Homosexualität

Für die Philosophen und Debattanten unter uns - hier könnt Ihr über Gott und die Welt oder den (Un-)Sinn des Lebens philosophieren ;)
Bei Streitgesprächen bitte sachlich bleiben und nicht beleidigen!

Re: Homosexualität

Beitragvon FedernImFell » Do. 22.10.2015, 19:40

Ich respektiere die christliche Glaubensgemeinschaft, genau so wie ich jeden anderen Glauben respektiere... Ob ich ihn für gut oder falsch halte, sei mal dahingestellt. Jeder darf doch bitte an das glauben, was er möchte.
Hätte ein Gott all die Menschen erschaffen, die Leben, lebten und leben werden.. Meine Güte, der hätte niemals Urlaub. Ist doch so nicht in ordnung... :P

Habe auf der ersten seite irgendwo einige "Bibelpassagen" gelesen.... Frage mich, aus welcher Bibel die wohl stammen. Und unter "Knabenschändern" verstehe ich Pfarrer, die sich an minderjährigen Minnestranten vergehen. Kinderschänder, auf gut deutsch. Knabenschänder ist ein altes Wort für eben jene, und nicht für Schwule.. Also bitte.

Was ist mit der Nächstenliebe? Liebe deinen Nächsten wie dich selbst? Achte alles Leben, es stammt aus Gottes Hand, so wie dein Herz? Gott nimmt auch die Sünder auf? Gott liebt jeden wie er ist?
Nein, das lassen wir konsequent aus. Weiiiil, wenn wir das beachten, dann machen ja all die tollen Hassparolen die wir durch die gegend schreien können gar keinen Sinn mehr! :x

Kinners, im ernst... Wie viele Prediger sind homosexuell? Wäre ich nicht ein so unglaublich freundliches, soziales *hust* wesen, würde ich ja sagen... Jeder Fanatiker hat den Schuss nicht gehört. Fanatismus, Extremismus und Radikalismus sind psychische Störungen, die dringend einer Heilung erfordern. Aber nein, jeder wie er will... Wie heißt es so schön.. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Und Jeder wird irgendwann irgendwie bestraft werden. Nennt es Karma, Hölle, was auch immer... Ist mir egal.

Jeder bekommt meiner meinung nach das, an was er glaubt. Wer davon überzeugt ist, in der Hölle zu landen.. bitte. Viel Spaß. ;)

Ich bin Bi-Sexuell, obwohl ich einen ganz ganz schlechten Draht zu Frauen habe. Mein Draht zu Männern ist aber genau so schlecht ;D Ich betrachte Körper und Leben als Kunst. Manche Kunst gefällt mir, manche eben nicht... Egal, von welchem Künstler erschaffen, in welcher Epoche getan, in welchem Stil vollendet...


Jetzt lehne ich mich zurück und lache herzlich weiter über die ach so korrekten Menschen, die dem Mittelalter, Hexenverbrennung und Kinderschändern ganz treu das Händchen halten.... Cheerz ;)
FedernImFell
 

Re: Homosexualität

Beitragvon senta » Do. 22.10.2015, 20:23

FedernImFell hat geschrieben:Und unter "Knabenschändern" verstehe ich Pfarrer, die sich an minderjährigen Minnestranten vergehen. Kinderschänder, auf gut deutsch. Knabenschänder ist ein altes Wort für eben jene, und nicht für Schwule.. Also bitte.
ganz genau :okay: danke,
deshalb regt es mich auch so auf, dass diese beiden Theman hier in einem Atemzug diskutiert wurden
senta
 

Re: Homosexualität

Beitragvon Kreativ34 » Sa. 14.11.2015, 01:35

Hierzu möchte ich mich auch gerne äußern :-)

Ich habe nicht alles gelesen, aber für mich ist Religion im allgemeinen totaler Unsinn.

Das ist nichts weiter als ein Machtinstument und dient denen, die diese ausüben wollen. Ebenso wird sie einzig und allein zur Spaltung der Menschheit benutzt. Wie man hier wieder sieht: Der Homosexuelle.

Ich weiß nicht, ob einigen hier klar ist, dass es keine Menschen zweiter Klasse gibt. Wir sind alle Menschen und alle gleich. Jeder hat uneingeschränkt das recht auf Selbstverwirklichung.

Wie in der Politik muss sich auch hier gefragt werden: Wem dient es? Was denkt ihr was auf der Welt los wäre, wenn jeder mit dem Leben würde, was ihn wirklich glücklich macht?

Richtig, die Leute die ganz oben sitzen, würden diese Macht nämlich überhaupt nicht mehr haben und das muss auf biegen und brechen verhindert werden.

Glaube ist etwas wundervolles...an sich selbst zu glauben...gerne auch an eine höhere Macht, die einen mal trägt, wenn einem die Sorgen zu schwer werden.(selbst erlebt und für real befunden)

Dennoch ist "Gott" niemals so, wie uns das die Kirche verkaufen will und der Name von "Gott" wird in meinen Augen durch die Kirche total in den Dreck gezogen.
Wenn der Erfolg der oberste Wert ist, erscheint Redlichkeit als Schwäche und Perversität als Gewitztheit.

