Klinik

Unterforum zu den verschiedenen Therapieformen und -möglichkeiten (sowohl ambulant als auch stationär). Berichtet von Euren Therapie-Erfahrungen mit Therapeuten, Psychologen, Psychiatern und Kliniken oder auch Selbsthilfegruppen. Wir versuchen auch, Euch bei der Arzt-/Therapeuten- oder Kliniksuche zu helfen.

Klinik

Beitragvon Shadow_xx » Do. 05.10.2006, 17:27

Hallöchen

Also erstens einmal will ich mich entschuldigen dass ich mich so lang nich mehr gemeldet hab... ich will euch mal den grund nennen...

Ich denk manche von euch wissen ja dass ich in der Klinik war... Nur leider hat sie mir sehr wenig gebracht... ich hab zwar für ca. 2monate aufgehört mich zu ritzen hab jetzt aber wieder angefangen... nur halt an den Beinen... also kurz nach dem klinikaufenthalt gings auch ziemlich gut und deshalb bin ich auch nimmer ins forum... aber mittlerweile eskaliert grade wieder alles... ich weis nich was ich machen soll meine mutter hat rasierklingen in meinem zimmer gefunden und gemeint ich soll ihr meinen arm zeigen... da da ja keine schnittwunden mehr sind hat sie nichts gemerkt... sie hat mir halt gedroht wenn ich wieder anfange mich zu ritzen komm ich ins heim... des hat se mir damals auch angedroht nur damals war es weil ich abgehauen bin oder sturzbetrunken nach hause kam... mittlerweile streng ich mich in der schule an und bau keine scheiße mehr und sie ist immer noch nicht zufrieden... naja als ich meiner mutter erzählt hatte dass ich bulimie hab hat sie nur gemeint "des war mir klar das dus deiner freundin nachmachst"... sie hats auch in der klinik nich angesprochen...und ich hab mich irendwie auch nich getraut... da ich in der schulkindergruppe mit 8-13jährigen war wurde dort eh nich viel gemacht... dort waren nur sozialgestörte kinder und man hat mich in die jüngere gruppe geschickt weil man meinte dass mein problem in der vergangenheit liegt... dort wurde weder über meine probleme gerdet noch über meine vergangeheit... nein nicht mal WARUM ich versucht hab mich umzubringen... nur darüber was es für regeln bei uns daheim geben sollte... ich weis echt nich mehr weiter denn mittlerweile hab ich damit angefangen alle meine probleme einfach zu verdrängen und meine freunde meinen mittlerweile wirklich mir geht es gut... ich lach echt sehr viel aber bekomm immer wieder so zwischendrinn mindestens einmal am tag so nen scheißverdammten heulkrampf...

naja
liebe grüße

sally
Shadow_xx
 

Beitragvon verrückte-nudel1981 » Do. 05.10.2006, 18:07

Hallo Shadow_xx!

Hm, verstehe ich nicht, dass in der Klinik nicht über Deine Probleme geredet wurde. Bist Du denn in psychologischer Behandlung, so dass Du wenigstens jetzt mit einem Therapeuten über alles reden kannst?
Ich denke mal, Deine Mutter ist ziemlich überfordert mit Dir, darum sagt sie solche teilweise gemeinen Sachen. Am Besten wäre es vielleicht, wenn Du mit Ihr zusammen mal zum Therapeuten gehst & Ihr versucht, so gut wie möglich über alles zu reden. Dann wäre da nämlich jemand, der Euch auch Tipps geben könnte. :troest:
verrückte-nudel1981
 

Beitragvon Shadow_xx » Do. 05.10.2006, 18:11

nee ich bin nich in psychologischer behandlung obwohl die in der kliik des sehr dringend empfohlen haben... ich hab des letzte mal vor fast 1.5 monaten mit einem geredet also in der klinik noch und die ham gesagt bis zur nächsten bahandlung sollte höchstens eine woche verstreifen aber naja... meine mum sollt sich drum kümmern...
Shadow_xx
 

Beitragvon doris » So. 08.10.2006, 23:44

wenn deine mum sich nicht um eine therpaie für dich kümmert, versuche DU etwas auf die beine zu stellen, hm?

:troest:
doris
 

Beitragvon sadsoul II. » Mo. 09.10.2006, 01:47

icfh kann dir auch nur den tipp geben kümmere Dich selber um eine thera.
es kostet dich wahrscheinlich einiges an überwindung aber du bist noch jung und es liegt in deinen händen etwas zu ändern...
wahrscheinlich denkst du leicht gesagt ich habe doch garkeine ahnung aber glaube mir ich rede aus erfahrung..es dauert alles seine zeit!!
viellleicht war es auch nicht die richtige klinik!?
war das eine psychiatrie?
viel durchhalte vermögen und mut für dich!
sadsoul II.
 

Beitragvon Shadow_xx » Mi. 11.10.2006, 14:17

sadsoul hat geschrieben:war das eine psychiatrie?
viel durchhalte vermögen und mut für dich!


ja war es kinder und jugen psychiatrie weinsberg

http://www.klinikum-am-weissenhof.de/
Shadow_xx
 

Beitragvon sadsoul II. » Mi. 11.10.2006, 15:22

Ich hatte dich das gefragt da ich aus meiner erfahrung denke,
das einem in der Psychiatrie nicht wirklich geholfen wird!!
ich denke es kann mal für eine kurzr zeit ok sein damit man überhaupt wieder Boden unter die Füße bekommt ok sein aber um wirklich
etwas zu verändern und sein Leben in den Griff zu bekommen,
ist ambulante oder psychosomatische Klinik eher wertvoll.
sadsoul II.
 

Beitragvon verrückte-nudel1981 » Mi. 11.10.2006, 20:32

Da stimme ich sadsoul zu, es kann nur eine ambulante Therapie auf Dauer helfen. Psychiatrien sind ja auch eher für Menschen gedacht, die einige Zeit Zuhause nicht zurecht kommen & sich dort in der Klinik wieder etwas stabilisieren. Sobald die Medikamente wirken oder die größere Krise vorbei ist, wird man dann entlassen. So kenne ich es zumindest.
verrückte-nudel1981
 

Beitragvon Shadow_xx » Do. 19.10.2006, 17:09

da habt ihr recht... es hat mir nur in einem punkt geholfen... meinen pessimismus für ne kurze zeit in´ griff zu kriegen... mehr nich
Shadow_xx
 

Beitragvon verrückte-nudel1981 » Do. 19.10.2006, 19:52

@Shadow_xx: Hey, was ist denn los? :troest:
verrückte-nudel1981
 

Beitragvon Manahuna » Fr. 20.10.2006, 05:59

Liebe Shadow!

Ich glaube auch du solltest versuchen eine sogenannte Familien-Therapie in Anspruch nehmen. Als Kind hat mir das sehr geholfen. meine Eltern und ich sind einmal in der Woche zur Therapeutin. Die Therapeutin erzählte uns so gut wie gar nichts. Was sie aber für uns tat, war eine Atmosphäre zu schaffen, in der wir als Familie wieder mit einander, und nicht aneinander vorbei, geredet haben. Indem Sie uns dazubrachte offen und ehrlich miteinander zu kommunizieren, half sie uns unsere Probleme und Konflikte zu beseitigen. Alle in meiner Familie haben davon profitiert.

Gehe zu einem Arzt und bitte um so eine Familien-Therapie. Es geht schließlich um dein Leben, deine Gesundheit und deine Zukunft. Und auf all diese Dinge hast du ein Anrecht. Wenn der Arzt dich fragt ob du mit deiner Mutter darüber schon geredet hast, dann sag ihm, dass du keine Familien-Therapie bräuchtest, wenn du mit ihr offen reden könntest.
Natürlich kann niemand deine Mutter zwingen so eine Therapie zu machen, aber ein Versuch wäre es wert. Sollte sie es ablehnen, dann machst du eben eine alleine. Wenn du das Gefühl hast du könntest Sie darum bitten, dann tue es! Schließlich hat sie ja auch Forderungen an dich gestellt, dein selbstzerstörerisches Verhalten einzustellen. Vielleicht ist sie ja an den Ursachen interessiert. Vielleicht braucht sie ja auch Hilfe.

Noch etwas.

Ich glaube es gibt zusätzlich noch eine Möglichkeit vom Ritzen weg zu kommen.

Ich meine es ernst. Also höre gut zu, und verwirf die Idee nicht gleich.

Es geht um körperlichen Schmerz.
Füge Dir positiven körperlichen Schmerz zu.

Ich empfehle Dir dringend: Kampfkunst.

Tai Chi
Teakwondo
oder
Jiujutso

Suche Dir einen Verein. Werde süchtig danach. Trainiere bis dir alles weh tut.

Die Kampfkunst wird Dich folgendes lehren.

Kontrolle
Disziplin
Voraussicht
Timing

und dadurch wird es Dir ein neues Leben schenken.

Du wirst ein völlig neues Körpergefühl entwickeln. Du wirst deinen Körper ganz neu kenenlernen; seine Begrenzung, seine Fähigkeiten, seine Schwächen und seine Stärken.

Kurz um er wird dein Freund werden.

Gib ihm eine Chance sich zu beweisen. Nur Mut.

Kraft und Freude sendet Dir Manahuna
Manahuna
 


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