Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

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Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Senseless97 » Di. 14.07.2015, 16:43

Hallo zusammen,

ich hab jetzt gesucht wo ich die frage rein schreiben kann hab aber dann nix gefunden und dachte ich schreib es entweder hier oder bei sonstiges rein. ^^

Also meine Frage ist ob ihr ein paar tolle Bücher empfehlen könnte rund um Thema Psychologie. Also z.b. Erzählungen von Traumas oder Magersucht oder Borderline oder Depressionen sowie Suizid odet Suizidgedanken oder Zwänge oder von Süchten. Ich würde gerne über so ein paar von denen bücher lesen weil es mir oft hilft mich zu verstehen in meinen Diagnosen. Also ich brauch nicht wirklich Bücher wo man Tipps bekommt.

Vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüsse Senseless :)
Senseless97
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Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon kätzchen » Di. 14.07.2015, 16:53

Ich bin dan mal weg oder so ähnlich heißt ein Buch über Magersucht. Über Borderline und Depression hab ich auch mal eins gelesen aber weiß nicht mehr wie das heißt. Das ist aus so einer Reihe wo betroffene zusammen mit einer Journalistin war das glaub ich ihre Geschichte erzählen. Vielleicht findest du es ja bei Google :)
Lg und pass beim lesen auf dich auf :)
kätzchen
 

Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Tina » Di. 14.07.2015, 17:09

.
Hi Senseless

kannst Dich ja mal hier "durchwühlen"...

viewtopic.php?f=8&t=2239&hilit=Lesen

sind allerdings fast 1000 Beiträge^^

Ich glaube aber, dass da auch ein paar Vorschläge drin sind, was Du meinen könntest.
Tina
 

Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Mali » Di. 14.07.2015, 17:12

Gesundung ist möglich und Leben auf der Grenze (von Andreas Knuf und Christiane Tilly)
Mali
 

Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Blume » Di. 14.07.2015, 17:20

"Mein Lollimädchen-Ich" von Christina Helmis (Magersucht)
"Engel haben keinen Hunger von Brigitte Biermann (Magersucht)
"Dann bin ich eben weg" von Christine Fehér (Magersucht)
"Wintermädchen" von Laurie Halse Anderson (Magersucht)
"Herzenssucht" von Birgit Schlieper (Magersucht)
"Hunger nach weniger" von Jessica Antonis (Magersucht)

Hab ich alle selbst gelesen. Sind alle ganz passabel, besonders empfehlenswert sind "Engel haben keinen Hunger", "Wintermädchen" und "Hunger nach weniger".

"Ich werde immer da sein wo du auch bist" von Nina LaCour (SVV, Depression)
"Rote Linien" von Brigitte Blobel (SVV)

Ersteres der beiden ist absolut und total empfehlenswert, weil sehr sehr einfühlsam und lebensnah geschrieben. Zweiteres habe ich nur angelesen, ist meiner Meinung nach totaler Mist, wie fast alles von Brigitte Blobel, aber da kann sich ja jeder eine eigene Meinung bilden.
Blume
 

Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Kleiner Elefant » Di. 14.07.2015, 21:52

Ich kann da nur jegliche Jugendbücher in Mediatheken/Büchereien empfehlen. Da habe ich früher alles gelesen, auch wenn mich davon nichts betroffen hatte.
Wie die alle heißen - keine Ahnung. Aber die fand ich immer ganz interessant.
Kleiner Elefant
 

Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Mirai » Di. 14.07.2015, 22:27

Danke für den tollen Thread! Ich glaube, ich werde Blumes Tipp folgen und mir irgendwann mal "Wintergirls" von Laurie Halse Anderson zulegen.
Ich wollte mir ohnehin schon vor einiger Zeit "Speak" von derselben Autorin kaufen und ihre Bücher klingen auch total interessant.

Was ich noch einwerfen wollte, was ich ganz schade finde, ist, dass solche Roman, die ja doch ernste Themen behandeln, immer in den Bereich der Jugendliteratur geschoben werden. Gut, die Protagonisten sind wohl meist Jugendliche, aber wenn man solche Bücher aufmerksam liest, merkt man, dass es nicht nur Unterhaltungsliteratur ist.

