Pille dannach

Für die Philosophen und Debattanten unter uns - hier könnt Ihr über Gott und die Welt oder den (Un-)Sinn des Lebens philosophieren ;)
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Pille dannach

Beitragvon withoutwings » Fr. 14.02.2014, 01:06

Huhu liebe Forengemeinde!

Sagt mal, wie steht ihr dazu ?
Sollte es frei verkäuflich sein, also ohne Rezept ?


Meine Meinung:
Nein. Ich finde es nicht okay. Zumindest mal zum Doc zu gehen, wäre doch okay.
Immerhin geht es in den meisten Fällen nicht darum aus gewalttätigen Gründen schwanger zu werden.
(Dann besteht natürlich nicht im Geringsten Diskussionsbedarf darüber!)
Über 400.000 Rezepte wurden wohl letztes Jahr ausgestellt.
Und wie viele Mütter würde es wohl geben, die ihre Kinder trotzdem wirklich geliebt hätten ?
Klar, es ist ein sehr zweischneidiges Schwert.
Aber ich finde, es ist auch kein Schnupfen, wo ich mal eben in die Apotheke laufe...
Ein ordentliches Arztgespräch vorher würde doch nicht schaden...
Oder doch ?

Vielleicht übersehe ich einige Meinungen dazu, oder Begründungen.
Ich bin also gespannt, was ihr dazu sagt.

Grüße
withoutwings
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Kleiner Elefant » Fr. 14.02.2014, 01:14

Also ich persönlich bin auch dafür, es rezeptpflichtig zu lassen. Die Gefahr, dass Menschen sich da 10 Pillen in verschiedenen Apotheken kaufen, dann ungeschützten Sex haben, die Pille einwerfen und sich vielleicht eine Geschlechtskrankheit einfangen, die dann wuchert, weil sie ja nicht gleich entdeckt wird, empfinde ich als präsent. Ich denke, dass ungeschützter Sex mit den Risiken auch mehr als Moralkeule funktionieren kann, wenn Betroffende erst zum Arzt müssen. Das ist Vielen ja unangenehm, wodurch vielleicht der Denkprozess angeregt wird. Denn wenn mal ausversehen das Gummi reißt oder sowas, dann sind Menschen eher bereit, auch zum Doc zu gehen, als zuzugeben, dass sie es sturzbetrunken auf der Party getan haben.
Kleiner Elefant
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Panvie » Fr. 14.02.2014, 01:46

Na ja, ich denke es sollte eine Art "Erstuntersuchung" geben und anschließend hat man eine Art "Lizenz" die Pille frei zu kaufen. Man kann den Kauf ja mit einer simplen Lochkarte, die der Apotheker locht auf eine bestimmte Zeit beschränken.

Wie einige Frauenärzte auch sagten, verzichten Patientinnen bei dem Gang zum Arzt und der Pillenabholung anschließend lieber auf den ganzen Stress und tun lieber gar nichts von alledem. Also sie gehen dann weder zum Arzt, noch holen sie sich die Pille per Rezept. Außerdem sind Italien, Polen und Deutschland die einzigen Länder, bei denen die ewigen Gänge noch Pflicht sind.
Panvie
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Christine » Sa. 15.02.2014, 12:31

Panvie hat geschrieben:Na ja, ich denke es sollte eine Art "Erstuntersuchung" geben und anschließend hat man eine Art "Lizenz" die Pille frei zu kaufen. Man kann den Kauf ja mit einer simplen Lochkarte, die der Apotheker locht auf eine bestimmte Zeit beschränken.

