Auf welche Kliniken kann ich mich einlassen?

Austauschmöglichkeit zum Thema Essstörungen, wie z.b. der Anorexie (Magersucht), Bulimie (Ess-Brechsucht), Binge-Eating-Disorder (Fressanfälle) oder Adipositas (Esssucht), sowie über Ernährung und Essverhalten.

Wichtig: Kein Pro-Ana/-Mia erwünscht!

Auf welche Kliniken kann ich mich einlassen?

Beitragvon prinzessinvonnichts » Sa. 23.06.2012, 05:56

Hallo,
nach vielen hin und her, überlege ich doch vielleicht eine Therapie anzufangen..ist es in meiner Situation besser sie klinisch oder ambulant zu starten?
Viele Jahre nun hänge ich hinterher, herapien haben mir nie geholfen da ich nie mit den Regeln dort klar gekommen bin.
Ich konnte mich nie mit Anorexia nervosa anfreunden, denn ANA war und ist meine Freundin (Feindin), jeder, egal wer, ob Freunde, Familie oder Therapeuten/inen waren/sind für mich lügner aber so langsam gehe ich wirklich kaputt daran, denn ich sehe wie mein Partner darunter leidet und ich möchte Ihn nicht enttäuschen, jedoch möchte ich nicht zunehmen oder bei meinem Gewicht bleiben. Nun sind es fast 5 Tage ohne essen, einen zusammenbruch und tierische Nierenschmerzen, dazu bin ich erkältet und es wird nicht besser & von meinem Kreislauf brauch ich garnicht schreiben.
Es ist ein Teufelskreis den ich nicht mehr aushalte, ich selber wundere mich das ich DIESESN SCHRITT hier gerade geschafft hab, denn mein Ziel ist es dünner zu sein als alle anderen.
Es wäre schön wenn hier ein paar gute Ratschläge dabei sind mit denen ich mich anfreunden kann.

Im vorraus schreibe ich noch hinzu das ich nicht direkt das tun werde was hier kommentiert wird, da ich wirklich noch nicht richtig berreit bin aber ich konnte die ganze Zeit nicht schlafen weil mich dies alles ziemlich stark belastet und niemand da ist mit dem ich darüber reden kann, es versteht einfach niemand.
Ich nehme es den Menschen nicht böse, doch fühlt sich jedes Wort an wie eine Lüge und jede Lüge wie ein Schlag ins Gesicht.

LG
prinzessinvonnichts
 

Re: Auf welche Kliniken kann ich mich einlassen?

Beitragvon sternenstaub » Sa. 23.06.2012, 12:25

Hallo Prinzessinvonnichts,

ich habe nun deine ganzen Threads gelesen und bin etwas verunsichet. Was erwartest du denn? Auf der einen Seite schreibst du, dass du dazu noch nicht bereit bist und die Beiträge nicht umsetzen magst auf der anderen Seite erhoffst du die ultimative Lösung.

Aus deinen Sätzen spricht so viel Wut, Trauer und Selbsthass.

Ich denke es ist schwer eine Empfehlung ob nun stationär oder ambulant hier zu äußern. Letztendlich kannst nur du für dich die Entscheidung treffen was dir am besten gut tut.
Ich lese aber auch, dass du noch lange nicht so weit für diesen Schritt bist, denn du schreibst ja selber, dass du die Mitmenschen und Therapeuten als Lügner ansiehst. Natürlich sagt der Verstand, dass du hilfe brauchst aber ich fürchte dass nur der Verstand allein dich nicht zu einer Therapie bewegen kann. Da sind noch die vielen kleinen Stimmen im Kopf die dich davon abhalten.

Weiterhin finde ich es sehr bedenklich, dass du auch ein Problem mit Alkohol und Drogen hast. Diese Begleiter trüben natürlich die eigene Wahrnehmung. VIelleicht solltest du darüber auch einmal nachdenken dich davon zu distanzieren.

Hast du nicht auch im Chat geschrieben, dass du bereits ein Kind hast? (bin mir aber nicht sicher)
Ich finde unter den Bedingungen solltest du auf jeden Fall dir ganz schnell Hilfe holen.

Noch kurz: Ich denke, dass du hierfür auch keinen Chat finden wirst. Ein Forum oder ein Chat kann kurzzeitig schon helfen, ersetzt aber natürlich keine Therapie!

Ich hoffe du findest für dich einen Weg
Sternenstaub
sternenstaub
 

Re: Auf welche Kliniken kann ich mich einlassen?

