Medikament: duralozam / Tavor / Tolid (Benzodiazepin)

In diesem Forum habt Ihr die Möglichkeit, Eure Erfahrungen mit Psychopharmaka zu schildern bzw. Fragen zu bestimmten Medikamenten zu stellen und Informationen über sie zu suchen.

Medikament: duralozam / Tavor / Tolid (Benzodiazepin)

Beitragvon Tingletanja » Fr. 18.04.2003, 02:23

Servus alle miteinander......

Ich hab mal eine Frage, kennt sich jemand mit Tavor aus? Kann man des über einen längeren Zeitraum nehmen, obwohl es abhängig macht? Und wenn man es absetzt fällt man dann in ein Tief, oder geht es wie vor der Einnahme weiter?
Ich krieg 500mg Leponex und seit einer Woche 1,5 mg Tavor. Mir geht es echt gut, ich hab das Gefühl, endlich durchatmen zu können.
Tingletanja
 

Re: Tavor?

Beitragvon tavor » So. 27.04.2003, 21:49

hatte auch mit tavor das gefühl wieder durchatmen zu können ... aber , vorsicht hat höchstes abhängikeitspotential , was bei mir dazu fürte , daß ich abhängig wurde davon ... höchstens 3 wochen dann wieder absetzen ... sonst wird es ein harter weg ... wiso bekommst du gleich 1,5 mg??? am tag als 3* 0,5 mg???oder wie ist es dosiert ???

( bordie2@uboot.com )
tavor
 

Re: Tavor?

Beitragvon sicaron » So. 04.05.2003, 19:20

hallo, ich habe bereits selber tavor genommen und rate jedem ab es zu nehmen. wenn du es nimmst ist es zwar geil-wie auf trip halt, aber es macht!. abhaängig und 2. de entzug ist schrecklich. ich habe es ca. 1 woche genommen und hatte auch ca. 1 woche einben sehr heftigen entzug, fast nicht geschalafen, bewegungsdrang, panikattacken etc. lass die finger von tavor. ich habe meine psychose damals durch eine therapie mit viel sport, bewegung an frischer luft, gutem essen und netten leuten in griff gekriegt und nicht durch tavor.

gruss
sicaron


( sicaron@web.de )
sicaron
 

Re: Tavor?

Beitragvon Purpur » So. 20.07.2003, 09:35

Ich hab einige Zeit 1.0 Tavor bekommen. Das muß dann schleichend (in der Klinik) ausgegangen werden. NImmt man Tavor mehr als 4 Tage hintereinander, wird man abhängig. Mit gings damit aber auch gut.

Aber Achtung: Man kann das recht schnell überdosieren und dann ist es tödlich (hät bei mir fast - aus Versehen - geklappt :(.
Purpur
 

Re: Tavor?

Beitragvon Morpheo » Di. 29.07.2003, 01:45

sicaron hat geschrieben:ich habe meine psychose damals durch eine therapie mit viel sport, bewegung an frischer luft, gutem essen und netten leuten in griff gekriegt und nicht durch tavor.

Das ist aber schön, wenn Du nette Leute als Stütze hattest.
Viele haben das eben grade nicht mehr.
Morpheo
 

Re: Tavor?

Beitragvon evi höhl » So. 17.08.2003, 01:01

Hallo wegen Tavor,
mein Mann bekommt das auf der Mayer-Groß-Station Heidelberg-Psychatrie, er hat eine Psychose. Die Ärzte dort geben ihm das seit eineinhalb Wochen, hab keine Ahnung, wann das abhängig macht. Ruf doch mal da an, Tel.06221-56-4462.
Außerdem kannte ich mal einen Italiener, der war sehr süchtig danach, hat es aber geschafft, davon loszukommen. Sein Entzug muss schlimm gewesen sein, denn er bekam ganz schnell solche Erscheinungen wenn sich die Einnahme nur ein bisschen verzögert hat.
meine E-mail-Adresse: Almuggim@freenet.de
evi höhl
 

Re: Tavor?

Beitragvon siggi » Di. 19.08.2003, 13:29

sicaron hat geschrieben:hallo, ich habe bereits selber tavor genommen und rate jedem ab es zu nehmen. wenn du es nimmst ist es zwar geil-wie auf trip halt, aber es macht!. abhaängig und 2. de entzug ist schrecklich. ich habe es ca. 1 woche genommen und hatte auch ca. 1 woche einben sehr heftigen entzug, fast nicht geschalafen, bewegungsdrang, panikattacken etc. lass die finger von tavor. ich habe meine psychose damals durch eine therapie mit viel sport, bewegung an frischer luft, gutem essen und netten leuten in griff gekriegt und nicht durch tavor.

