Fresssucht

Austauschmöglichkeit zum Thema Essstörungen, wie z.b. der Anorexie (Magersucht), Bulimie (Ess-Brechsucht), Binge-Eating-Disorder (Fressanfälle) oder Adipositas (Esssucht), sowie über Ernährung und Essverhalten.

Wichtig: Kein Pro-Ana/-Mia erwünscht!

Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Di. 18.03.2014, 17:13

Eine Fixierung auf die Vergangenheit halte ich auch nicht für sinnvoll.
JETZT ist Leben,und nur JETZT ist wichtig.
Jedoch sollte man aus der Vergangenheit lernen,um nicht ständig die selben Erfahrungen zu machen und in die selben Löcher zu fallen.
Und man sollte die Augen schön nach vorne richten,um erkennen zu können,welche Wege es gibt und welche Wege die Besseren sind.
Seit gestern tut mir mein knie sehr weh und war nachts auch sehr heiß.
Ob das an dem zu vielen Gewicht liegt?
So viel Sport treib ich nu auch nicht,daß ich davon Schmerzen haben könnte.
Aber ich muß heute eine gute Stunde auf den Crosser,wegen meinem restlichen Körper.
Ob das dem Knie gefallen wird? :roll:
Und wenn ich damit in ein paar tagen zum Arzt geh,krieg ich ja auch nur die Antworten,die ich mir auch selber geben kann.
Ruhe für den Körper und abnehmen.
Angelika
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Charlotte » Di. 18.03.2014, 17:17

Angelika hat geschrieben:Ruhe für den Körper und abnehmen.

Reizende Kombination, finde ich. Manchmal frage ich mich, ob die Ärzte überhaupt hören, was sie da reden. :roll:

Ich wünsch dir alles Gute für dein Knie und vor allem für dein Durchhaltevermögen!
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Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Di. 18.03.2014, 17:24

Danke liebe Charlotte.
Abnehmen im Schlaf :D
Das habe ich doch irgendwo schon mal gehört :roll:
Angelika
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Kleiner Elefant » Di. 18.03.2014, 17:24

Ja, wie lernen im Schlaf, wenn man das Buch unter´s Kopfkissen legt^^
Kleiner Elefant
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Fr. 21.03.2014, 14:58

Leider ist es nicht so einfach.
Gestern hab ich einen Vortrag gehört,dass sämtliche Kornprodukte Mastfutter seien,was auch der Trainer im Fitnesstudio bestätigte,halt Kohlenhydrathe.
Aber so ganz auf Brot verzichten?
Na ja,einschränken lass ich mir noch gefallen.
Nudeln und Reis gehören ja auch dazu.
Nur noch Gemüse in allen Fariationen?
Tiere esse ich ja nicht,worauf diese Verfechter setzen würden.
Und es liegt stark an den Hormonen.
Also,man solle den Insulinspiegel möglichst gleich halten,und nicht erst hungern und dann mit einer Malzeit den Insulinspiegel in die Höhe treiben.
Und bloß keinen Stress.Denn Stresshormone machen,dass das Fett da bleibt,wo es ist,während Ausdauersport nur langsam Fett verbrennt : Obwohl :roll:
eine halbe Stunde schwimmen,laufen oder Crosser bringen ungefähr je nachdem schon 200 kcal Verbrennung...besser als nichts.Und wenn man das gemütlich und stressfrei betreibt,kann es ja nicht schaden.
Heute fühlt sich mein Bauchfett schon weniger an.
Angelika
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Di. 25.03.2014, 14:18

Immernoch über 96 Kilo.
Momentan scheint das mein einziges Geländer zu sein...wenigstens nicht zu viel zu essen.
Ist ja schon schwer genug,nicht Alles mit Essen zu kompensieren,obwohl mir das ja auch kaum gelingt...nicht mal leicher werde ich :(
Irgendwie geht momentan überhaupt nichts.
O.k.,ich habe die Wäsche gewaschen...toll. :(
Angelika
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Mad-Ich » Di. 25.03.2014, 20:26

Hallo Angelika,

ich kenn die Gewichtsprobleme selber, hatte Anfang letztes Jahr noch etwas über *hüstel* 150 Kilo drauf, zu viel gestopft um mich zu betäuben + teils nem Heißhunger vom Zyprexa + als Kind kein Sattgefühl entwickeln können (regelmäßig mit Gewalt zum Aufessen gezwungen) + viel zu wenig Bewegung in ner sehr langen Zeit.

