Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Es geht hier sowohl um stoffgebundene Süchte und Abhängigkeiten (wie Alkohol- und Drogenmissbrauch) und nicht-stoffgebundene Süchte wie Verhaltenssüchte (z.B. Internetsucht, Kaufsucht, Spielsucht etc.), als auch um Zwangsstörungen (Zwangshandlungen und Zwangsgedanken/-ideen).

Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Amylee » Fr. 26.08.2016, 20:45

Hallo an alle, ich wollte mal dieses Thema ansprechen, weil mich das sehr beschäftigt. Kennt das noch jemand hier im Forum, sich die Haare zupfen zu müssen ? Meistens sind es die Kopfhaare, können aber auch Augenbrauen , bei Männer der Bart oder andere Haare des Körpers sein , habe ich so gelesen. Bei mir sind es die Kopfhaare, früher war es ganz schlimm....da hatte ich eine sehr große Kreisrunde kahle Stelle auf den Kopf. Laut Empfelung eines Therapeuten , sollte ich mir eine Glatze rasieren, was meine Mutter gut fand und mich regelrecht dazu gezwungen hat es zu tun.....also hatte ich eine Glatze, meine schlimmste Zeit....Nach mehreren klinikaufenthalte (aufgrund das ich mich in einem Lebensbedrohlichen Zustand befand) habe ich mit Hilfe von Medikamenten an Gewicht zugenommen und wieder Haare bekommen. Ich hatte es lange unter Kontrolle bis jetzt, habe wieder vermehrt gezupft....aber ich arbeite dagegen....ich helfe mir mit einer alten Puppe indem ich ihre Haare zupfe, allerdings fallen bei ihr nicht die Haare aus ......Gott sei Dank....sonst müsste ich mir früher oder später eine Neue zulegen....muß ja nicht sein, aber wenn es nicht anders geht warum nicht. Zusätzlich verwende ich auch eine Kratzhand , mit der ich mein Kopf kratze.....abgesehen davon für den Rücken ist es auch nicht schlecht....naja egal....Ich habe mir auch Haargummibänder gekauft, die wie die damaligen Telefonkabeln aussehen....die sind schön anzusehen und mann hat was in den Händen.....ich hoffe das hier noch jemand ist der dieses Problem kennt....
Dann habe ich noch ein Problem.....und zwar... ich Dusche viel zu lange und viel zu Heiss....und bei dieser Sache weiß ich mich überhaupt nicht zu helfen.....ich weiss das ich in der Vergangenheit vieles schweres erlebt habe....es fing schon an da war ich so ca. 4 jahre.....zumindestens das an dem ich mich im weiter Ferne noch Erinnern kann....was vor mein 3. oder 4. Lebenjahr war kannich mich nicht Erinnern...aber bestimmt nichts Gutes....den ich war bereits im Kindergarten sehr Ängstlich...aber wissen will ich es lieber nicht...habe schon genug zu tragen. Jedenfalls kann das eine Ursache für das lange und sehr heisses Duschen sein....die frage wie schaffe ich es zu ändern....gibt es überhaubt eine Möglichkeit....es würde mich allein schon ein bischen beruigen wenn ich wüsste das ich nicht alleine mit diesem Problem da stehe.....Ich habe viel geschrieben....und würde mich über Rückmeldung freuen....ich würde mich sehr gerne weiter öffnen und reden , aber ich kann im Momment nicht....es tut sehr weh....aber bei meinen Psychiater werde ich es versuchen zu thematiesieren....er kann mit sicherheit auch ein wenig helfen....ich möchte auch für jetzt erstmal dieses schreiben beenden und wie gesagt ich würde für Rückmeldungen sehr Dankbar sein .... viele freundliche Grüße....Amylee.
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Richi » Sa. 27.08.2016, 15:04

