Dissoziative.. ..

Thematik dieses Forums: Dissoziationen wie Depersonalisation, Derealisation und andere dissoziative Zustände sowie Traumata und ihre möglichen Folgen, so wie u.a. auch die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), die akute Belastungsreaktion oder die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) bzw. Multiple Persönlichkeitsstörung (MPS).

Dissoziative.. ..

Beitragvon Larissa27 » Mi. 21.09.2016, 18:42

Hi....

Ich versuche jetzt mal einen Post hinzukriegen. Ich bin nicht immer außerstande mich zu konzentrieren, den Faden zu halten und alles zu Schilder. Nur nach diesen "akuten Krankheitsphasen", die sehr sicher mit der Dissoziativen Störung zusammenhängen.
Ich bin es auch gewohnt, dass man mir das Ausmaß meiner Beschwerden nicht glaubt und bekomme oft zu hören das ich jammere beim aufzählen meiner Symptome und Lebensumstände.

Diagnostiziert hatte ich schon alles mögliche und aktuell "nur" eine Borderlinestörung, rezividierende Depressionen und eben eine Dissoziativestörung nicht näher bezeichnet oder konversonsstörung.

Ja. Also ich will nicht jammern aber es fällt mir massiv schwer zu tippen und hier Hilfe zu suchen. Einmal heiß ich das ich sehr schwierig für andere sein kann zweitens habe ich kein Vertrauen und bin entmutigt das man mir schon wieder nicht glauben schenken könnte, aber auch bin ich leider Gottes körperlich gerade sehr schwach. Keine Ahnung warum ich breche fast zusammen wenn ich mir alles verinnerlichen und darüber schreibe. Ich kann das Handy kaum halten. Hatte wiederholt einen schweren Realitätsverlust von mehreren Wochen in denen ich den Bezug zu mir und den Menschen und mir selbst verlor.
Greade wird alles besser ich werde auch wieder stärker, obwohl ich mich vage halte knüpfe ich auch wieder zB hier an was mich fordert.

In dieser akuten krankheitsphase verlor ich vorübergehend meine geistigen körperlichen Fähigkeiten und war psychisch total kaputt.

Ja. Es tut mir leid. Ich versuche echt darüber zu schreiben aber bin zu unsicher ob ich nicht wieder in einem Anteil rutsche und ihr habt dann nur dieses kurze Bild von mir das ich in der Regel nicht bin.

Ich kann es kaum in Worte fassen wie gestört ich bin.

Ich bin absolut kein oberflächlicher Mensch, aber normalerweise sehr ich ganz gut aus. Immer nach so einer krankheitsphase seh ich gar nicht mehr gut aus. Ich mache dabei körperlich und psychisch so viel mit. Das sehen andere nicht; wundern sich vielleicht was mit mir passiert ist. Es macht mich noch kränker wenn ich darüber nachdenke. Weil ich liege ziemlich offen. Man merkte das ich krank bin.

Ich bin stark an switchen. Bin mir den Anteilen bewusst aber sie können durch die Veränderungen sind extrem. Ich Male nicht ohne Grund den Teufel an die Wand ich könnte verrückt werden.

Ich...bin 27.
Seit ein paar Tagen bin ich wieder zuhause. War zu Besuch bei einer Bekannten. War so krank. An Ärzte glaube ich kaum noch. Alles so eine lange Geschichte.
Ich bin seit ein paar Tagen nur noch zuhause. Das ist grade auch sehr gut für mich. Einfach Ruhe von dieser Welt.
Es ist so schwer weil ich sehr intelligent und normal sein kann und dann meine Fähigkeiten verliere. Ich hatte einen Aufnahme Termin in einer spezualklinik ihn aber verschoben. Aus guten Gründen warte ich wenn auf eine Antwort. Weiß aber nicht ob ich eine bekomme. Die neißten Behandler merken schnell die Schwere meiner Erkrankung. Dabei habe ich sehr gute aber auch schwierige Anteile und eine starke gegenübertragung ich habe damit keine Hilfe gefunden ambulant. Stationär kenne ich hier in dieser großen Stadt fast jede Klinik.
Es gab gar kein Auslöser dafür warum ich dieses Jahr den Faden verlor und wiederherstellt verlor und wieder herstellte...und nur in meiner Welt lebte.