Gras ist besser,wie kommst du eigendlich an Tavor? wer hat dier das verschrieben? das ist doch rezeptpflichtig ,was nehmt ihr eigendlich noch alles um lustig zu sein.
siggi
 

Re: Tavor?

Beitragvon space » Mo. 25.08.2003, 13:05

sicaron hat geschrieben:hallo, ich habe bereits selber tavor genommen und rate jedem ab es zu nehmen. wenn du es nimmst ist es zwar geil-wie auf trip halt, aber es macht!. abhaängig und 2. de entzug ist schrecklich. ich habe es ca. 1 woche genommen und hatte auch ca. 1 woche einben sehr heftigen entzug, fast nicht geschalafen, bewegungsdrang, panikattacken etc. lass die finger von tavor. ich habe meine psychose damals durch eine therapie mit viel sport, bewegung an frischer luft, gutem essen und netten leuten in griff gekriegt und nicht durch tavor.

Des nimmt man ja auch nur in Notfällen nicht jeden tag, da kannst ja gleich heroin spritzen anfangen wenn du tavor täglich nimmst
space
 

Re: Tavor?

Beitragvon Anke » Fr. 29.08.2003, 11:16

Hallo...

mwein doc hat mir tavor als notfallmediakemt v erschrieben. Ich nehm
es immee nur wenn ich den Drang zum schnippeln hab....1,0 mg dann.
Das kommt manchmal wochen nicht vor...

Manchmal nehm ich eine 0.5 wenn ich vorher merke das sich was aufbraut.

Prob iss halt ich hab kids wo ich funktionieren muss, und nicht eine
die völlig depri in ner ecke liegt.

Angst hatte ich wegen der Abhängigkeit auch, aber ich nehme sie sehr selten.
Mal wochenlang gar nicht....dann wieder zwei die Woche weil die einfach scheiße war.....

Komm dmait gut klar

Anke


( WuestenNixe@aol.com )
Anke
 

Re: Tavor?

Beitragvon Sanny » Fr. 03.10.2003, 12:44

Hy Ihr,

ich bin jetzt 18 und nehme seit fast 2 Jahren Tavor. Erst habe ich 5 mg am Tag bekommen dann nur noch 2,5. Gestern ABend hab ich es das erste mal wieder ohne probiert. Es war eine Horror Nacht. Jetzt geht es mir auch total beschissen. ICh sag euch nur eins. Haltet euch von diesem Medikament fern soweit es geht. Man rutscht nämlich in eine beschissene Abhängigkeit rein und dass schon nach ein paar Tagen. Der Entzug ist auch die Hölle. Weil du nach ein paar Wochen 1 mg gar nicht mehr merkst willst du immer mehr. So war es bei mir auch. Ich habe manchmal am Tag bis zu 15 mg genommen weil ich mich mit Tavor einfach wegdröhnen wollte. In meinen Augen ist Tavor wie eine leichte Droge die dir dein Leben im Entzug zur Hölle macht. Die Hölle durch Verlangen. Also versucht es soweit es geht ohne. Könnt euch ja mal bei Fragen melden. ICh glaube ich kenne mich mit nichts so gut aus als wie mit Tavor.

Eure Sanny


( sanjaachinger@web.de )
Sanny
 

Re: Tavor?

Beitragvon webmaster ibs-forum.de » Di. 07.10.2003, 12:07

Bild

Sanny hat geschrieben:ich bin jetzt 18 und nehme seit fast 2 Jahren Tavor.

Tavor wird als eines der stärksten Benzodiazepine gesehen.
Es einem so jungen Menschen zu verordnen ist schlicht sehr kritisch zu sehen. Ob Lorazepam oder andere ..zepame..diese sollte nur von Fachleuten oder ion Kliniken verschrieben werden wenn nichts mehr geht d.h. die Angst einen Suizid nach sich ziehen würde
Lieben Gruß aus dem RDS Forum


( webmaster@ibs-forum.de )
webmaster ibs-forum.de
 

Re: Tavor?

Beitragvon Baby Ghost » Do. 19.02.2004, 17:16

Hi Folks,

es ist schon traurig wenn Götter in Weiss dieses Medi verschreiben dürfen..in dem Moment der Einnahme ist niemand da der auf den Patienten aufpasst...es werden keine Untersuchungen im Sinne der Vorsorge und auch der Sorgfaltlspflicht vorgenommen...
Wenn du als Toxipolykomane zum Arzt gehst ist es doch sehr einfach ein bestimmtes Medikamment zu bekommen..( nur genug dem Arzt Nerven )!