Hallo Amylee
Ich habe Deinen Beitrag gelesen. Ich hoffe, Dir geht es wieder besser und Du konntest Dich erholen.
Es ist bestimmt manchmal auch sehr anstrengend und nicht so leicht, hier offen in diesem Bereich über die eigene Erkrankung zu schreiben. :respekt:
Auch wenn Du schon so einiges erlebt hast, finde ich es gut, dass Du nicht aufgegeben hast und nach Lösungen suchst. Ich hoffe, du schaffst es, einen Weg für Dich zu finden, um die Dir wichtigen Dinge bei Deinem Psychiater zu thematisieren und um auch dort in einer geschützten Umgebung einen Teil des Drucks loszuwerden.
Ich wünsche Dir die dafür notwendige Kraft und Energie.
Ich habe zwar nicht so ein Zwangsverhalten, doch weiß ich, wie es ist, wenn die Probleme schon sehr früh in der Kindheit angefangen haben und welche schlimmen Auswirkungen dadurch entstehen können.
Ich hoffe, es hilft Dir, hier etwas von Dir aufzuschreiben. Wenn es hier evtl. für Dich zu "offen" sein sollte, dann hast Du ja auch noch immer die Möglichkeit, etwas von Dir in den reistrierten Bereich zu schreiben.
Vielleicht gibt es auch User, die speziell zu Deinem Thema etwas sagen können.
Viele Grüße von Richi
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Amylee » Sa. 27.08.2016, 20:57

Hallo Richi....ich Danke für Deine Rückmeldung.....im Momment bin ich nicht bereit Über die Ereignisse zu sprechen, zumal es viele sind und die ich noch nicht mal richtig beim Psychologen angesprochen habe....ich hab es versucht ....hab auch sehr lange gebraucht d.h. viele Jahre bis überhaubt etwas rauskam...und dann war lange Pause und mit pause meine ich mehrer Monate und Jahre....es fing schon am das ich meine ganze Kindheit und Jugenzeit geschwiegen habe zumindestens was das eine Ereignis im Kindergarten betrifft....die anderen ereignisse haben familienangehörige mitgekriegt aber haben nichts unternommen....bei ein anderen Ereignis hat es meine Oma mitbekommen und hat auch gleich mein Onkel beschimpft er hat nie wieder was gemacht....bei ein weiteres Ereignis und zwar das Mobbing in der Schule ....ja da kann ich schwer was zu sagen , meine Mutter war viel zu sehr mit ihrer Ausbildung beschäftigt und mein Vater ....ja viel geholfen hat er nicht weil er alles verhamlost hat um mich zu beruigen....abgesehen war da noch das Alkoholproblem....mein vater kam Besoffen oder auch mal nicht so besoffen nach hause und meine Mutter ging wie eine furie auf in los....weil mein vater ihr ein Kuss geben wollte.....ich hatte ständig Angst das Blut fliest.....es war keine gute zeit....so fing es bei mir irgenwann mit den Zupfen an Haare zupfen.....davor habe ich nur oft an meine Finger gepult.....was heute auch noch so ist...aber ich versuche es unter kontrolle zu bekommen.....was ich auch hin und wieder auch mal schaffe....naja so entwickelt sich das ganze und kam in die Klinik zur kur...wo nicht meine mutter nein auch nicht mein Vater mich hinbegleitet hat, sondern ein bekannter meiner Mutter und um genauer zu sein ihre Affäre....ja meine Mutter ist Fremdgegangen und das mit Zwei Männern gleichzeitig , wo aber auch noch weitere Bekanntschaften waren die sie in unsern Garten Einlud ....ob da jetzt sex mit dabei war weiß ich nicht , aber bei den anderen beiden ja...sie hat mir sogar davon berichtet...ekelig! zumindestens von einem von den und der war bestimmt 20 Jahre oder Älter als meine Mutter und der andere so alt wie ich und die restlichen auch in mein alter....also ich glaube das ist genug zu diesem Thema .....und ich komme jetzt zu meinen letzten Ereignis ....in der oben beschriebenen Klinik also Kur habe ich ein Mann kennengelernt und was dann passierte will ich jetzt nicht genau erläutern ist mir zu schwer...ich kann nur sagen das ich mich diesem mann anvertraut habe und über mein Ereinis im Kindergarten erzählt habe was mir zum verhängnis wurde, den er hat es ausgenutzt...mehr möchte ich im Moment darüber nicht berichten.....jedenfalls habe ich nach diesen Ereigniss zum ersten mal meine Mutter über den ereigniss im Kindergatren Berichtet...worauch meine Mutter mit unverständnis reagiert....zumindestens nach mein Versuch ihr zuerklären warum ich ihr nichts gesagt habe....sie versuchte es auch als kleingkeit dastehenzulassen...mit den Worten ich soll es vergessen....seit dem habe ich wieder geschwiegen....auch nach dem Ereigniss mit mein Ex , den Mann aus der klinik, hat mir meine Mutter abgeraten zur Polizei zu gehen mit der Begründung die würden mich in die Psychiatrie einweisen die würden mir nicht glauben.....am Ende bin ich doch in der Psychiatrie gelandet aufgrund das ich mich in einen Lebenbedrohlichen Zustand befand....Wäre das nicht passiert , wäre ich jetzt womöglich tot....entweder durch eigener Hand oder durch den Folgen der Unterernährung.....ich glaube wenn mann da irgenwelche Zwänge bekommt ist das mehr als verständlich.....ich habe viel geschrieben und viel erzählt....und es ist ja noch nicht alles ich habe es ja eher oberflächlich erzählt ...weil erstens ist das einfacher für mich und zweitens viel zu viel um das kurz zu dokumentieren....ich bedanke mich sehr für Eure Geduld dieses durchzulesen und es so aufzunehmen so weit es für Euch geht.....mit diesen Worten, viele freundliche Grüße....Amylee
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Amylee » Sa. 27.08.2016, 21:02