Im Grunde kenn ich 2 Diätformen. Eine recht krasse, nur Milch, Fruchtsäfte und Wasser + 1x pro Woche nen Milchreis und nen Räucherfisch + ab und an ne Bierhefetablette, um gar nicht in diesen Automatismus zu kommen, mich jetzt stopfen zu müssen, weil gehört sich so. Im Grunde sind da nur die ersten 2-3 Tage schwer, ab nem gewissen Punkt ist das Hungergefühl so gut wie nicht mehr vorhanden. Hab als junger Erwachsener so mal 18 Kilo in 6 Wochen verloren, letztes Jahr warens in der ersten Woche 7, dann jede Woche 2-3 Kilo bis zu nem Leistenbruch ... und roundabout auf ca. 126kg runter. Sollt man natürlich nicht allzu lange machen, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen.

Ne andere Methode, mit der man ohne hungern gut 1-2 Kilo pro Woche verliert, ist die sogenannte Glyx Diät oder auch Ernährung nach dem Glykämischen Index. Ne Ernährungsumstellung, bei der dein Insulinspiegel stets so niedrig gehalten wird, dass dein Körper dein gespeichertes Fett zu Keton umwandelt und es als Brennstoff statt dem Zucker verwendet. Einziger Nachteil, du riechst nen wenig wie nen Diabetiker (falls du da empfindlich sein solltest) und eventuelle Magenprobleme, je nachdem wie ernst mans damit meint.

Die Nahrung wird dafür in rote, gelbe und grüne Farben eingeteilt, je nachdem wie sehr einzelne Lebensmittel den Insulinspiegel im Blut nach oben treiben. Hab da testweise meine Ex ne zeitlang bekocht, die auch Ärztin war und jeden Tag ihren Ketonspiegel im Urin getestet hat. Es warn sogar ab und an mal Erdbeeren mit Sahne drin, ohne sonderlich die Ketonerzeugung im Körper zu stören. Ist aber mit etwas Aufwand verbunden sich so zu ernähren und nen bissl Ahnung vom Kochen dürft auch ne gewisse Vorraussetzung sein. Denn wenns nicht schmeckt, hält man ne Diät nicht lange durch *kopfschüttel*. Kenn mich nen wenig aus, bin aber bei weitem kein Vollprofi, auch wenn ich nen Gesellenbrief als Koch in meinen Unterlagen hab. War zumindest recht interessant, dass man sich stopfen kann mit Essen und dennoch abnimmt. Nur nach ner gewissen Zeit gabs wohl Magenprobleme oder meine Ex (die sich selbst als Psychopathin bezeichnet hat) hat da wieder ihr Spielchen getrieben, kann ich mit meinem jetzigen Wissen nicht mehr ausschließen.

Da du dich ja eh vegetarisch bzw fast vegan ernährst, dürfte das schon von Vorteil sein, da eben auch Seitan oder Tofu dort im grünen Bereich liegen. Ebenso Lupinen. Wenn ich da jetzt nichts durcheinander bringe, ist fast nen Jahr her, als ich mich damit auseinandergesetzt habe. Im Grunde auf Kohlenhydrate verzichten wo es nur geht. Ebenso sind Süßstoffe tabu, da der Körper in Erwartung von etwas süßem automatisch den Insulinspiegel hochfährt (Zungenreiz), dann kommt aber nichts, dein Körper aber will das Insulin nutzen und du bekommst als Signal Heißhunger. So weit mein Verständnis davon.

Kannst dich ja bei Interesse mal einlesen. Links spar ich mir mal, google hat da genügend schnell zu findende Informationen.