Mir würde übrigens noch das Buch "Thirteen Reasons Why" von Jay Asher einfallen. Darin geht es um Depressionen und Suizid und es ist sehr interessant geschrieben.
Mirai
 

Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon MajorSamCater » Di. 14.07.2015, 22:45

Zum Thema Jugendliteratur:

Ich habe eine Zeit lang viele Bücher gelesen, viele Bücher rezensiert...und "Jugendromane" sind überhaupt nicht als "Fast-Food-Literatur" anzusehen. Im Gegenteil, ich finde diese Genre mitunter das Tiefgehenste. Warum? Weil sich "Jugendliche" viele Jahre mit Sein oder Nicht-sein des Lebens auseinandersetzen. Darüber flanieren, wofür sie auf der Welt sind, wohin sie wollen, woher sie kommen...die auch sich die Zeit dafür noch nehmen und nehmen können und nehmen müssen.

"Erwachsenenliteratur" ist schnell zugänglich, leicht verdaulich und bloß nicht zuviel hinterfragend (zumindest im Romanbereich)...die müssen nach einem 8-Stunden-Arbeitstag irgendwie ja noch runterbekommen werden und natürlich auch noch genug einbringen...um es mal so zu sagen...

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber so empfinde ich es im Allgemeinen.
MajorSamCater
 

Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon DeepOcean » Mi. 15.07.2015, 13:21

Spontan fällt mir gerade "Veronika beschliesst zu sterben" von Paulo Coelho ein.
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Wirft das Leben dich zu Boden, streck ihm den Mittelfinger entgegen und sag: "Du schlägst wie ein Mädchen!"

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Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Senseless97 » Mi. 15.07.2015, 18:28

Hallo zusammen,

Danke an alle und euren büchertipps. :) ich habe mir ein paar raus geschrieben. Mal gucken welches ich anfange zu lesen. Danke Blume für die vielen bücher. Engel haben keinen hunger habe ich mal gesehen wusste aber nicht ob ich es mir kaufen sollte oder nicht. Anscheinend fandest du das aber gut, da überlege ich es mir nochmals. Hihi

Also ich hab schon ziemlich harte bücher gelesen.

Danke jedenfalls nocheinmal hihi
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Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Joyce » Sa. 25.07.2015, 02:03

"Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen" von Hannah Green ist sehr zu empfehlen, wenn auch nicht gerade leichte Lektüre. Ich habe dieses Buch öfters gelesen und empfinde es als recht intensiv aber sehr schön.
Es ist autobiographisch erstreckt sich über viele Jahre und handel anfangs von einem an schizophrenie erkrankten Mädchen welches man dann im weiteren Verlauf durch ihr Leben udn die Therapie begleitet. Sehr schön geschrieben und wie gesagt - meiner Meinung nach sehr intensiv.
Joyce
 

Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon TearsinVain » Mi. 23.09.2015, 20:00

Hallo Senseless97,

zum Thema SVV kann ich dir noch "Willow" von Julia Hoban empfehlen. Darin hat die Hauptprotagonistin Schuldgefühle aufgrund des Todes ihrer Eltern.

Das Buch zum Thema "Borderline", was kätzchen vermutlich meint, heißt "Dann bin ich seelenruhig".

Hoffe, du kannst mit meinen Tipps noch was anfangen.
Ich hänge mich erst auf, wenn alle Stricke reißen.
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Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Psychodoll » Do. 24.09.2015, 08:01

Wintermädchen kann ich auch empfehlen!
Wovon ich abraten würde ist "Völlig schwerelos" und "Kotzt du noch, oder lebst du schon?". Die waren wirklich schrecklich.
Was der Geist ersinnen kann, das kann er auch erreichen. - W.C. Stone
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Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon TearsinVain » Di. 29.09.2015, 19:18

Ein weiteres Buch zum Thema Depressionen, was sehr gut ist, ist "Die Glasglocke" von Sylvia Plath. Das Buch ist autobiographisch gefärbt und erzählt von einer Depression sowie den unmenschlichen Behandlungsmethoden in der Psychiatrie in den 1950er Jahren.
Sie Autorin beging mit 30 Jahren selbst Suizid. Sehr traurig, aber auch sehr mitreissend, es hat irgendwie einen dunklen Sog.
Ich hänge mich erst auf, wenn alle Stricke reißen.
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Re: Ich würde mich über ein paar Buchvorschläge freuen :)

Beitragvon Peritia » Fr. 02.10.2015, 03:42

Hey !

also was ich sehr gerne lese ist "Ich habe die Unschuld k*tzen sehen" von Dirk Bernemann einfach nur spitze !
dann auch gleich sein zweiter Teil "und wir scheitern immer schöner" schaut mal rein ich habe alle Teile schon doppelt gelesen, lohnt sich würde ich sagen
Wenn ich sterbe komme ich in den Himmel, denn in der Hölle bin ich schon gewesen.
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