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Re: Homosexualität

Beitragvon Taldarim » Sa. 14.11.2015, 09:45

ich mag mich auchmal dazu äußern und auf jeden aktiven nutzer der letzten zeit etwas sagen.. glaub das wird viel
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sbhp:
ja bin deiner meinung.. finde es gut wenn menschen sich einfach lieben ganz gleich welche sexualität.
allerdings gibt es aus christlicher seite wenig gewalt,mord und totschlag dafür das du sagst in der bibel steht soviel davon drinnen. die bibel hat ein breites interprätations spektrum.. beim koran bin ich mir da nicht so sicher. (kommt auch immer drauf an wie was geprädigt wird.. war dieser brävik nicht auch son super-heiliger in seiner welt?)
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@Joyce
finde dein sachlich eingebrachtes hintergrund wissen gut.. ich selbst kenne weder neues noch altes testament.. bin atheistisch aufgewachsen wie sehr viele aus den östlichen bundesländern
>da sehen wir mal-.. wieder interpretationsraum.. für die gesunden die nicht wissen das sie krank sind gegen kranke die nicht wissen das sie eig gesund sind.
glaube es nimmt einen starken einfluss WER dir dieses buch prädigt.. und wie anfällig du dafür bist.. bist du jem der alles still glaubt.. oder jemand der sagt "gib mir dochmal dieses buch.. ich will selbst lesen und entscheiden was ich daraus lese"
sooviele umweltfaktoren spielen da ein.. die inneren (was bin ich für ein typ mensch) wie äußeren (einfluss der kirche (wie du es sagst) , einfluss der familie..) wie du ein buch und seine meinung zur homosexualität liest...
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@Vanilla
harte worte doch in der tat wenn sowas nachgewisen wird.. ist das wohl absolut verabscheuenswürdig
aber es sind sicher nicht alle pfarrer so. vorallem die evangelischen die doch ebenso frauen haben dürfen um ihre sexualität auszuleben.. bei solchen unterdrückten sexualitäten der katholischen pfarrer und priester sehe ich ein potenziell höheres risiko für die kleinen "helferlinge" (kein plan wie die heissen) missbraucht zu werden..
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@senta
ich fand vanillas fazite nicht anstößig. die vorherigen user haben sich ebenso zur wechselwikung von bibel zu homosexualität geäußter und ob die bibel/kirche überhaupt das recht hätte homosexualität zu verbieten oder ob sie nicht doch lieber selbst reinen tisch machen sollten...
(die haben endlose massen an gelder und reichtümer durch ihre von mittelalter an eingenommenen steuern und spenden.... erzählen was von nächstenliebe aber machen meiner ansicht nach viel zu wenig obwohl der vatikan soviel mit diesem geld auf der welt wirken könnte....wie gesagt... sollten an sich feilen ob ihre worte mit ihren taten übereinstimmen?! das ist ganz klar krankhaftes verhalten..absolut pathologisch meiner meinung nach.. etwas zu sagen aber etwas anderes zutun.. das machen straftäter nämlich permanent)
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@psychodoll
ein guter gedanke.. scheinheiligkeit der kirche.. andere dazu bringen immer an sich zu denken oder an böse homosexuelle nur damit die kirhce nicht selbst zu rechenschaft für ihren mist gezogen wird den sie verbockt

die bibel ist als das erste buch von vielen deppen mit subjektiver meinung gegen homosexuelle geschrieben worden.. oder ist es doch ein als soziologisch wissenschaftlich wertvolles buch geschrieben was eine gesellschaft regeln kann ?! es steht ne menge zeug drinnen... von viel zu vielen themen... die 10 gebote finde ich super und sicher ist da nochmehr wissenswertes.. ich würde es nicht als totale scheisse abtun vorallem nicht weil in vielen kirchen und christlichen gemeinschaften von gewaltfreiheit die rede ist (ich als atheist weiss es sehr wohl da ich in 3 gemeinschaften war.. habe öfters mal freunde/innen begleitet..)

den part der homosexualität hatte Joyce so gut eingebracht eher die kirche wird das problem sein..nicht die bibel

subjekt. fazit...die bibel verdammen würde vllt mehr gewaltbereitschaft für diese welt bedeuten.. aber mehr toleranz für homosexualität (pädoph. hat hier in diesem fazit nichts zu suchen.)
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@ Senta nochmal =)
Homosexualität ist für mich sexualität.. sexualität hat manchmal was mit liebe zutun
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@Federnimfell

ich finde Du hast eine gut vertretbare meiunung
sehr gut finde ich das von dir.. sek.. zitiere

FedernImFell hat geschrieben:
Was ist mit der Nächstenliebe? Liebe deinen Nächsten wie dich selbst? Achte alles Leben, es stammt aus Gottes Hand, so wie dein Herz? Gott nimmt auch die Sünder auf? Gott liebt jeden wie er ist?
Nein, das lassen wir konsequent aus. Weiiiil, wenn wir das beachten, dann machen ja all die tollen Hassparolen die wir durch die gegend schreien können gar keinen Sinn mehr! :x



auch wenn ich kein gläubiger bin wird hier etwas viel sanktioniert.. ich habe wie gesagt gesehen wie christl. gemeinschaften auf jugendliche wirken.. als ort wo jugendliche zusammen kommen.. von der straße weg kommen.. eine gemeinschaft mit guten werten bilden und keine gangs ode gewaltbereiten gruppieungen.. das ist allemal besser.