Mad-Ich
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Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Di. 25.03.2014, 22:45

Hallo Mad
Ich habe mich über Dein Interesse sehr gefreut.
Vor ca 12 Jahren hab ich mich auch mal auf Normal BMI "gehungert",also weniger gegessen ganz einfach und auf Fette geachtet.Da kamen so 25 Kilo runter,aber leider auch wieder drauf.
O.k.,nächster Anlauf,und ich schwor mir damals,dass 80 die knallrote Obergrenze ist...leider wieder umsonst...aber mein Leben verlief auch absolut dramatisch,so dass ich mit Torte,Abendessen und Eisbecher getröstet wurde.
Letzten Sommer hab ich s mal wieder auf 90,5 geschafft,weil ich wenigstens aus den 90igern rauß wollte.
Aber gestern waren es halt wieder 96 :evil:
Ich weiß,ich kann es schaffen.Und hab ich erst mal wieder die Kurve gekriegt,weiß ich auch,dass mir hungern nichts ausmacht.
Das Thema heisst halt Fresssucht.
Innerlich hab ich manchmal Angst,abzunehmen...als würd ich was Wichtiges von mir verlieren und stopfe dann Essen in mich hinein.
Aber es gibt auch eine innere Sehnsucht,so zart wie eine Elfe zu sein...
Jaaahaaa...ich hab auch mal einen süßen Film gesehen,wo auch übergewichtige Elfen liebenswert waren und fliegen konnten.
Doch,ich würde gerne auf wenigstens 70 kg kommen.
Aber ich betreibe es nicht ernsthaft genug,weil ich mich über s Essen tröste.
Aber bei meinen Abnehmtrips lebte ich eher anorektisch und fühlte mich auch noch toll dabei.
Jeden Morgen als Belohnung auf die Waage.
Zeigte sie weniger an,war s eigentlich schon ein erfolgreicher tag,und war das Gewicht nicht so toll,dann hab ich an diesem Tag nicht mehr viel gegessen und mich viel bewegt.
Ich hab mich eigentlich schlankgewogen und meine Gefühle über s Gewicht kompensiert,so wie ich s über s Essen kompensiere,wenn ich übergewichtig bin.
Also alle modernen Diätformen nützen mir nicht viel.
Weder GLYX noch low Carb oder Atkin s oder sonst wie was.
Obwohl...doch low fat und low Carb muß schon sein,und auch davon nur überschaubare Mengen.
Jo...
Angelika
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Mad-Ich » Mi. 26.03.2014, 00:27

Ein einziges auf und ab, hm? Ich mach mir ja nicht wirklich oft Gedanken um mein Gewicht, auch wenn mich keine 10 Pferde ins Schwimmbad bekommen würden *kopfschüttel*. Trotzdem kann ich, wenn ich muss (Arzt), es auch ausblenden und mich auf Verlangen entblößen. Und hab noch nen Ziel, unter 100 zu kommen, auch wenn ich schon jetzt so fit bin wie das letzte Mal in meiner Schulzeit. Steht dann wohl so in 4-6 Wochen an weiterzumachen, wenn nichts dazwischenkommt.

Hmm, hast es denn schonmal, wenns ans Fressen geht, mit irgendwas weniger Kalorienhaltigem versucht? Z.B. ne ganze Wassermelone oder 4-5 Salatgurken? Oder brauchst da auch den Impuls des Schmeckens, dass das, was du in dich schaufelst, auch ne innere Befriedigung sein muss? Irgendwie tricksen keine Möglichkeit wäre? Oder den Heißhunger mit irgendwas anderem zu überlagern zu versuchen? Skill-mäßig? In meinem Empfinden kann man nur schwer 2 starke Gefühle gleichzeitig haben. Man müsst wohl einfach eins haben, dass da schnell stärker ist. Aber nur ne reine theoretische Überlegung, hab ich selber noch nicht ausprobiert. Für mich ist das Stopfen halt nen Betäuben, bis es mir richtig schlecht geht dadurch. Da legt sich der Fokus von anderen Dingen auf den Bauch. Und ich dich da voll verstehen kann, dass das in manchen Situationen einfach sein muss. Ist halt so. Lieber Bauchgrimmen als Gefühlgrimmen. Dazu dann noch, ich bin nen Geschmacks-Junkie. Ich brauch das einfach. War schon schwer genug mich an Leitungswasser trinken zu gewöhnen, Sprudel geht noch immer nicht (aber nen ganz anderes Thema).