Endschuldige meine Rechtschreibfehler.....das schreiben war nicht einfach für mich....Amylee
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Amylee » Mo. 29.08.2016, 17:39

Habe ich zu viel erzählt ?....oder ist das zu schwer ?....eine Rückmeldung wäre schon erfreulich, zumal ich dann vielleicht nicht alleine mit den Erlebten dastehe und diese Erfahrung wiederum sehr hilfreich für mich wäre.....also, ich bin für eine Rückmeldung sehr Dankbar....wenn nicht....dann sind es wahrscheinlich zu schwierige Themen die ich angesprochen habe...verständlich...ich selber leide ja darunter, obwohl ja alles sozusagen schon in der Vergangenheit liegt und ich mitlerweile den Kontakt zu meiner Familie auf Dauer abgebrochen habe, habe ich heute noch mit zu Kämpfen....leider...ich dachte ich würde hier auf Gleichgesinnte treffen, die Ähnliches erlebt haben.....naja alles nicht so einfach....ich hoffe trotzdem noch auf eine Rückmeldung....und bedanke mich fürs zu höhren bzw. lesen...und für Euer Verständnis...Gruß...Amylee
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Richi » Mo. 29.08.2016, 22:01

Hallo Amylee
Ich finde nicht, dass Du zu viel erzählt hast. Es ist auch nicht schlimm, wenn es dabei zu Rechtschreibfehlern kommt, denn es ist bestimmt anstrengend genung, hier etwas von sich zu schreiben, besonders, wenn es sich dabei um schreckliche bzw. traumatisierende Erlebnisse handelt. Ich persönlich finde es nicht zu schwer oder zu heftig. Ich hoffe nicht, dass Du Dich zu sehr unter Druck setzt. Was andere zu diesem Thema denken, weiß ich natürlich nicht. Jedoch hoffe ich, das es Dir wenigstens etwas gut tut, hier etwas von Deinen Erlebnissen aufzuschreiben und zu sehen, dass Du auch gelesen wirst. Vielleicht kommen ja noch andere Rückmeldungen.
Vielleicht liegt auch nicht jeder und jedem der öffentlich zugängliche Bereich.
Laß Dich nicht entmutigen. Wenn es Dir hilft, hier etwas von Dir zu schreiben, dann hast Du doch eigentlich nichts verkehrt gemacht. :troest:
Viele Grüße von Richi
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon loner » Mi. 31.08.2016, 07:28