Das fände ich auch ganz sinnvoll...
Ansonsten wäre ich schon für freien Verkauf. Das Problem ist ja auch, dass man Ärzte nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit oder an Wochenende oder Feiertagen erreichen kann, und manchmal bräuchte es die Pille danach eben auch, obwohl gerade kein Arzt erreichbar ist, der ein Rezept ausstellen könnte. Apotheken haben zumindest Notdienst.
Aber erst ins Krankenhaus zu fahren, um dort von einem Notarzt ein Rezept zu bekommen, finde ich ziemlich blöd. Der hat wichtigere Notfälle (wo es um Leben und Tod geht, zum Beispiel).
Christine
 

Re: Pille dannach

Beitragvon withoutwings » Sa. 15.02.2014, 13:25

Das stimmt natürlich CHristine, da ist die Hemmschwelle wohl doch recht hoch.
Können die nciht wenigsten die Apotheker schulen, dass die sowas wie ein beratungsgespräch vorher machen.
Das wär doch ganz sinnvoll.
Aber ich bin weiter nicht dafür, solche Medikamente einfach so wie ein Pflaster kaufen zu können.

Bin mal gespannt, was die da so entscheiden dazu.
withoutwings
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Charlotte » Sa. 15.02.2014, 13:35

Ich bin dagegen, die Pille danach rezeptfrei oder nach einmaligem Gespräch frei zu verkaufen. Die Pille danach ist ein Medikament, das ernste Nebenwirkungen haben kann und vor allem kein Verhütungsmittel ist. Ich hab eine Freundin, die beim Gynäkologen arbeitet und ihr glaubt nicht, wie viele Frauen immer wieder die Pille danach haben wollen, anstatt einfach mal vernünftig zu verhüten. :roll:

Es gibt an Wochenenden übrigens nicht nur die Möglichkeit der Notaufnahme. Zumindest in den größeren Städten gibt es innerhalb der Krankenhäuser mittlerweile auch einen medizinischen Notdienst, der dann da ist, wenn normale Arztpraxen geschlossen sind. Das ist wie eine kleine Praxis innerhalb des Krankenhauses, bei uns gibt es das in der Uni-Klinik. Die sind extra da für Fälle, die nicht warten können, bis die Praxen wieder öffnen, aber auch keine lebensbedrohlichen Notfälle sind. ;)
Charlotte
 

Re: Pille dannach

Beitragvon effloresco » Fr. 21.02.2014, 13:22

Ich finde es richtig, dass man wenigstens kurz vorher mal zum Arzt geht. In den USA kriegt man die Antibabypille (und Pille danach) auch in der Apotheke und das finde ich überhaupt nicht okay. Es gibt Frauen, die da übervorsichtig sind und sich viel zu viele oder viel zu oft welche einwerfen. Schon allein die Antibabypille würde ich mir nicht ohne eine ärztliche Meinung zulegen. Zu viele Frauen denken nicht darüber nach, welche Hormonbomben sie sich da teilweise antun (und am besten noch die falschen).

Die Antibabypille soll man doch innerhalb von 24 (oder 48?) Stunden nach dem "Unfall" einnehmen, bis dahin wird man doch zumindest zu dem medizinischen Notdienst fahren können. Den gibt es sogar schon in kleineren Städten, und für jedes Fachgebiet muss immer ein Arzt zu gewissen Uhrzeiten erreichbar sein. Also daran sollte es nicht scheitern.

Es ist schon richtig, dass man an die Antibabypille kommt, schließlich will man nicht grundlos keine Kinder bekommen. Und ich denke auch, dass man, wenn man krankenversichert ist, relativ einfach an diese Pille kommt. Aber das ganze rezeptfrei zu machen halte ich für ein wenig gefährlich, es handelt sich dabei ja nicht um Aspirin.
effloresco
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Angelika » Di. 25.02.2014, 14:49

Ich finde es ok,dass man an die "Pille dannach"eigenmächtig ohne Arzt kommt.
Jedoch muß jede Frau wissen,dass diese Pille ein Notfallmedikament bleiben muß,weil ja der gesamte Zyklus durcheinandergerät.
Und selbstverständlich muß es zumindest am Anfang einer Beziehung zum Schutz gegen Geschlechtskrankheiten beim Kondom bleiben.
Aber ich frag mich ganz ehrlich,was denn die meisten Menschen am Gescheschlechtsverkehr so toll finden?
Es gibt so viele Möglichkeiten der sexuellen Befriedigung,die viel besser als GV sind.
Der eigentliche GV dauert selten lange und befriedigt ja wohl kaum eine Frau gut,aber anschliessend hat sie die sauerei in ihrer Scheide.
Mag ja sein,dass das für einen Mann ganz toll ist,aber der muß ja auch anschliessend nicht mit den Folgen leben.
Ich hab seit 5 Jahren keinen GV mehr und fühle mich befriedigter denn je.
Angelika
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Kleiner Elefant » So. 15.03.2015, 10:43