Und dich so annehmen, wie du bist, dürft eh nen schlechter Rat sein. Gegen manches muss man einfach versuchen gegenzusteuern, sonst bist ruckzuck im 3 stelligen Bereich. Ich weiß wie unförmig man sich ab nem bestimmten Gewicht fühlt, das schränkt doch teils sehr ein. Loslassen, ja, nicht mehr so oft dran denken, ja, dafür müsst aber die Waage ausm Fenster fliegen und ab und an wollen doch irgendwelche Leute von einem das Gewicht wissen, Ärzte vor allem, da braucht man ne Waage im Haus, also auch blöde Idee. Und blöde Leute dazu! ;)

Mit deiner Vermutung, dass deine Psychopharmaka mit reinspielen, liegst wahrscheinlich richtig. Grad Neuroleptika führen in der Regel zur Gewichtszunahme. Kann ich voll bestätigen. Sowohl Zyprexa und jetzt Promethazin/Dominal machen das bei mir, wobei es bei Zyprexa noch stärker war. Die unterdrücken irgendwie den Sättigungsreiz hab ich so das Gefühl und ich ess immer mehr, als ichs ganz ohne Medis machen würd. Und Seroqel werd ich Zeit meines Lebens nie wieder anrühren. Teufelszeug für meine Impulse.

Ich würd dir ja gern nen bissl meiner schlechten Erfahrungen beim Kaffeetrinken in der Familie abgeben, dann verbindest Kuchen und Co. nicht mehr mit irgendwas positivem. Glaubst gar nicht wie sowas auch helfen kann beim Gewicht halten, wenn man bei Backwaren in der Regel immer eher was herzhaftes dem süßem vorzieht. Nicht, dass mir süße Backwaren nicht schmecken würden, sie sind nur negativ belastet. Das wär wohl was für ne Hypnosetherapieform *schmunzel* den Leuten eingeben, Torte und Kuchen sind böse ;)

Aber mal ganz direkt gefragt, du so als Borderlinerin, meinst es ist unbedingt förderlich dir selber Regeln aufzuerlegen? Das machts doch nach meinem Verständnis noch schwerer, da irgendwas in einem immer grad den Grenzübertritt sucht. Kenn ich bedingt auch selber und hinterher fühlt man sich alles andere als gut, grad mal wieder die einfachsten Dinge nicht einhalten zu können. Gottseidank nicht so stark ausgeprägt bei mir, aber nachvollziehen kann ichs irgendwie, dass das das Ganze erst recht viel schwerer macht.

Im Grunde, ja, doch, wirds so wie bei mir sein, wenn nichts im Haus ist zum Stopfen und ich mich erstmal ne halbe Stunde in die Küche stellen müsste, siegt auch schonmal meine Faulheit. Genauso mit den Süßigkeiten. Wenn ich welche da hab, dann sind sie ruckzuck aufgegessen, also kauf ich nur selten mal welche (okay, in letzter Zeit warns nen paar mehr als gewöhnlich, aber ich brauchte die Nervennahrung). Wirklich ein sich selber austricksen. Erst gar nichts wirklich fürs Gewicht gefährliche im Haus haben. Müsst man nur konsequent sein beim Einkaufen. Die Versuchung lauert halt überall. Nicht umsonst heißt es bewusst leben.

Nuja, noch nen lieben Gruß und ich kann dich da verstehen, wie so vieles andere meist auch,

Mad-Ich
Mad-Ich
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Mi. 26.03.2014, 17:07

Deine Betrachtungsweise zu Borderline finde ich interessant.So habe ich das noch nicht wirklich betrachtet,aber es kommt mir sehr bekannt vor.
Eine Diät tät ich schnell wegen irgendwelcher Vorschriften chrashen.
Vollstopfen muß ich mich nicht mehr unbedingt.Aber gut.Ich hab so kekse,Schokohäppchen oder Chips erst gar nicht im haus,und wenn ich abend s eine angemessene ausreichene Malzeit gegessen habe,dann kann ich es zur Zeit gut aushalten,dass dann einfach Schluss mit Essen ist.
Der Bauch braucht halt auch mal Ruhe,was er ja nicht hätte,wenn ich um 22.00 h und um 24.00 h und dann nochmal um 2.00 h was reinschieben würde,und sei es nur ein Stück Käse.
Es liegt dann halt belastend im Bauch.
Aber vorhin,als ich aus der Therapie kam,musste es ein Kakao und Kuchen sein.
Jetzt steht wieder ein Kuchen neben mir,aber durch Deinen Bericht ist mir jetzt zum Glück die Lust auf diesen Frustkuchen wieder vergangen.
Icxh hab mir eine Trainingshose bestellt.Ich sah damit aus,wie n Nilpferd in einem Taucheranzug.
Mir geht es grad wieder richtig frustig und beschissen.
Zwei Schritte vor und gleich einer wieder zurück.Ich bin sowas von genervt!
Aber würde ich jetzt wahllos fressen,dann würde es mir noch schlechter gehen.
Seroquel hat mir sehr gut getan.Leider ist das Medikament aber gar nichts,wenn man eh Essprobleme hat.
Ich nehm zur Zeit gar keine Medikamente und finde mich und den Rest der Welt einfach nur zum k*tzen,obwohl ich kein Bullimiker bin.Richtig in echt k*tzen mag ich überhaupt nicht.Aber so verbal kann ich mich stundenlang so richtig ausmeckern.Hab ich ja auch grad beim Thera gemacht,aber der Frust hier zu hause ist ja immernoch da.
Und jetzt steht da immernoch der LKuchen neben mir.
Ich hab keine Lust mehr auf ihn,aber irgendeine Gier will den doch reinfressen.
Mal sehen,wer gewinnt.
Ich hab den jetzt mal ausser Sichtweite gestellt.
Am Liebsten würde ich heute Abend gar nix mehr essen,so geladen bin ich.
War gestern auch schon so.Aber da hat mein mann eingelenkt und als Trost und Beruhigung benutzt er eben auch essen.
Essen für dies,
Essen gegen Gefühle
Essen aus Gesellschaftsgründen
Gemeinschaftsessen
Essen...
Nur um einen leeren magen mit guter Ernährung zu füllen meistens nie.
Mein Verstand weiß das auch,aber Gewohnheiten sind noch stärker.
Aber all das habe ich ja auch mit Alkohol und Kippen geschafft.
Ich brauch keinen Schnaps zur Beruhigung und keine Kippe mehr für Gott weiß was...
vielleicht klappt das ja auch bald mit dem Essen.
Angelika
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Mi. 26.03.2014, 19:08

Pah,ich hab den Kuchen nicht weitergegessen,und eben ein paar voll schmackhafte Tomaten gegessen und koche grad Kartoffeln und eine Sauerkrautpfanne ohne Fleisch und sonstige Fette.
Angelika
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Do. 27.03.2014, 12:33

Ich hab dann gegen 21.00 h doch noch den restlichen Kuchen aufgefuttert und ein Vollkornkäsebrot mit Salat reingezogen,aber dann war s auch wieder gut.
Heute morgen gab es ein sehr schönes Frühstück mit meinen geliebten Laugenbrötchen,aber ich fühl mich wie ein vollgestopfter Mülleimer und kann mich zu rein gar nichts aufraffen. :(
Angelika
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Fr. 28.03.2014, 13:08

Die Waage zeigt keine Veränderung.
Aber wieso sollte sie auch?
Ich reduziere das Essen eher nicht,nehme dafür aber zum Glück auch nicht zu,
und viel bewegt habe ich mich gestern auch nicht,wegen psychischer Schwierigkeiten.
Angelika
 

Re: Fresssucht

Beitragvon Charlotte » Fr. 28.03.2014, 13:18

Hallo Angelika!