Ich glaube das wir, egal ob Alkoholiker oder Drogen, einfach auf das Wissen der Ärzte angewiesen sind und Vertrauen.....das Vertrauen singt in dem Moment wenn ein ARZT mal eben Tavot verschreibt um sich dieses Patienten zu endlediegen,es gibt ja auch leider keine gesetzliche Vorschrift die dem behandelnden Arzt hier Einhalt gebietet.

Tavor wird nicht umsonst in Psychatrischen Einrichtungen unter Aufsicht verabreicht, wie soll denn ein Psychisch Kranker dieses Medikament allein, ohne Aufsicht und immer noch allein mit Prolemmen bewältigen????

Ich habe heute die Erfahrung machen düfen, das jeder Arzt..na ja halt ein Art ist und es verschreiben darf...ich errinnere mich aber auch das wir in diesem Staat ein Gestz haben, welches die Abgabe von Babituraten oder ähnliches ausdrücklich nicht erlaubt.

( kleine Beispiel: ein Drogenabhängiger darf nicht mal seinen lebensunterhalt mit der Weitergabe von Drogen finanzieren, aber ein Mensch der einen Doktortitel hat, der darf das..da frag ich mich doch wer hier welche Aufgaben macht oder sie versäumt hat???? )

Mfg, Baby Ghost


( koronasoft@freenet.de )
Baby Ghost
 

Re: Tavor?

Beitragvon Reinhard » Mo. 29.03.2004, 05:58

Tingletanja hat geschrieben:Ich krieg 500mg Leponex und seit einer Woche 1,5 mg Tavor. Mir geht es echt gut, ich hab das Gefühl, endlich durchatmen zu können.

Ja, Tavor ist klasse. Nehme ich seit 14 Jahren, meistens eine 2mg tab am Tag,
in Ausnahmefällen auch mal zwei. Eine Gefahr der Dosiserhöhung habe ich nie gespürt.
Statt Leponex nimm mal lieber 100mg oder 200mg Solian, ist viel besser.
Alles Gute

( Reinhard07091952@AOL.com )
Reinhard
 

Beitragvon Fischli » Mo. 25.07.2005, 14:47

Lorazepam

Anwendungsgebiete
Angst-,Spannungs- und Erregungszuständen sowie Schlafstörungen. Krampfanfälle. Zur Narkosevorbereitung.

Wirkmechanismus
Lorazepam ist ein sogenannter schlafbahnender Wirkstoff und gehört zur Gruppe der Benzodiazepine. Es wirkt, abhängig von der eingenommenen Wirkstoffmenge, beruhigend, angstlösend, muskelentspannend und krampflösend. Das Einschlafen wird durch Lorazepam erleichtert. Nächtliche Wachphasen verkürzen sich. Durchschnittlich nimmt die Schlafdauer um eine halbe Stunde zu.

Lorazepam ist im Allgemeinen ein sicher wirkender und gut verträglicher Wirkstoff. Bei länger dauernder Einnahme von höheren Dosierungen kann sich jedoch eine Abhängigkeit von der Substanz entwickeln.

Dosierung
Die Dosierung wird immer individuell auf den einzelnen Patienten und das zu behandelnde Krankheitsbild abgestimmt. Sie kann nur von einem Arzt festgelegt werden. Insbesondere ältere Menschen und Patienten in schlechtem Allgemeinzustand kommen dabei oft mit einer relativ geringen Dosis aus.

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der jeweils mitgelieferten Fachinformation.

Anwendungshinweise
Bei Anwendung von Medikamenten mit diesem Wirkstoff ist eine regelmäßige Überwachung des Krankheitsverlaufs erforderlich. Die langfristige Einnahme und eine eigenständige Dosiserhöhung können zu Abhängigkeit führen. Lorazepam darf nur ausschleichend abgesetzt werden, nicht plötzlich, da es sonst zu Entzugserscheinungen wie Schwäche, Schwindel, Wahrnehmungsstörungen, Angst, Schlaflosigkeit, Unruhe, Zittern und Krämpfen kommen kann.

Aufgrund der beruhigenden Wirkung kann es auch am Tag nach der Einnahme zu länger anhaltender Müdigkeit, einer herabgesetzten Fahrtüchtigkeit und je nach Tätigkeit zu einer Gefährdung am Arbeitsplatz kommen.

Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen
Bei Medikamenten-, Drogen- und Alkoholabhängigkeit dürfen Medikamente mit diesem Wirkstoff nicht eingenommen werden. Auch bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie bei Muskelschwäche (Myasthenia gravis) darf Lorazepam nicht angewendet werden.