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@Senta
ja so ist es ... finde das zitat von federnimfell auch gut
es waren keine homosexuelle sondern pädophile ...
..aber wie schon oben gesagt.. finde es ebenso wichtig das man einfach mal sagt das die kirche genug mist verbockt hat und es immernoch tut! sie unterdrückt sexualitäten von männern welche dann heimlich kinder missbrauchen weil sie sich nicht zu whelfen wissen?! und verurteilen dann homosexuelle?
ich finde dieser vergleich gehört in diesen thread!
die user zuvor haben homosex. von pädoph. stark distanziert! so sollte es sein

es geht hier um sexualitäten

ich habe den eindruck du sagst "man kann eine demokratie nicht mit dem 3.reich vergleichen weil das eine schlimm ist und das anere nicht..." derweile ist es wichtig diese vergleiche zu bringen! (meiner meinung nach)
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hallo @Kreativ34

wahre worte
Deine ansichten der spaltungen der menschheit in kategorie sexiualität und/oder politik sind wohl ein riesiges problem.
eine gesellschaftliche ordnung ist wichtig.. aber die schichten die wir in unserer "hierarchie" haben sind mehr spaltungen als schichten-...
menschen sollten vielmehr beginnen das zu hinterfragen.. aber das driftet langsam zusehr vom thema sexualität ab was ich schreibe.

... meinung ist wie folgt zum thema homosexuaität... sehr gefächert

natürlich:
rein natürlich gesehen ist homosexualität was absolut normales... bei tieren, bei menschen, bei pflanzen... jegliche schimpansenarten die am nächsten mit uns verwandt sind machen am laufenden band sex mit gleichgeschlechtlichen primaten.. warum ist es bei uns so verwerflich.. so "unnatürlich" wie viele sagen.. diese meinung teile ich keinesfalls!

fortplfanzung oder gar gefährdung der menschheit?!:
wird nicht zum artensterben führen.. anderseits macht mir die immer mehr feminisierung der menschheit sorgen... homosexualität und diese "weiche rollenverteilung der geschlechter.. " welches sich in der gesellschaft breit macht.. gekoppelt mit sämtlichen stoffen in ernährung zb weichmacher und dann auchnoch die geringe sportliche aktivität & umweltverschmutzung
(und sagt mir nicht denken hätte nichts mit dem körpereigenen hormonhaushalt zutun.. je männlicher man denkt umso mehr testosteron hat man..denken es wirkt auf die hormon produktion des hypothalamus)

so viele faktoren schränken die männlichkeit weiter ein (schaut euch die spermaqualität des menschen an wie sehr sie in den letzten jahren nachließ..) homosexuelles denken der gesellschaft spielt meiner meinung nach mit ein (wenn auch nur gering).
(es wird viel zu viel östrogen und viel zu wenig testosteron im menschen mann & frau produziert.. auch gründe für fettleibigkeit und krebs... beide genannten hormone sind gegenspieler wie armstrecker und armbeuger)

Gesellschaftlich und forensisch:
einerseits wäre starke distanzierung zwischen homosexuellen und hetero sexuellen wünschenswert... das hetero sexuelle männer auch richtig männlich erzogen werden (mit sport usw).. und homosexuelle eben nicht.
anderseits ist dann das gesellschaftliche problem des mobbings, ausgrenzung usw
viele straftäter wurden erst zu straftätern weil die gesellschaft ihre sexualität nicht akzeptiert hat... wie die zuvor so oft genannten pädoph. pfarrer.. oder aber auch menschen wie john wayne gacy und jeffrey dahmer und viele mehr! (hätten sie sich normal und gesund ausleben können-- wär das nicht passiert!)

fazit: homosexualität ist keine krankheit.. vielmehr ist die tatsache eine krankheit das wir homosexualiätet zu einer krankheit machen.
Taldarim
 

Re: Homosexualität

Beitragvon Kreativ34 » Sa. 14.11.2015, 14:18

Hallo Taldarim :-)

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast, um Deine Position zu den genannten Dingen zu beziehen.

Du hast recht, auf dieser Welt ist ganz schön was los. Und ich finde immer wieder, egal welche Sache man sich heraus greift - in der Tiefe kann man sehen - wie die ganze Welt funktioniert.

Nehmen wir die Medien, mit denen wir den ganzen Tag zugeschüttet und berieselt werden. Hier passiert Gehirnwäsche im großen Stil. Hier werden doch vorgefertigte Meinungen wie ein Mantra in die Köpfe der alles Glaubenden gepflanzt. Vorzugsweise wird hier auch so publiziert, dass Homosexualität als etwas perverses da steht. Warum fragt sich niemand ob das überhaupt der Wahrheit entspricht? Warum fragt sich niemand wem diese Medien gehören und warum der jenige will das wir seinen Berichten glauben schenken?!

Ich habe selbst Arbeitsverträge im Bereich Journalismus gesehen. Und es ist im Leben nicht so, dass es sich dabei um ehrliche Berichterstattung handelt.

Meine klare Empfehlung - Fernseher aus und selber denken!!!!

Ganz unmerklich und schleichend wird jedoch auch der sichere Halt der Familie kaputt gemacht. Das hat mit dem Feminismus angefangen. Jetzt werden einige aufschreihen - ok - schreit. Aber....

Am Ende ist es doch so, dass Frauen erstmal der Karriere hinterher rennen und keine Familie gründen wollen. Der Staat *räusper* die Firma innerhalb der wir leben richtet mittlerweile alles so ein, dass es fast unmöglich ist einem Kind alles zu realisieren. Was auch an der immer höheren Materialisierung liegt. Oder an der Konditionierung auf den Konsum. Früher war es natürlich, dass Familien geholfen wurde und das diese alle Unterstützung erhalten haben, um die Herausforderung zu meistern. Heute will man keine sichere Institution der Familie mehr. Ganz klar aus dem Grund, weil jemand der sozusagen "alleine" in der Welt steht, viel besser zu manipulieren ist.

(Man kann also klar erkennen, dass es nicht der Homosexualität geschuldet ist, dass die Geburtenrate zurückgangen ist - gerade hier in Deutschland. Im Kontext dazu steht natürlich auch die angebliche Überbevölkerung der Welt (ich sag mal, dass Leben weiß schon was es macht))

Warum stehen denn genau die Leute ganz oben auf der Abschußliste, die es wagen selbständig zu denken?
Wie gesagt - das hat System. Bezeichnungen wie z.B. Randgruppen bezeichnen doch auch erst, dass man dort keine Zugehörigkeit mehr zur Gesellschaft hat und wer möchte das schon? Nicht dazu gehören? Niemand! Und das macht Angst! Aber diese Angst soll genau an diesem Punkt existieren. Wer Angst hat ist beeinflussbar - wer Angst hat macht Fehler und kann dann wieder in diesen kranken Köpfen zu "recht" abgestempelt werden!

Ich hoffe der Theardereröffner verzeiht mir diese Ausschweifung, aber für mich gehört das alles zusammen.

Mir passiert innerhalb meiner Familie das Gleiche. Ich lebe mein Leben eben wie ich will und das stößt ganz gewaltig auf Widerstand. Einfach auch aus dem Grund, weil es ganz klar aufzeigt, dass es nicht nur einen gangbaren Weg gibt und durch mich spürbar wird, wie sehr sie doch in diesem System gefangen sind, dem ich mich klar widersetze und dadurch die Chance habe mich selbst zu verwirklichen.

Wenn man genau hinsieht, dann erkennt man, dass genau die das System verteidigen, die von ihm versklavt wurden.

Und nein, Homosexualität ist keine Krankheit. Sie ist ein natürlicher Ausdruck des Lebens und ich teile da Deine Meinung. Es geht einzig und allein um Liebe und die Liebesfähigkeit. Und es geht um Heilung.

Denn es ist nicht nur der Glaube der Berge versetzt, es ist auch die Liebe, die noch viel viel mehr bewegen kann. Und wenn mir das Leben nun einen Menschen schickt, den ich lieben kann, der mich so tief berühren kann, dass ich wieder beginne an mich zu glauben, der mir Wege und Gedanken aufzeigt um meine Vergangenheit zu heilen, der mich herausfordert und mir den Rücken stärkt, der mich nimmt wie ich bin und mir zeigt wie wunderbar das Leben sein kann. Warum sollte ich das an einem Geschelcht festmachen? Warum sollte ich mich um diese Chance und dieses Glück beschneiden? Weil das ein anderer sagt?! Woher sollte jemand dazu das recht besitzen?

Warum soll das verwerflich sein? Warum will man uns krank, dumm und schwach halten? Noch so gesund das wir dem System dienen können, aber so krank und Schuldbeladen, dass wir nicht die Möglichkeit haben uns andere Perspektiven zu schaffen.

Warum will man Wege zur Heilung verbauen?! Wer einmal gelernt hat Kontakt zu seinem Herzen aufzubauen, der weiß, dass ein Gefühl nicht täuschen kann. Und selbst in den schlimmsten Situationen wie Panikattacken oder Depressionen - das Gefühl täuscht uns nicht und lasst Euch nichts anderes einreden.

Man muss nur endlich den Mut haben, ihm unausweichlich zu folgen und sich frei machen von dem ganzen äußeren Geplapper.

Ich habe jetzt nicht alles aufgegriffen, denn ich könnte hier noch weitere Seiten schreiben, aber das würde dann endgültig den Rahmen sprengen ;-)

Danke für´s Lesen :-)
Wenn der Erfolg der oberste Wert ist, erscheint Redlichkeit als Schwäche und Perversität als Gewitztheit.