Beitragvon prinzessinvonnichts » Sa. 23.06.2012, 12:47

hallo sternenstaub, danke für deine antwort. ich lese viel wissen in deinen sätzen und fühle mich ein bisschen verstanden, wenn auch nicht viel aber es ist etwas das mich dazu bewegt es so hinzunehmen. ich bin jetzt ehrlich:ich halte es nicht mehr aus! ja du hast recht, ich habe eine tochter und ich schäme mich dafür jetzt zu schreiben das sie 2 jahre (das war schön) bei mir lebte und seid einem halben jahr bei ihrem vaer lebt, ihr vater hatte mich im griff, wir waren schon lange kein paar mehr aber da er mich sehr gut kannte wusste er wie er mich fertig machen kann, ich habe lange zeit nichts mehr hinbekommen (alltägliche dinge), ich war depressiv und musste wieder tableten zu mir nehmen, ich habe nicht mehr viel unternommen, meine Tochter litt darunter nicht doch hatte ich (da er mir sagte ich sei es) immer das gefühl ich bin ein nichts, eine schlechte mutter und ein schlechter mensch. deswegen lebt sie jetzt bei ihrem vater, ich sehe sie jedes wochenende und bin auch sehr glücklich darüber, sie wächst herran und hat es gut, auch wenn sie nicht bei mir ist, ich habe einfach grundsätzlich versagt, ich liebe meine tochter und doch hätte ich es nie so weit kommen lassen dürfen. naja jetzt mal wieder zu dem thema: ich weis einfach nicht weiter, dachte mir hilft es zu lesen das ich wirklich hilfe benötige oder sonst was aber es hilft nicht, ich kann nicht einmal meinem freund glauben was er sagt und es macht mich immer wieder fertig das es soweit ist und doch schaffe ich es nicht einfach zu essen, einfach die honigmelone aufschneiden und essen, was ist daran so schwer? ich weis es nicht. trozdem danke nochmal für deine worte..
prinzessinvonnichts
 

Re: Auf welche Kliniken kann ich mich einlassen?

Beitragvon sternenstaub » Sa. 23.06.2012, 15:01

Liebe Prinzessinvonnichts,

vielen Dank für deine offenen Worte und dein vertrauen.

Bitte schäme dich nicht, dass deine Tochter zur Zeit nicht bei dir lebt. Im Moment sind deine Probleme vielleicht einfach zu groß und du musst dich um dich selber kümmern. Aber du hast die Möglichkeit, dass deine Tochter irgendwann wieder bei dir leben kann. Ich finde es toll, dass du weiterhin Kontakt zu ihr hast.

Ich selber hatte noch nie Probleme mit dem Essen, daher kann ich diese Krankheit nur erahnen was man da durch macht. Meine Freundin hat auch jahrelang an Bulimie gelitten. Für Außenstehende ist das manchmal echt schwer nachzuvollziehen. Und Worte prallten bei ihr ab obwohl sie vom Verstand her es schon verstanden hat. Ich denke ähnlich geht es dir auch. Du weißt, dass eine Therapie die beste Möglichkeit wäre von dieser Sucht loszukommen aber irgendetwas sträubt sich dagegen. Das macht diese Krankheit ja auch so gefährlich.

Aber wie du auch im Chat geschrieben hast liebst du deine Tochter über alles. Vielleicht hast du irgendwann -wenn der Zeitpunkt für dich da ist- auch die Kraft eine Therapie zu machen auch für deine Tochter. Ich würde es mir wünschen.

Und einen Anfang hast du ja schon gemacht, in dem du hier schreibst und zumindest kurzweilig auch schon über eine Therapie nachdenkst. Irgendwann schaffst du auch den nächsten Schritt :troest:

Alles liebe
Sternenstaub
sternenstaub
 

Re: Auf welche Kliniken kann ich mich einlassen?