N-Tv am 15.03.2015 hat geschrieben:15.03.2015 09:27

Notfallverhütungsmittel freigegeben
"Pille danach" ist jetzt rezeptfrei


Ab diesem Sonntag gibt es die "Pille danach" rezeptfrei in der Apotheke. Wer nach einer Verhütungspanne in die Bredouille gerät, hat nun eine weitere Option. Absolut sicher ist sie aber auch nicht.

Wer erhält die "Pille danach"?
Die Apotheken sind verpflichtet, die Präparate an "Frauen im gebärfähigen Alter" abzugeben. Grundsätzlich soll die "Pille danach" nur an die betroffene Frau persönlich und nicht an Partner oder Eltern abgegeben werden. Bei Mädchen, die jünger als 14 Jahre sind, sollte das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten vorliegen. Sie sollen außerdem einen Arzt aufsuchen. Eine vorsorgliche Abgabe ist nicht vorgesehen. Die Frauen sollen in der Apotheke beraten werden.
Die einmalige Einnahme verzögert den Eisprung, bis die Spermien abgestorben sind.

Wie wirkt die "Pille danach"?
Die "Pille danach" ist ein Notfallmedikament für Frauen, die nach ungeschütztem Sex eine ungewollte Schwangerschaft verhindern wollen. In Deutschland stehen Notfallkontrazeptiva mit zwei Wirkstoffen zur Verfügung: Levonorgestrel und Ulipristalacetat. Beide Stoffe unterdrücken oder verzögern den Eisprung. Sie verhindern dadurch eine Befruchtung, wenn es vor dem Eisprung zum ungeschützten Geschlechtsverkehr gekommen ist. Es wird jeweils eine Tablette genommen.

Führt die "Pille danach" zu einem Schwangerschaftsabbruch?
Nein. Hat sich die Eizelle bereits in die Gebärmutter eingenistet oder ist bereits befruchtet auf dem Weg dorthin, wirkt die Pille nicht mehr. Sie ist also nicht vergleichbar mit einem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch.

Kann sie als normales Verhütungsmittel verwendet werden?
Nein. Die "Pille danach" ist ein hoch wirksames Hormonpräparat und kein reguläres Verhütungsmittel. Es sollte nur im Notfall eingenommen werden. Ihre Sicherheit ist zudem nicht mit anderen hormonellen Verhütungsmitteln zu vergleichen. Auch liegt zum Beispiel die Dosis von Levonorgestrel beim 15-fachen der üblichen Tagesdosis von Antibabypillen. Die "Anti-Baby-Pille" muss auch nach der Einnahme einer "Pille danach" weiter eingenommen werden. Zusätzlich ist es ratsam, bis zur nächsten Monatsblutung mit einer Barrieremethode zu verhüten, beispielsweise mit Kondom.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Es kann zu Blutungen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindel, Schmerzen im Unterbauch und Kopfschmerzen kommen.

Wie lange wirken die Medikamente?
Je mehr Zeit nach dem Sex vergeht, desto weniger wirksam ist die "Pille danach". Sie sollte also so schnell wie möglich genommen werden. Die Pille mit dem Wirkstoff Levonorgestrel muss bis spätestens 72 Stunden (drei Tage) danach genommen werden. Nach 24 bis 48 Stunden ist sie nur noch zu 85 Prozent wirksam und danach nur noch zu 58 Prozent. Ulipristalacetat wirkt etwas länger und muss bis spätestens 120 Stunden (fünf Tage) danach genommen werden.Gibt es einen 100-prozentigen Schutz vor Schwangerschaft?Nein, nicht nur wegen der nachlassenden Wirkung. Auch die gleichzeitige Einnahme beispielsweise von Antibiotika, Antidepressiva, Mitteln gegen Epilepsie und Arzneien mit Johanniskraut kann die Wirksamkeit mindern. Bei Erbrechen nach Einnahme des Präparats muss eine weitere "Pille danach" eingenommen werden.

Welche Bedenken gibt es gegen die Freigabe der "Pille danach"?
Vor allem die Fachverbände der Gynäkologen fürchten, dass Frauen in den Apotheken nicht ausreichend beraten werden und es zu mehr unerwünschten Schwangerschaften kommt. Sie verweisen zudem auf Studien, wonach die Wirkung der Mittel ab einem Körpergewicht von 75 Kilo (Levonorgestrel) beziehungsweise 90 Kilo (Ulipristalacetat) nachlässt. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hält die Studiendaten allerdings für zu "begrenzt und nicht eindeutig" und empfahl, die "Pille danach" weiterhin bei allen Frauen anzuwenden und zwar unabhängig vom Körpergewicht. Statistiken aus Ländern, in denen es die "Pille danach" bereits gibt, belegen weder eine steigende Zahl ungewollter Schwangerschaften noch mehr Schwangerschaftsabbrüche.

Ist die Pille weiterhin kostenlos?
Für junge Frauen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Kassen die Kosten, sofern sie ein Rezept vorlegen. Andernfalls müssen sie die Pille nach Beratung in der Apotheke aus eigener Tasche bezahlen. Die Kosten liegen zwischen 16 und 35 Euro. Über den Arznei-Versandhandel ist das Präparat nicht erhältlich, weil eine Lieferung in dem engen Zeitfenster der Wirksamkeit nicht gewährleistet ist.
Kleiner Elefant
 

Re: Pille dannach

Beitragvon everyday » Di. 31.03.2015, 12:45

Ich weiß nicht genau für welche Seite ich bin. Ich habe sie selbst nach einem Übergriff benutzt und mir war es total peinlich zur FA zugehen. Ich sahs da geschlagene 3h weil ich keine Untersuchung machen konnte, bis sie mir es dann verschrieben kann. Ich denke für Opfer von Missbrauch ist es gut sie ohne Rezept zu bekommen. Für Frauen bei den es einfach nur eine Panne war finde ich es besser mit Rezept, aber wie soll man da unterscheiden?
everyday
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Mirai » Di. 31.03.2015, 14:48

Ich sehe es auch zwiegespalten. Wenn man mich spontan fragen würde, wäre ich für die "Dafür" - Seite, aber man muss eben auch vom gesunden Menschenverstand ausgehen und hoffen, dass die Frauen intelligent genug sind, um sich die Pille danach nicht wie Tic Tacs einzuwerfen. Ich kenne mich mit medizinischen Dingen kaum aus, habe aber schon oft gehört, dass die Pille danach ein schwerwiegendes Medikament ist und man sie nur im absoluten Notfall anwenden sollte.

Ich sehe da einfach wie Charlotte die Gefahr, dass Frauen das auf die leichte Schulter nehmen und sich nicht mehr über vernünftige Verhütung kümmern, weil sie der Meinung sind, dass sie nach dem Geschlechtsverkehr einfach die Pille danach schlucken können. Im Endeffekt muss aber jeder selbst wissen, was er seinem Körper zumutet.

Die USA sollte man auch nicht als Maß aller Dinge nehmen, weil es da einfach zu viele Unterschiede gibt. Ich habe öfter Kontakt mit Amerikanern und auch einen amerikanischen Freund, der psychisch krank ist und vor kurzem hat er mir ein Antidepressivum empfohlen, das er selbst nimmt, und als ich es nachgeschlagen habe, stand dort, dass der Wirkstoff in Deutschland gar nicht mehr zugelassen ist.
Vor kurzem hat mir auch eine Amerikanerin empfohlen, einfach Melatonin gegen meine Schlafprobleme zu schlucken. In Deutschland ist es ein Arzneimittel, in den Vereinigten Staaten hingegen ein frei verkäufliches Nahrungsergänzungsmittel. Da gibt es echt schon gravierende Unterschiede... ^^
Mirai
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Lightning » Do. 02.04.2015, 02:56

Naja... wäre auch für die "dafür" Seite.. zudem würde ich nicht nur auf den gesunden Menschenverstand der Frauen hoffen.. sondern auch auf den der Männer. Also ich würde einer "fremden" Frau in der heutigen Zeit nicht wirklich trauen, wenn sie sagen würde, sie nimmt die Pille oder kann nicht schwanger werden und würde schon aus diesem Grund verhüten.

Meinem Bruder wird gerade z.B. ein Kind aufgedrängt, bei dem er sich ziemlich sicher ist, nicht der Vater zu sein.. weil er eigentlich ein Kondom benutzt hat. Da steht jetzt irgendwann mal der Vaterschaftstest an. Ich kenne auch den Bruder der netten Dame.. und der sagt, sie wollte schon die ganze Zeit ein Kind haben - egal von wem - nur, um das Kindergeld zu bekommen. Sie stellt sich vor, dann nicht arbeiten zu müssen. Mittlerweile kommen 5 Männer als möglicher Vater in Frage. Das Kind ist bereits seit einigen Monaten auf der Welt.. die Mutter kümmert sich nicht darum.. einen Vater wird es nie haben. Im Moment ist die Oma sozusagen die Mutter.. und die nette Frau ist nicht die Einzige von der ich weiss, dass sie so tickt. Daher geht mein Vertrauen was ungeschützten Sex angeht zu Beginn erstmal gegen 0. Zudem gibt es ja auch noch Aids usw..

Ich würde auch nicht sagen, dass die rezeptfreie Herausgabe der Pille danach wirklich so viel am allgemeinen Umgang bezüglich One-Night-Stands ändern wird. Und für "richtige" Beziehungen wird diese Pille ja eher weniger gebraucht. Zudem gibt es ja die normale Pille.. also wenn man wie wild ungeschützten Sex haben möchte, hätte man das auch jetzt schon umsetzen können und nicht erst nach einer rezeptfreien Pille für danach.

Ich betrachte diese Pille eher als Notfall.. eben wenn wie hier schon erwähnt ein Kondom reißt, oder im Suff irgendwas dummes getan wird. Oder wie everyday schon sagt, bei Übergriffen. Und um in so einem Notfall auch etwas "einfacher" handeln zu können.. und nicht ein Kind zu bekommen, das keiner haben möchte oder das in Armut aufwächst, weil nicht dafür gesorgt werden kann, nur weil man nicht zum Arzt möchte.. halte ich die rezeptfreie Herausgabe durchaus für sinnvoll.
Lightning
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Seelenflüsterer » Do. 02.04.2015, 06:48

In der Anfangszeit unserer Beziehung haben meine Freundin und ich einmal die Pille danach gebraucht (ich weiß gar nicht mehr wie es dazu kam, ich glaub der Grund war Spontansex^^), na ja jedenfalls wenn ich an die Beratung der Gyn denke, grins, da hat meine Freundin noch deren Fehlinfos korrigiert^^. Aufgrund meiner Erlebnisse habe ich allerdings auch wenig Sorge, dass die Pille zu häufig gebraucht werden könnte, so billig wie es nämlich im oben zitierten Beitrag steht, ist die nämlich bei weitem nicht. Ich habe damals fast 40 euro berappt für eine Einzige. Klar wird es auch billigere Varianten geben, aber 16 euro sicher nicht und selbst wenn, auch das wäre noch zu teuer, um ständig darauf zurückzugreifen, mal ganz abgesehen vom gesunden Menschenverstand und der Liebe zur Partnerin, die ein Interesse an deren Gesundheit miteinschließt!
Seelenflüsterer
 

Re: Pille dannach

Beitragvon everyday » Do. 02.04.2015, 11:37

Ich habe damals nichts bezahlt
everyday
 

Re: Pille dannach

Beitragvon Seelenflüsterer » Do. 02.04.2015, 13:22

Du warst wahrscheinlich unter 20. Aber stimmt den Faktor habe ich in meiner Argumentation nicht mitbedacht.
Seelenflüsterer
 

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