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Re: Homosexualität

Beitragvon Lavendel » So. 15.11.2015, 11:28

Meine Lieben,
Ich habe etwas quergelesen (bin müde, aber kann nicht mehr schlafen).
Und möchte jetzt einfach mal etwas in den Raum werfen:
Verallgemeinern erleichter unserem Gehirn diese unglaubliche komplexe Welt zumindest ansatzweise zu verstehen, umreißen zu können. Doch ohne zu differenzieren, wird man ihr nicht gerecht.
Sobald ein "DIE" auftaucht, entsteht eine Verallgemeinerung, aber eigentlich geht es um Einzelfälle. Immer.
DIE Kirche ist in dem Zusammenhang einfach falsch.
Ich habe in dem Glaubt ihr an Gott -Thread schon geschrieben, Kirchen sind ja eher "Schulen" in denen das "Wissen" zum Glauben und zu Gott vermittelt werden soll. So sehe ich das zumindest.
Wieviel Mist wird denn in Schulen so gelehrt? Teilweise sogar Sachen, die an Universtäten bereits vollkommen veraltet sind.
Ich glaube die Bibel ist eher so eine Art Reiseführer und Orientierungshilfe.
In manchen Zeilen findet man sich wieder, in anderen überhaupt nicht, aber man denkt eben schon mal drüber nach. Das ist gut. Reflektieren ist immer gut :).
ich glaube nicht, dass die Bibel ein Buch ist, an das man sich buchstabengetreu halten soll, sondern eins, bei dem es (wie bei jedem guten Buch) auf das zwischen den Zeilen lesen ankommt, auf das Berührtwerden, das Wiederfinden, aber auch das Ablehnen und Von-sich-weisen.
Es geht doch auch im Leben immer um beides, um das Annehmen und das Ablehnen, das Ja und das Nein, und die ganzen Abstufungen dazwischen, das Differenzieren. (Krieg ich als Borderlinerin ja auch immer schön von Theras "gepredigt"<=vollkommen unauffälliges Wortspiel).
Auch in diesem emotional vorbelasteten Thema ist es wichtig, selbst eben nicht radikal zu werden und total abzulehnen oder eben unreflektiert anzunehmen.
Es gibt pädophile Pfarrer, ebenso wie Väter, Onkels, Lehrer usw.
Es gibt, ich weiss es aus Polen und sicher ist es nicht nur dort so, haufenweise homosexuelle Pfarrer.
@Taldarim: ich finde es in dem Zusammenhang noch wichtig, dass niemand gezwungen wird Pfarrer zu werden, es ist -bis auf die üblichen Ausnahmen (die zu differenzierenden Einzelfälle)- freiwillig und jeder, der diese Laufbahn einschlägt, weiss, was auf ihn zukommt.

Und ganz zurück zum Thema: Ja ich finde die Homosexuellenhetze MANCHER Christen zum k*tzen. Es gibt aber genauso viele, die sogar die Homo-Ehe befürworten.
Das ist genausowie die Pegida, die abgesehen von ihren allgemein faschoiden idealen, ja besonders gegen Muslime hetzt. Und die restlichen Deutschen in den Dreck zieht. (Es gibt aktuell in Kanada und Australien eine Reisewarnung für Ostdeutschland wegen Faschismus, besonders für Farbige...da muss man mal drüber nachdenken, wie krass das ist)

Das ist genausowie radikale Islamisten, die die anderen Muslime in den Dreck ziehen. Womit wir wieder beim aktuellen grausamen Thema wären.

Vielleicht versteht jemand wenn ich sagen möchte, dass man es nicht zulassen darf, dass radikale (homosexuellenhassende) Minderheiten innerhalb einer Gruppierung (Christen), die ganze Gruppierung für die Nicht-Mitglieder dieser Gruppe in den Dreck ziehen.
Und eben auch immer eine Gruppe als Zusammensetzung von Individuen zu sehen. Als ein WIR oder eben ein DIE, dass sich aus lauter Dus und Ichs zusammensetzt. Als Menschen. Mit Fehlern. Oder eben als Sünder.
...ich glaube an die Vergebung der Sünden...ist ein Teil aus dem Schluss des Glaubensbekenntnisses.

Weiß nicht ob das noch wer kennt. Oder ob mich wer versteht...

Hass ist auf jeden Fall keine Antwort. Nie. Auf keiner der beiden Seiten.
Vertrauen ist ein kostbares Gut
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Re: Homosexualität

Beitragvon Kreativ34 » Mo. 16.11.2015, 12:13

Es gibt Systeme auf dieser Welt, die müssen gesehen und durchleuchtet werden, dass sie keinen weiteren Schaden mehr anrichten können.

Gegen etwas zu sein ist nicht richtig...

Man sollte "FÜR" etwas sein...dann ist man auf dem richtigen Weg :-)
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Re: Homosexualität

Beitragvon Sevki » Sa. 30.01.2016, 20:28

Ich bin selber homosexuell und wenn ich einige Beiträge hier lesen muss verletzt mich das für einen Moment sehr. Aber ich denke das zu schreiben kann ich mir auch sparen, denn Leuten die so etwas schreiben ist es wichtiger ihren eigenen Standpunkt für den einzig wahren anzupreisen, da ist kein Platz um auf Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen. Sonst würde man einen Menschen, der einen nie was getan hat, nicht pauschal als krank und abartig bezeichnen.
Man kann diesen Leuten natürlich auch (meist) nicht ihre Überzeugung nehmen, ABER diese Leute können es mir auch nicht nehmen, trotzdem ein selbstbewusster, stolzer Mensch zu sein, der weiß, dass er nicht krank oder eklig ist. Und die Liebe die mein Freund mir gibt, und die ich ihm gebe, die kann man uns auch nicht nehmen. Wir genießen unsere Liebe, da können die Homophoben im Internet schreiben was sie wollen.
Und wenn hier junge homosexuelle Menschen mitlesen, denen kann ich nur sagen: lasst euch von solchen Worten, die hier zum Teil fallen nicht runterziehen.
Ich wurde als Jugendlicher auch gemobbt wegen meiner "schwulen" Art. Aber ich hab mich nicht kleinkriegen lassen und ich bin jetzt glücklich. Und das könnt ihr auch. Und das kann euch dann keiner nehmen. Wirklich keiner. Für gegenseitige Liebe muss man sich nicht schämen.
Sevki
 

Re: Homosexualität

Beitragvon Oskar » Sa. 30.01.2016, 22:58

Sevki hat geschrieben:Ich bin selber homosexuell und wenn ich einige Beiträge hier lesen muss verletzt mich das für einen Moment sehr. Aber ich denke das zu schreiben kann ich mir auch sparen, denn Leuten die so etwas schreiben ist es wichtiger ihren eigenen Standpunkt für den einzig wahren anzupreisen, da ist kein Platz um auf Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen. Sonst würde man einen Menschen, der einen nie was getan hat, nicht pauschal als krank und abartig bezeichnen.
Man kann diesen Leuten natürlich auch (meist) nicht ihre Überzeugung nehmen, ABER diese Leute können es mir auch nicht nehmen, trotzdem ein selbstbewusster, stolzer Mensch zu sein, der weiß, dass er nicht krank oder eklig ist. Und die Liebe die mein Freund mir gibt, und die ich ihm gebe, die kann man uns auch nicht nehmen. Wir genießen unsere Liebe, da können die Homophoben im Internet schreiben was sie wollen.
Und wenn hier junge homosexuelle Menschen mitlesen, denen kann ich nur sagen: lasst euch von solchen Worten, die hier zum Teil fallen nicht runterziehen.
Ich wurde als Jugendlicher auch gemobbt wegen meiner "schwulen" Art. Aber ich hab mich nicht kleinkriegen lassen und ich bin jetzt glücklich. Und das könnt ihr auch. Und das kann euch dann keiner nehmen. Wirklich keiner. Für gegenseitige Liebe muss man sich nicht schämen.


Wer kann nur hassen wenn Menschen sich lieben?

Schade das es immer noch Menschen gibt die glauben anhand ihrer Vorstellungen über andere richten zu können.
Hui wie arrogant, wer hat euch in diese Position gehoben das ihr bewerten dürft wie andere ihr Leben führen?
Habt ihr nichts besseres zu tun? Die homogene Gesellschaft nach euren Vorstellungen gab es im Mittelalter aber auch nur weil die Menschen zu viel Angst hatten anders zu sein.
All eure Werte sind nur das Produkt der menschlichen (Wahn)vorstellungen, sie sind beliebig und meistens nur der Deckmantel für Barbarei.
Es ist halt schön wenn man sich auf Tradition berufen kann anstatt offen sagen zu müssen das man einfach zu große Angst hat vor denen die anders sind
"Alle Normen, alle Werte, all die wilden Religionen: heute wichtig, morgen nichtig, übermorgen blanker Hohn!"
Wizo
Darüber hinaus schadet ihr euch nur selbst:
Wir alle sind stigmatisiert weil wir krank sind aber selbst stigmatisieren wir andere?
Irgendwie passt das nicht zusammen
Ich kann nicht verstehen wo der Sinn darin liegt, eure Regierung bestiehlt euch jeden Tag und anstatt auf euren Geldbeutel achtet ihr auf die Aktivitäten in Nachbars Schlafzimmer.
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Re: Homosexualität

Beitragvon Ruby » So. 31.01.2016, 17:43

Es schockiert mich, dass es hier Menschen wie den Threaderöffner gibt, die Homosexualität als Krankheit betrachten. Das bringt mich extrem schlecht drauf, macht mich enorm wütend. Wie muss sich dann erst ein homosexueller Mensch fühlen, wenn es mich bereits so betroffen macht? Hoffentlich sterben diese Nazis mit ihrem komischen, verschrobenen Weltbild bald alle aus! Die Welt ist bunt und bleibt es glücklicherweise auch.
"Wenn Dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus."
"If you change nothing, nothing will change!"
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Re: Homosexualität

Beitragvon JK97 » So. 15.05.2016, 00:42

Meiner Meinung nach ist es genauso normal und gut homosexuell zu sein, wie bisexuell oder heterosexuell. Es macht überhaupt keinen Unterschied. Für mich ist wichtig, dass die Person glücklich ist, mit dem, was sie tut und was sie ist. Ich verstehe die ganzen Vorurteile und Stigmatisierungen nicht. Ein Mensch, ist ein Mensch, egal wen er liebt oder nicht liebt und egal wie er sich kleidet oder wie er denkt. Jeder Mensch hat das Recht darauf so zu sein wie er das gerne möchte, solange er dabei niemandem schadet. Ich rede jetzt nicht von schaden im Sinne von "Hilfe, ein schwules Päärchen hat sich in der Öffendlichkeit geküsst, das schadet unseren Kindern" Dieser Satz ist nämlich einer der Sätze, die einfach sinnlos und unnötig feinlich sind. Genauso wie Religion. Was schadet es beispielsweise einem Christ wenn ein Muslim neben ihm im Bus sitzt. Richtig gar nicht. Warum müssen Menschen auf irgendetwas reduziert werden, warum gibt es Menschen "zweiter Klasse"?
Wir werden hineingeboren in diese kranke Welt, in der man dich, wenn du dich gegen das Kranke wehrst, für den Kranken hält.
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Re: Homosexualität

Beitragvon Cassie » So. 15.05.2016, 16:49

JK97 hat geschrieben:Meiner Meinung nach ist es genauso normal und gut homosexuell zu sein, wie bisexuell oder heterosexuell. Es macht überhaupt keinen Unterschied. Für mich ist wichtig, dass die Person glücklich ist, mit dem, was sie tut und was sie ist. Ich verstehe die ganzen Vorurteile und Stigmatisierungen nicht. Ein Mensch, ist ein Mensch, egal wen er liebt oder nicht liebt und egal wie er sich kleidet oder wie er denkt. Jeder Mensch hat das Recht darauf so zu sein wie er das gerne möchte, solange er dabei niemandem schadet. Ich rede jetzt nicht von schaden im Sinne von "Hilfe, ein schwules Päärchen hat sich in der Öffendlichkeit geküsst, das schadet unseren Kindern" Dieser Satz ist nämlich einer der Sätze, die einfach sinnlos und unnötig feinlich sind. Genauso wie Religion. Was schadet es beispielsweise einem Christ wenn ein Muslim neben ihm im Bus sitzt. Richtig gar nicht. Warum müssen Menschen auf irgendetwas reduziert werden, warum gibt es Menschen "zweiter Klasse"?


Stimme dir zu.
Vielleicht sind Herzen doch nur da um Blut zu pumpen.
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Re: Homosexualität

Beitragvon iyuraeel » Mi. 25.05.2016, 19:55

Ich war heute ziemlich erschrocken.
Wir waren in einer Gruppe unterwegs, und einer hat einen Typen gesehen den er wohl ganz nett fand.
Dadurch hat er sich uns gegenüber "geoutet", wobei das in diesem Fall der falsche Begriff ist, weil es
für ihn einfach kein Geheimnis ist. Eine Person unserer Gruppe konnte das gar nicht glauben. Hat andauernd wieder gesagt,
dass das doch bestimmt ein Witz sei und er uns nur verarsche. Alle anderen von uns fanden es wohl ziemlich normal und wir haben uns gefreut, dass er letzendlich noch des fremden Nummer bekam(kA wie er das angestellt hat xD).
Was ich dann ebenso wenig mochte war dieses übertriebene "Jeder so wie er will" "Kann ja jeder lieben wen er mag" "blablabla". Wow, da ist jemand schwul, wen kümmert's? Wenn ich ihn als Mann vorher interessant fand: Super, als Frau: blöd.
Aber diese übertriebene Toleranzbekundung ist auch schon wieder recht intolerant, oder?
iyuraeel
 

Re: Homosexualität

Beitragvon MessiasDerStille » Fr. 17.06.2016, 23:29

Hetero hat geschrieben:Aufgrund eines aktuellen Anlasses (Schwulen und Lesben feiern ihre Krankheit beim "Christopher Street Day") möchte ich hier gerne eine Diskussion um Homosexualität anstoßen.

Meiner Meinung nach handelt es sich bei Schwulen und Lesben um stark verhaltensgestörte Menschen. In ihrer Persönlichkeit hat sich der pathologische Irrwahn manifestiert, ihre Sexualität nur mit dem gleichen Geschlecht ausleben zu können.

Homosexualität ist aber absolut wider der Natur und gegen Gottes Wille!

Es kann doch nicht in Ordnung sein, derart gegen die eigene Biologie zu leben und die Menschheit zu gefährden (wenn es irgendwann zu viele Schwule und Lesben gibt, wie soll sich die Menschheit fortpflanzen?)

Ich finde daher, man sollte diese Menschen zwar nicht kriminalisieren, ihnen aber doch wenigstens helfen, gegen ihre Krankheit anzukämpfen und Therapieansätze zu entwickeln, um ihr krankhaftes Verhalten zu hinterfragen und abzulegen...

Was kann bloß schiefgelaufen sein bei solchen Menschen? Was meint ihr?
Traumatische Erlebnisse in der Kindheit? Falsche oder zu liberale Erziehung? Falscher Umgang? Oder eine (genetisch bedingte?) Störung im Gehirn?


Erstens mal solltest du aufpassen, was du als "Krankheit" bezeichnest. Ich denke nicht, dass eine homosexuelle Person "krank" ist. Was macht sie denn bitte "krank"? Das wird sie wahrscheinlich erst dadurch, dass es Menschen gibt, die so über sie urteilen und sie nicht einfach so sein lassen, wie sie eben ist.

Und zweitens, da du ja sehr vertraut mit deiner Religion zu sein scheinst, was macht es denn für einen Unterschied, ob man keine Kinder bekommt, weil man in einer gleichgeschlechtigen Beziehung lebt, oder ob man keine Kinder bekommt, weil man katholischer Pfarrer ist? Das ist ja wohl der größte Widerspruch in sich. Ich denke, dass die Bibel da mit ihrer Einstellung beidem gegenüber stark überholt ist.

Liebe ist ein Gefühl, das der Mensch nicht kontrollieren kann. Man verliebt sich eben in den, zu dem man sich hingezogen fühlt, egal ob Mann oder Frau. Ich denke, dass die Veranlagung dazu, genauso, wie Heterosexuelle bestimmte Typen des anderen Geschlechts bevorzugen, Homosexuelle eben einfach das gleiche Geschlecht bevorzugen. häufig genetisch veranlagt ist, da homosexuelle Männer auch oft eine typische Art haben zu sprechen oder sich zu bewegen. Vielleicht wird es zum Teil auch durch die Erziehung beeinflusst, wenn man z.B. von einem Elternteil stark geprägt wird.
Allerdings gibt es jedenfalls auch viele Bisexuelle, oder "Überläufer", die einfach schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht haben und sich deshalb davon distanzieren und nach dem suchen, was sie erfüllt in einem Menschen.