Mit Vorsicht angewendet werden sollte Lorazepam bei Suchtkrankheiten, bei Engwinkelglaukom (grüner Star), bei chronischer Bronchitis und Asthma.

Nebenwirkungen
Es können Verwirrtheitszustände oder sogenannte paradoxe Reaktionen mit Erregungszuständen auftreten. Außerdem kann es zu Muskelschwäche und Gleichgewichtsstörungen kommen. Selten können Atemlähmung und eine Verlangsamung des Herzschlags auftreten.

Bei Einnahme über einen längeren Zeitraum kann es zu körperlicher und seelischer Abhängigkeit kommen.

Aufgeführt wurden hier lediglich die wichtigsten und häufigsten Nebenwirkungen. Jeder Mensch reagiert in anderer Weise und sehr individuell auf die Wirkstoffe in Medikamenten. Es ist daher nicht vorhersehbar, ob überhaupt und in welchem Ausmaß die oben genannten Nebenwirkungen auftreten.

Wechselwirkungen
Lorazepam verstärkt die Wirkung von anderen beruhigenden Medikamenten (z.B. Diazepam) sowie von Alkohol. Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die ein bestimmtes Abbausystem in der Leber hemmen, z.B. Medikamente mit Cimetidin (magensäurehemmendes Mittel), Östrogene (zur Verhütung oder Behandlung von Wechseljahresbeschwerden, z.B. Estradiol), Isoniazid (Mittel gegen Tuberkulose), kann die Wirkdauer von Lorazepam verlängert sein.

Aufgeführt sind hier lediglich ausgewählte Beispiele für Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen. Lassen Sie sich in jedem Fall individuell beraten und informieren Sie Ihre behandelnden Ärzte über alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, um solche Wechselwirkungen möglichst gering halten zu können.

Kinder
Medikamente mit diesem Wirkstoff sollten Kindern und Jugendlichen unter achtzehn Jahren nur nach sehr strenger Nutzen-Risiko-Abwägung gegeben werden.

Diese auf den aktuellen Fachinformationen basierende Medikamentenbeschreibung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ersetzt nicht die Informationen auf dem Beipackzettel oder die ausführliche und individuelle Beratung durch den Arzt oder Apotheker. Diese Patienteninformation ist objektiv und nicht als Empfehlung oder Werbung für das jeweilige Produkt zu verstehen.

Medikamente mit diesem Wirkstoff
duralozam® 1mg Tbl., Rezeptpflichtig
duralozam® 25mg Tbl., Rezeptpflichtig
Laubeel® 10 Tbl., Rezeptpflichtig
Laubeel® 25 Tbl., Rezeptpflichtig
Lorazepam-neuraxpharm 1 Tbl., Rezeptpflichtig
Lorazepam-neuraxpharm 2.5 Tbl., Rezeptpflichtig
Lorazepam-ratiopharm® 1mg Tbl., Rezeptpflichtig
Lorazepam-ratiopharm® 25mg Tbl., Rezeptpflichtig
Somagerol® 10 Tbl., Rezeptpflichtig
Somagerol® 25 Tbl., Rezeptpflichtig
Tavor® 05 Tbl., Rezeptpflichtig
Tavor® 10 Expidet®, Plättchen zum Auflösen unter der Zunge, Rezeptpflichtig
Tavor® 10 Tbl., Rezeptpflichtig
Tavor® 25 Expidet®, Plättchen zum Auflösen unter der Zunge, Rezeptpflichtig
Tavor® 25 Tbl., Rezeptpflichtig
Tavor® Tabs 20 Tbl., Rezeptpflichtig
Tolid® 10 Tbl., Rezeptpflichtig
Tolid® 25 Tbl., Rezeptpflichtig

Quelle:
http://www.psychiatrie-aktuell.de
Fischli
 

Beitragvon photon » Di. 26.07.2005, 08:39

Als ich mal sieben Wochen in der Psychiatrie war habe ich sechs Wochen davon auf der geschlossenen jeweils 6mg am Tag bekommen (3 x 2mg). Als ich es dann auf der offenen wenige tage auf 3 am tag reduzierte und dann absetzte war ich ein bis zwei tage kribbelig /zittrig (ich musste beim sitzen dauernd mit den beinen wippen ) aber dann gings wieder ohne probs. wenn du etwas höhere dosen wie ich bekommst (ist relativ) dann kann es schon mal passieren das unkontrolliert mal etwas speichel aus dem mund tropft, so wars jedenfalls bei mir (ok ich hab auich noch remergil und risperdal zugleich genommen).
photon
 

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