Ich kenne das Gewichtsdilemma und habe mich seit ein paar Monaten bewusst davon verabschiedet. Ja, ich bin massiv übergewichtig. Aber im Moment hab ich da keinen Kopf für. Es gibt wichtigeres.
Und wenn ich die Beiträge über deine psychische Situation lese, glaube ich, dass es bei dir ähnlich ist. Abnehmen ist ein Vorhaben, das ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen braucht. Bei dem es auch Stillstände und Rückschläge gibt, die es zu ertragen gilt. Meinst du, es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dir diesen Druck auch noch zu machen? Die regelmäßige Enttäuschung auf der Waage, es wieder nicht geschafft zu haben, das Essen zu reduzieren?
Und meinst du nicht, dass du in der Klinik, in die du bald fährst, ganz automatisch durch das geregelte Essen dort ein paar Pfunde verlierst? Vielleicht wäre es besser, den Aufenthalt dort als Einstieg zu nehmen und erst weiterzumachen, wenn du wieder stabiler bist und diese zusätzliche Herausforderung auch meistern kannst.

:cuddle:
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Re: Fresssucht

Beitragvon Angelika » Sa. 29.03.2014, 16:12

Kann schon sein,und wahrscheinlich hast Du sogar Recht und das könnte die Lösung meines persönlichen Gewichtsproblem s sein.
Mit SVV zB gehe ich ja auch längst anders um,indem ich mich ablenke und bemühe,dass ich nicht in Hochspannung oder Totalabwertung gerate.
Ich sollte mir ums Gewicht überhaupt keine Gedanken mehr machen.
Einfach nur 3 kleine ausgewogende Malzeiten zu mir nehmen,und die Zeit dazwischen mich mit Allem ablenken,was nichts mit Essen zu tun hat.
mach ich ja meistens auch schon so.
Und eigentlich stand ich ja auch schon länger nicht mehr jeden Tag auf der Waage und habe mich eher über s Spiegelbild oder passenden Klamotten definiert...aber das kann totale Selbstabwertung und Hass auslösen.
Ich glaub erst gestern habe ich entsetzt gesehen,wie fett doch eigentlich mein Bauch ist,obwohl meine Problemzonen bislang wo anders waren,und mein Bauch eher noch ok war.
Einfach akzeptieren kann ich mein Übergewicht nicht.
Ich muß es loswerden!
Nikotin habe ich ja auch besiegt.
Und wenn ich mir richtig Mühe gebe,dann schneide ich mich auch nicht.
Ich habe es ja auch schon ein paar Mal geschafft,25 Kilo abzunehmen...nur leider habe ich das Gewicht nicht gehalten,wo dann an dieser stelle wieder der Selbsthass anfängt.
Ich vermute mal,dass ich viel Energie in dieses Thema lege,weil ich weiß,wie ich es schaffen könnte,wenn ich da nicht zu viel rumeiern würde oder so.
Meine anderen psychischen Baustellen weiß ich nicht zu beheben oder zu ändern.
Das fühlt sich auch alles zu gefährlich an irgendwie und ich versuch s wohl zu verdrängen...ich weiß auch nicht genau,was mit mir los ist.
Ich kann mich kaum konzentrieren oder erfasse meine Aufgaben nicht oder reagiere falsch oder oder oder...
Meistens denke ich mir: wieso bist du eigentlich aufgestanden...dann wäre dies oder jenes nicht passiert...ich mach eh alles falsch oder es reicht nicht....
dann will ich wenigstens abnehmen...aber aus frust ess ich dann wieder oder zur Beruhigung etc.
Ist alles ein ganz schön komplizierter komischer Teufelskreis irgendwie.
Angelika
 

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