Hallo Amylee,
Das mit dem Zupfen habe ich nur gehört. Selbst mache ich es nicht. Wenn es dabei aber auch um Schmerzen geht, kann man es vielleicht mit SV vergleichen und dann verstehe ich dich sehr gut. Auch heiß duschen tue ich. Es muss so heiß sein, dass es zwischen "noch auszuhalten" und "Schmerz" ist, erst dann ist es gut. Ich sehe das aber kaum als Problem. Es entspannt mich einfach... nur meine Haut wird sehr trocken davon. Vor allem im Winter. Und dadurch kratze ich mich dann überall auf weil es so juckt. Ich kanns aber nicht lassen. Es ist zu verlockend.
SV ist da ganz anders. Ich ärgere mich später über Narben und Wunden die man sieht und es tut ja auch danach noch weh, wenn ich den Schmerz gar nicht mehr haben will. Super ätzend und beschämend. :-(
Glatze... na ich weiß nicht. Sollte man nicht lieber die Ursache als die Symptome bekämpfen? Für eine kurze Zeit macht ein Kahlschnitt vielleicht Sinn, aber dadurch geht der seelische Druck ja nicht weg.
LG
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Ruby » Mi. 31.08.2016, 13:52

Hallo Amylee,

das mit dem zu heiß Duschen kenne ich auch. Oder auch ein Bad, das so heiß ist, dass man es kaum mehr aushält. Habe mich damit auch schon öfters verbrüht, was dann nachträglich ausgesehen hat, als ob ich einen tierischen Sonnenbrand hätte.

Auf meiner Skill-Liste, die ich von der Klinik habe, gibt es ein Skill, bei dem man sich abwechslungsweise kalt und heiß abduscht, um Spannung und Druck zu lösen und abzubauen. Aber wahrscheinlich gehen die nicht davon aus, dass man dann so heiß duscht, dass es Verbrennungen gibt. Das kalt-heiß Duschen hilft aber wirklich, um ein bisschen runter zu kommen.

Von Trychotylomanie bin ich glücklicherweise nicht betroffen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer das für Dich ist. Mir hat es ja nur schon gereicht, dass ich bei meiner letzten Magersucht Phase unheimlich viel Haare verloren habe, was wohl am Mangel an Spurenelementen und Vitaminen lag. Glücklicherweise wachsen die Haare nun wieder nach. Ich habe übrigens ebenfalls aufgrund von Medikamenten wieder zugenommen (Seroquel). Eine Glatze könnte ich an mir nie vorstellen. Kann mir sehr gut vorstellen, dass Dir das nicht wirklich gut getan hat. Kann gar nicht verstehen, wie ein Therapeut das einer Frau empfiehlt, die eh schon genug Probleme hat. Dass Du nun eine Puppe hast, bei der Du die Haare zupfen kannst, empfinde ich als sehr guten Skill. Finde es extrem gut, dass Du Dir solche Strategien suchst.

Lieben Gruß
Ruby
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Amylee » Mi. 31.08.2016, 22:49

Hallo Richi, das muntert mich auf, ich bin auch extra nicht ins Detail gegangen... wäre mir persönlich auch zu viel....aber Danke für den Tip und Deinen Aufmunterenen Worte, da bin ich beruigt das es nicht zu schwer ist, über was ich berichtet habe....möchte auch niemanden belasten...ich Danke Dir....Amylee
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Amylee » Mi. 31.08.2016, 23:14

Hallo Ioner,
ja das ist wohl war, beruigen tut mich hesses Duschen schon und ja das Zupfen ist schon wie beim Ritzen oder ähnliches.....ich habe selten geritzt, dafür mehr Haare gezupft und wenn ich geritzt habe, dann habe nur so lange gekratzt bis es erötete...da ich keine Narben wollte, weil ich mich auch schäme, wenn andere sehen das mit mir etwas nicht stimmt...naja...
Und das Duschen ist für mich insofern ein Problem, weil ich sehr Heiss Dusche und vor allem sehr lange Dusche, was auf die Wasser Kosten geht und das letzte mal ist mir die Therme ausgegangen, was mir noch nie passiert ist...mein Mann sagt das die Therme überhitzt wurde und deshalb von alleine ausgegangen ist....so ganz lustig finde ich es nicht mehr...aber naja....und Du hast recht, eine Glatze zu rasieren bekämpft nicht die Ursache, da hast Du recht....aber meiner Mutter war dies damals egal...hauptsache ich fummele nicht mehr an den Haaren....wie es mir dabei ging interessierte sie gar nicht...war schon übel....aber ich habe den kontakt zu ihr und meiner Familie abgebrochen auf Dauer....Habe auch wieder haare auf den Kopf...habe nur Angst wieder zurückzufallen, weil ich wieder vermehrt gezupft habe....aber ich suche nach Lösungen und Du hast mir sehr geholfen....Und ja die haut ist immer trocken und ja ich pule auch und es ist tatsächlich verlockend, aber ob das so gut ist ? ..ich habe schon öfters geblutet und mein Nagelbett war auch hin und wieder leicht endzündet....ich glaube das ist nicht so gut....naja....ich Danke Dir für Deine Rückmeldung......Danke ...Amylee
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Re: Trychotylomanie - Zwang die Haare zu zupfen

Beitragvon Amylee » Mi. 31.08.2016, 23:43

Hallo Rubi,
ich habe auch schon Dunkle Stellen am Rücken, so eine Pigmentstörung, die normalerweise von der Sonne ausgelößt wird....ich glaube ich habe es vom Duschen...naja...verbrüht habe ich mich komischerweise noch nicht...glaube ich...jedenfalls tut es nicht weh....
Ja die skilliste kenn ich, ich habe mir aus den Internet so eine ausgedruckt, aber Heß & Kalt Duschen ?!....Oje....Kalt ?!.....also im Sommer könnte es vielleicht ja klappen....aber im Winter ? ....nein ich glaub ich krieg es nicht hin...oder ?...Oje...ich weiß nicht...tu mich gerade ein bißchen schwer damit...naja was solls...
Ja bei der magersucht Haare zu verlieren ist normal, das bleibt irgendwann leider nicht aus....finde ich schon tragisch, kann ich gut nachvollziehen...aber gut das sie bei Dir wieder nachgewachsen sind . Seroquel kenn ich nicht...ich hatte Risperdal zusammen mit Sertralin und meine Schildrüsenhormone....ich bin durch Risperdal wie ein Zombie gelaufen , voll zugedröhnt, musste aber vielleicht auch sein....denn als ich das Risperdal später nach erfolgreicher Gewichtzunahme durch Zeldox (Ziprasidon) ausgetauscht habe, ging es mir rapide besser...Gott sei dank....nur meine Mutter fing an Druck zu machen ,das die Ärzte mir nicht so viel zu essen geben sollen....meine Mutter eben...naja...und ja das mit den Therapeut find ich auch eine frechheit, mir zu empfehlen die Haare zu rasieren....das schlimmste , das meine Mutter das gut fand und mich regelrecht dazu gezwungen hat mit ihren blöden Manipulationen....aber ich habe den Kontakt auf Dauer abgebrochen....Gott sei Dank....habe lange dafür gebraucht....
Ja die Puppe ist eine gut Lösung für mich und ich suche nach strategien,aber auch nur seit ich weis das es sowas wie Skills gibt und das ist nicht so lange....vieleicht war ich früher nicht reif genig dafür...keine Ahnung....ich weis nur das ich ziemlich spät damit anfange nach strategien zu suchen, weil man mich auch ziemlich spät darauf hingewiesen hat..... naja...besser spät, als nie !....naja.....ich Danke für Deine Rückmeldung, tut gut das man nicht alleine da steht ...Danke ...Amylee
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