Ich finde jedenfalls, dass jeder Mensch, egal, worum es geht, frei entscheiden sollte, was er für sich für richtig hält und was ihm gut tut. Von ein paar Homosexuellen wird die Welt nicht gleich aussterben und außerdem gibt es auch viele, die stattdessen Kinder adoptieren, die von ihren leiblichen Eltern nicht versorgt werden können. Darüber gibt es auch Studien, die aufzeigen, dass es immer, egal ob es tatsächlich Mann und Frau in einer Beziehung gibt, einen weiblichen Part und einen männlichen Part in einer Beziehung gibt. Genauso, wie eine allein erziehende Mutter den Vater kompensieren kann, können auch Homosexuelle beide Seiten der Eltern erfüllen. Selbst das ist überhaupt kein Problem.
MessiasDerStille
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Re: Homosexualität

Beitragvon Oskar » So. 10.07.2016, 00:19

MessiasDerStille hat geschrieben:
Hetero hat geschrieben:Aufgrund eines aktuellen Anlasses (Schwulen und Lesben feiern ihre Krankheit beim "Christopher Street Day") möchte ich hier gerne eine Diskussion um Homosexualität anstoßen.

Meiner Meinung nach handelt es sich bei Schwulen und Lesben um stark verhaltensgestörte Menschen. In ihrer Persönlichkeit hat sich der pathologische Irrwahn manifestiert, ihre Sexualität nur mit dem gleichen Geschlecht ausleben zu können.

Homosexualität ist aber absolut wider der Natur und gegen Gottes Wille!

Es kann doch nicht in Ordnung sein, derart gegen die eigene Biologie zu leben und die Menschheit zu gefährden (wenn es irgendwann zu viele Schwule und Lesben gibt, wie soll sich die Menschheit fortpflanzen?)

Ich finde daher, man sollte diese Menschen zwar nicht kriminalisieren, ihnen aber doch wenigstens helfen, gegen ihre Krankheit anzukämpfen und Therapieansätze zu entwickeln, um ihr krankhaftes Verhalten zu hinterfragen und abzulegen...

Was kann bloß schiefgelaufen sein bei solchen Menschen? Was meint ihr?
Traumatische Erlebnisse in der Kindheit? Falsche oder zu liberale Erziehung? Falscher Umgang? Oder eine (genetisch bedingte?) Störung im Gehirn?


Erstens mal solltest du aufpassen, was du als "Krankheit" bezeichnest. Ich denke nicht, dass eine homosexuelle Person "krank" ist. Was macht sie denn bitte "krank"? Das wird sie wahrscheinlich erst dadurch, dass es Menschen gibt, die so über sie urteilen und sie nicht einfach so sein lassen, wie sie eben ist.

Und zweitens, da du ja sehr vertraut mit deiner Religion zu sein scheinst, was macht es denn für einen Unterschied, ob man keine Kinder bekommt, weil man in einer gleichgeschlechtigen Beziehung lebt, oder ob man keine Kinder bekommt, weil man katholischer Pfarrer ist? Das ist ja wohl der größte Widerspruch in sich. Ich denke, dass die Bibel da mit ihrer Einstellung beidem gegenüber stark überholt ist.

Liebe ist ein Gefühl, das der Mensch nicht kontrollieren kann. Man verliebt sich eben in den, zu dem man sich hingezogen fühlt, egal ob Mann oder Frau. Ich denke, dass die Veranlagung dazu, genauso, wie Heterosexuelle bestimmte Typen des anderen Geschlechts bevorzugen, Homosexuelle eben einfach das gleiche Geschlecht bevorzugen. häufig genetisch veranlagt ist, da homosexuelle Männer auch oft eine typische Art haben zu sprechen oder sich zu bewegen. Vielleicht wird es zum Teil auch durch die Erziehung beeinflusst, wenn man z.B. von einem Elternteil stark geprägt wird.
Allerdings gibt es jedenfalls auch viele Bisexuelle, oder "Überläufer", die einfach schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht haben und sich deshalb davon distanzieren und nach dem suchen, was sie erfüllt in einem Menschen.

Ich finde jedenfalls, dass jeder Mensch, egal, worum es geht, frei entscheiden sollte, was er für sich für richtig hält und was ihm gut tut. Von ein paar Homosexuellen wird die Welt nicht gleich aussterben und außerdem gibt es auch viele, die stattdessen Kinder adoptieren, die von ihren leiblichen Eltern nicht versorgt werden können. Darüber gibt es auch Studien, die aufzeigen, dass es immer, egal ob es tatsächlich Mann und Frau in einer Beziehung gibt, einen weiblichen Part und einen männlichen Part in einer Beziehung gibt. Genauso, wie eine allein erziehende Mutter den Vater kompensieren kann, können auch Homosexuelle beide Seiten der Eltern erfüllen. Selbst das ist überhaupt kein Problem.


Danke.
Immer wenn der Eine dem Anderen vorschreiben möchte wie er zu leben hat ist es im Kern Faschismus denn es geht um die Gleichmachung von Menschen gegen deren Willen und aus einem Gefühl der Intoleranz heraus.
Dazu werden dann die absurdesten Argumente entworfen die den Unsinn stützen sollen.

Daher sind alle Toleranten dazu aufgerufen gegenüber diesen Dingen intolerant zu sein.
Oskar
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