Die Therapeuten...haben fast alle, nicht alle, noch mehr bei mir kaputt gemacht. Die Oberärzte schlafen mit ihren Patientinnen und die rherapeutinnen bewerten und klassifizieren in einer Tour. Psychotherapie wirkliche scheint rar ist nur noch ein Geschäft...mit den Krücken.

Andere zB hier haben vielleicht Hilfe gefunden. Ich will auch nicht sagen das niemand mir half.
...
Jetzt geht es mir um meine selbstheilungskräfte
Aber wie kann "das" nicht nochmal passieren wo ich innerlich hineinschlitterte...ich finde diese dissoziativen Veränderungen so unheimlich.

Die Tage hatte ich viele optische Halluzinationen. Ich bekomm kaum was mit trotz das es mir schon besser geht. Ich lag wochenlang flach im Bett. Fühle mich als wär ein Auto über mich gefahren. Meine Augen gewinnen wieder an Glanz ich finde wieder Leben die körperlichen Symptome und die Verarmung reduzieren sich wenn auch immer noch da. Ich kann wieder gehen. Es macht mir Angst so sehr in meiner Welt zu Leben. Diese Welt kann sich Spalten. Gleichzeitig ist da ein Grenzgebiet.

Kann irgendwer hiermit erstmal was anfangen?
Larissa27
Neues Mitglied
 
Beiträge: 4
Registriert: Di. 20.09.2016, 11:00

Re: Dissoziative.. ..

Beitragvon Larissa27 » Do. 22.09.2016, 16:12

Ja. Scheint schwierig zu sein mit mir. Wahrscheinlich hab ich wirklich zu viel gejammert
Larissa27
Neues Mitglied
 
Beiträge: 4
Registriert: Di. 20.09.2016, 11:00

Re: Dissoziative.. ..

Beitragvon Fee23 » Do. 22.09.2016, 18:47

Hallo Larissa,du hast auf gar kein Fall gejammert und ich habe dein Beitrag gelesen . Fühl dich gedrückt :cuddle: ich schreibe dir gleich separat eine PN . Lg fee
Fee23
Vielschreiber
 
Beiträge: 105
Registriert: Mi. 23.12.2015, 11:31
Wohnort: NRW

Re: Dissoziative.. ..

Beitragvon Ruby » Di. 27.09.2016, 15:16

Hallo Larissa,

ich habe Dich auch gelesen, wenn auch ein bisschen spät. Fühle Dich auch von mir gedrückt. Ich hatte keinesfalls das Gefühl, dass Du am Jammern wärst. Das Forum ist ja dafür da, sich über solche Probleme auszutauschen. Nach dem Lesen Deines Textes kann ich mir sehr gut vorstellen, wie schlecht es Dir derzeit geht. Es muss überaus bedrückend für Dich sein.

In was für eine Spezialklinik hättest Du denn gehen können. Speziell für Borderliner? Oder wegen den DIS?

Dass fast alle der Therapeuten bei Dir noch mehr kaputt gemacht haben, zeigt irgendwie, dass Du bei denen nicht die richtige Therapie für Dich bekommen hast. Aber Du schreibst ja, dass es nicht alle gewesen wären. Was genau war bei den Therapeuten, die Dir nicht geschadet haben, anders? Lag es an der Therapieform?

Ganz lieben Gruß
Ruby
"Wenn Dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus."
"If you change nothing, nothing will change!"
Benutzeravatar
Ruby
Moderator
 
Beiträge: 921
Registriert: Sa. 23.01.2016, 08:11
Wohnort: Landkreis Aurich


Zurück zu Dissoziationen, Trauma/PTBS und MPS/DIS

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron