehe nur zu gut, was du damit meinst.
.....wenn die Not zu groß wird, sucht sich das Hirn neue Wege Geschehenes begreifbar für die Seele zu machen und den Schmerz zu lindern..... .
ViJo
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Lightning » So. 04.01.2015, 18:24

hmm.. kann mir auch vorstellen, was du damit meinst @manon

Wenn depressive Gedanken kreisen, kommt wohl häufig eine Phase, in der man nach einem höherem Sinn oder nach etwas Positivem dahinter sucht, oder sich einfach in andere Gedanken flüchtet. Naja.. besser wie Lebensringe kann man das wohl nicht ausdrücken *g* Und dass die Gedanken bezüglich eines höheren Sinns im Alter evtl. weniger werden, hängt vielleicht auch damit zusammen, dass irgendwann Antworten für sich selbst vorhanden sind @Tina. Solche Antworten für sich zu haben, finde ich eigentlich auch wichtig für psychische Krisen, selbst wenn das persönliche "Ergebnis" auf manche Fragen nur "Das ist halt so" lautet.

Philosophieren kann man ja auch über viele Dinge. Diese müssen nicht immer in Zusammenhang mit einem höheren Sinn stehen. Logik ist auch ein Teil der Philosophie. Für mich ist Philosophieren schon fast eine Art Hobby und ich mache das gerne.. vor allem kurz bevor ich schlafe. Dafür bin ich meist den ganzen Tag über ziemlich gedankenfrei. Mir hilft es auch dabei, andere Ansichten besser zu verstehen oder eigene Ansichten zu ändern oder zu erweitern. Die "Theorie" bezüglich der Motivation von Flo.. hat mich z.B. dazu gebracht, einige Dinge wieder etwas anders zu betrachten. Motivation ist ein wichtiger Faktor des Lebens.. oder sogar der Antrieb des Lebens. Thx @Flo! Und darüber warum mir dieser Antrieb häufig fehlt.. denke ich jetzt erstmal nach :P

LG, Lightning
Lightning
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon manon » So. 04.01.2015, 19:03

vielen dank,für die antworten,ich kann meine gedanken welt nicht immer so in worte
fassen
ich bin schon echt froh,daß da kein äääh,verstehe bahnhof kamm :D :mrgreen:
fakt ist,über die psyche weisst die wissenschaft schon viel aber immer noch viel
zu wenig,vor allem wird nicht individuell behandelt und die medikamente werden
schnell verschrieben,ist das eine nicht wirksam,macht doch nix das angebot ist gross,
das ganze macht mich manchmal total wütend aber das ist schon wieder ein anderer
teil meine geschichte.
l.g.
manon
manon
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Wächterin » So. 04.01.2015, 20:17

habe zu Weihnachten so eine Box geschenkt bekommen. Jeden Tag einen Spruch ziehen und irgendwie hat heute
der Spruch zu dem Thema gepasst:

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Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Flo91 » Mo. 05.01.2015, 14:36

Eine Tendenz zum PHilosophieren als Reaktion auf Depression und Weltschmerz... Das finde ich einen interessanten Ansatzpunkt. Allerdings denke ich ist der Grübelzwang bei Depression eher hinderlich zum Philosophieren. Denn jemand der grübelt, dessen Gedanken drehen sich ja dann meist nur um ein Thema/Problem und er findet keine Lösung. Dieser bräuchte dann vielmehr neuen Input von Außen, die den Teufelskreis des Grübelns durchbricht und so eine Lösung ermöglicht.

Beim Philosophieren wiederm, habt man zwar auch ein Problem/Thema, kommt aber von selbst auf eine Lösung. Hier findet keine Hemmung statt. Im Gegenteil: Das Denken wird hier sehr stark angeregt, so dass dies z.T. sehr phantasievolle Ausmaße erreichen kann, aber ohne um immer nur um ein Problem zu kreisen.
Flo91
 

Re: Sinn des Lebens???

Beitragvon Lightning » Mo. 05.01.2015, 21:50

Naja, das wäre ja dann die Herausforderung. Also das eigene Gedankenkreisen um die negativen Themen zu verändern. Entweder man findet positive Gedanken und Antworten zu den negativen Gedanken. Oder man versucht gezielt, die Richtung zu ändern. So habe ich mein Gedankenkreisen und mein Gedankenrasen sogar in den Griff bekommen. Ich habe z.B. zu einem negativen Gedanken viele positive Verknüpfungen gebildet, und nach einiger Zeit sind bei auftretendem Gedankenrasen immer mehr positive Verknüpfungen ins Spiel gekommen.

Kam z.B. ein Gedanke wie "Das Leben ist scheiße.. weil.." tendiert man ja dazu, diesen immer weiter auszubauen.. und zwar mit negativen Gedanken. Das habe ich dann gezielt umgedreht oder erweitert.. also z.B. auf die Art: "Das Leben ist gut.. weil .." oder "Das Leben ist gar nicht so scheiße.. weil.." und dann habe ich weiter ausgebaut.. "Das Leben gut ist weil .... , also werde/möchte ich noch .... machen". Und ich habe bewusst darauf geachtet, dass ich einem negativen Gedanken mindestens 5 Positive gegenüber gestellt habe.

Dann bin ich langsam übergegangen zu den Gedanken, was ich in Zukunft gerne noch machen würde.. was daraus positives entstehen könnte.. und was in der Vergangenheit positiv war.. und was im Moment positiv ist.. oder Vergleiche mit Menschen, denen es noch schlechter geht, usw... Und irgendwann finde ich Antworten für mich selbst und lege Gedanken wieder ab, weil eine Antwort vorhanden ist, mit der es sich leben lässt. Das ist dann eigentlich auch nicht wirklich eine philosophische Suche nach einer Problemlösung.. sondern eher eine Art philosophischer Ausbau oder Umbau eines Gedankenganges würde ich sagen.

Input von aussen, um festgefahrene Gedanken wieder anders zu betrachten, ist natürlich immer gut. So kann man seine Ansichten auch wieder ändern oder erweitern und findet neue Lösungen. Einfach ist es natürlich nicht, die gewohnten Gedankengänge zu durchbrechen. Und wenn ich nicht mehr denken will, stelle ich mir eine Leere vor, mit der ich verschmelze. In meinem Fall das Universum oder ein kühles, schwarzes "Nichts".
Lightning
 

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