Dissoziationen

Thematik dieses Forums: Dissoziationen wie Depersonalisation, Derealisation und andere dissoziative Zustände sowie Traumata und ihre möglichen Folgen, so wie u.a. auch die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), die akute Belastungsreaktion oder die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) bzw. Multiple Persönlichkeitsstörung (MPS).

Dissoziationen

Beitragvon Elisabeth » Fr. 12.05.2006, 10:15

Kennt das jemand?!
Wie läuft das bei euch ab?!

Ist mir wichtig!!

Meine haben sich verändert.
Stark verändert.

Ich hatte früher immer mal ganz kurze phasen in denen ich weg war.
Dann wurden sie mal länger und dann verschwad das ganz.
Doch seit freitag habe ich große Krampfanfälle. Die sehr einer Epelepsie ähneln. Ich krampfe am ganzen körper, ich schreie manchmal laut auf, meine hände verschließen sich, augen sind geschlossen, manchmal übergebe ich mich dabei und ich halte die luft an. Nun soll ich auf die Neurologie um auszuschließen,dass es Epelepsie ist.
Elisabeth
 

Beitragvon verrückte-nudel1981 » Fr. 12.05.2006, 10:46

Hallo Elisabeth!

Sowas habe ich, glücklicherweise gar nicht. Aber es hört sich nicht gut an. Darum würde ich mich auch an Deiner Stelle neurologisch untersuchen lassen.
verrückte-nudel1981
 

Beitragvon Kuri » Fr. 12.05.2006, 19:50

Soweit ich weiß, gehören solche Krampfanfälle nicht zur Dissoziation. Wäre mir jedenfalls neu.
Habe hier ja auch schon geschrieben, dass ich an einer diss. Depersonalisationsstörung leide. Dissoziation ist ja ein Schutzmechanismus... manchmal spüre ich auch, wie ich richtig wegdrifte.. wenn ich mit Dingen beschäftige, die zu schmerzhaft sind.. aber das ist nicht immer so. Ich kann mir das nicht einfach so bewusst machen. Häufig bin ich tagsüber einfach neben mir und kann mich im Nachhinein kaum erinnern, ich handle völlig mechanisch, wie ein Roboter. Ich kann Aufgaben in der Schule beantworten, ohne bewusst darüber nachzudenken oder wirklich zu spüren, dass jemand mit mir spricht... es kommt einfach über meine Lippen, es ist so, als würde ich dann jemanden Fremdes beobachten... häufig fühlt sich mein Körper so fremd an.. wenn ich meine Gedanken aufschreibe, gehen sie völlig durcheinander, oft ohne Faden, und ich kann sie nicht zu mir zuordnen.. besitze kein Gefühl dafür... wenn ich überhaupt dazu komme, mal richtig bewusst zu denken (meistens sehe ich nur die Finger, die tippen, aber ich fühle meist wenig dabei), dann streite ich mich mit mir.
Meine Dissoziationen haben auch Auswirkung auf mein Gedächtnis. Meine ganzen Erinnerungen versinken in einem großen, schwarzen Loch aus ... Öl... kommt es mir vor.. es ist nicht so, als wäre alles weg, aber ich kann nicht darauf zurückgreifen. Ich weiß, da ist etwas... aber es ist wirklich so, als würde man in der unendlichen Leere nach einer Stecknadel suchen.. wenn ich überhaupt mal versuche, etwas zu "finden", dann gebe ich schnell auf, weil es nichts bringt. Es kann sein, dass ich nicht mehr weiß, was vor wenigen Sekunden passiert ist. Oder die ganzen Stunden davor. Die Erinnerungen sind scheinbar da.. aber es ist, als würden sie nicht zu mir gehören, deswegen (vermute ich) kann ich sie schlecht greifen...
In meinem Alltag bin ich nicht richtig ich.. wie schon erwähnt, so mechanisch, wenig von mir.. ich lache, und innerlich lache ich gar nicht, aber das spüre ich dann eigentlich nicht. Wenn es mir eigentlich zu schlecht geht, um alles zu ertragen, "hilft" es irgendwie, wenn ich nicht richtig da bin.. wenn ich mich nicht spüre... aber andererseits hasse ich es manchmal so sehr, weil ich dann so gleichgültig bin.. und was bin ich denn, ohne Erinnerungen, ohne ein richtiges Gefühl für mich? Nichts...
Es breitet sich alles über mich völlig aus, das belastet mich sehr. Das wär jez das, was mir darüber einfällt...
Kuri
 

Beitragvon Elisabeth » Sa. 13.05.2006, 10:25

danke kuri...
danke nudel...
Elisabeth
 


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