Beitragvon prinzessinvonnichts » Sa. 23.06.2012, 15:30

liebe/r sternenstaub, ja es ähnelt vom denken der freundin. es ist auch echt schwer zu erklären und ich wunder mich wie ich es schaffe es auszudrücken, ich kann nich mehr das weis ich, aufstehen ist schon eine hürde wenn man keinen zucker in sich hat aber trotzdem zwinge ich mich dazu weil ich es muss weil man mir es sagt weil ich bis jetzt alles unter kontrolle habe, vielleicht nicht das richtige aber ich habe kontrolle. mir kann niemand was weil ich einfach geschützt bin, ich weis nicht was es ist aber es ist da. ich habe sogar ein schlechtes gewissen :heulflenn: weil ich gestern (mir war schwindelig) ca 300 ml cola getrunken habe. ich weis das ich in diesem teufelskreis bin und mittlerweile sehe ich es auch an das dass nicht "normal" ist aber was ist auch schon "normal"..? ich nicht! dieses gefühl im bett zu liegen, der rücken tut weh weil knochen sich spüren lassen, das an der küche vorbei gehen ohne darein zu gehen, das alles beruihgt mich und mach mich glücklich, doch wenn ich dann da sitze/stehe (ich stehe lieber) kommen so viele gedanken in meinen kopf die ich einfach nicht ordnen kann, es sind zu viele und sie prägen meinen weg, so als wenn ich eine brille auf hätte und nur ich diesen weg laufe und mich nuiemand sieht, doch diese stimmen sagen mir das ich weiter laufen muss, weiter kämpfen muss und nicht nachdenken darf. im internet habe ich mich erkundigt nach einer klinik für den notfall aber hier gibt es nichts wo man sich hilfe holen mag. es ist alles so verzwickt...
prinzessinvonnichts
 

Re: Auf welche Kliniken kann ich mich einlassen?

Beitragvon Atisha » So. 24.06.2012, 00:46

dass dich jemand beschützt ist doch gut, aber was hast du da unter Kontrolle, dir zu schaden? Ich denke du brauchst nicht stark sein und Kontrollkraft beweisen. Gebe es auf, lasse dich beschützen und dir helfen, tue was Gutes für dich. Gehe in eine Klinik. Du musst ja nicht all deren Ansichten und Meinungen teilen, aber was Hilfreiches kannst du da bestimmt auch mitnehmen. Vielleicht wäre aber eine ambulante Psychotherapie angebrachter als so ein Klinikaufenthalt. Und da wird der/die erste Therapeutin auch nicht gleich die passende sein. Du brauchst jemanden dem du vertrauen kannst, der deine Einstellung zu dir selber verändern kann. Wenn du eine andere Einstellung zu dir hast, ich sage mal dich so lieben und annehmen kannst, wie du, wie dein Körper eben ist, dann will dir damit niemand was Böses oder was wegnehmen. Aber wie du nun da hin kommst, weis ich auch nicht.
Atisha
 

Re: Auf welche Kliniken kann ich mich einlassen?

Beitragvon prinzessinvonnichts » So. 24.06.2012, 16:20

rückfall =(
ich bin gestern schwach geworden, saßen alle zusammen und tranken bier nur ich trank 1 glas wasser, denn wollten sie das ich wenigstens einen kleinen feigling mit rinke, ich saß mich erst mal vor den pc um zu googeln wie viele kcal dieses zeug hat und als ich diese zahlen (192 kcal) sah verzichtete ich lieber und alle meckererten, du gehörst eingewiesen, du bist magersüchtig das ist nicht normal, sie waren geschockt von meinem ansehen, nur noch haut und knochen. naja ich bin dann erst mal rauchen gegangen (alleine) ich war sauer was sie mir an den kopf warfen hat mir nicht gepasst. als ich wieder rein kam redeten sie die ganze zeit von essen und naja nach 127 stunden leeren magen bekam ich dann langsam wieder das gefühl hunger zu haben und ich wollte plötzlich ganz schnell los (durch die stadt ziehn) denn ich wollte vorher was bei subway essen. dort angekommen wollte ich nicht darein, ich dachte wenn ich das jetzt schaffe dann habe ichs geschafft aber dem war es nicht, sie meckerten alle wie dumm ich doch bin und und und, ich ging rein und bestellte mir einen wrap nur mit gemüse und salz und pfeffer, also ohne soßen und viele kcal. ich habe nicht mal den halben (dafür brauchte ich eine 3/4 Stunde) gegessen und bekam richtig magen schmerzen, wir zogen weiter, ich ging auf klo.....ja mein freund rief an und freute sich darüber das ich gegessen habe das vom wc konnte ich nicht sagen. als wir uns alle trennten, ließ ich mich mit dem taxi in die nähe bringen wo mein freund lebt und bin den weg dann gejogg (ca 700 m) also es ist kein weiter weg aber die bewegung tat mit gut. ich habe so ein schlechtes gewissen und weis nicht wie ich das schaffen soll, am dienstag werde ich zu meinem hausarzt (habe sehr viel vertrauen zu ihm) gehen und mich beraten lassen, es darf und kann so nicht weiter gehen das weis ich.
prinzessinvonnichts
 


Zurück zu Essstörungen und -verhalten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron