Medikamentenunverträglichkeit

Thematik dieses Forums: Dissoziationen wie Depersonalisation, Derealisation und andere dissoziative Zustände sowie Traumata und ihre möglichen Folgen, so wie u.a. auch die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), die akute Belastungsreaktion oder die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) bzw. Multiple Persönlichkeitsstörung (MPS).

Medikamentenunverträglichkeit

Beitragvon Angie » Di. 09.12.2014, 18:30

Nehme seit Jahren wegen meiner PTBS Medikamente gegen starke Panikattacken und innerer Unruhe ein.
Dadurch konnte nachts endlich schlafen und mehr zur Ruhe kommen.
Nun aber vertrage ich die Medis plötzlich nicht mehr. Mein Doc mir andere Medi´s verordnet, die aber ebenso mir nicht bekommen. Bin nun völlig ratlos, was ich tun soll, da mir dadurch auch psychisch nicht gut geht.
Hat Jemand Erfahrung damit?
Angie
 

Re: Medikamentenunverträglichkeit

Beitragvon Tina » Di. 09.12.2014, 19:52

Hallo Angie

ich befürchte, dass Dir da niemand eine vernünftige Antwort geben kann.
Wir sind hier alle keine Fachleute ( Ärzte ).
Ausserdem wissen wir noch nicht mal genau, was für Medikamente Du meinst.
Ich weiss nur, dass man bei Antidepressiva immer erst eine gewisse Zeit warten muss, um fest zu stellen, ob man damit zurecht kommt.
Aber auch da ist die Verträglichkeit bzw. die Nebenwirkung von Mensch zu Mensch verschieden.

LG Tina :)
Tina
 

Re: Medikamentenunverträglichkeit

Beitragvon Angie » Mi. 10.12.2014, 14:30

Hallo Tina,
vielen lieben Dank für Dein Schreiben.
Ich nehme Promethazin und Lyrica ein, ohne in den letzten Jahren bisherige große gesundheitliche Probleme dabei.
Nun aber seit einigen Wochen sind starke Schmerzen in einer Brustseite aufgetreten, weswegen ich meine Frauenärztin aufsuchte.
Von ihr erfuhr ich, dass diese Schmerzen doch kein Wunder wären, denn die beiden Medikamenten enthielten Östrogene, die schließlich dazu beitragen. Meine Frauenärztin riet mir aber trotzdem zur weiteren bisherigen Medikation und ich sollte mich nach einer Woche melden, dann wären die Schmerzen garantiert weg und sie könne dann eine Mammographie und Ultraschall-Untersuchung zur genauen Abklärung vornehmen.
Inzwischen sind aber bereits zwei Wochen vergangen und jede bisherige Woche wurde ich erneut vertröstet mit einer weiteren Woche abzuwarten.
Bloß, wie sollen die Schmerzen verschwinden, wenn sie hormonell bedingt sind und ich weiter die Medi´s einnehmen soll?
Hatte nach dem ersten Frauenarzttermin eine volle Woche vor lauter Panik das Lyrica trotzdem auf eigene Kappe abgesetzt und starke Entzugserscheinungen mit Depri, Herzrasen und Nächte durchwachen in Kauf genommen. War echt kurz davor, mich stationär einweisen zu lassen, zumal auch gerade meine anderen Ärzte in Urlaub.
Nach der Woche endlich bei meinem Psychologen, rezeptierte der mir ein anderes Präparat, als das bisherige Lyrica und er war der Meinung, meine Schmerzen in der Brust rührten nicht von den Medikamenten her.
Das neue Medikament ist zwar etwas weniger dosiert, aber trotzdem meldeten sich nach einer halben Woche der Einnahme dieselben vorherigen Symptome verstärkter zurück.
Nun nehme ich aus lauter Verzweiflung weiter in Kauf die Nächte unruhig zu durchwachen, mit der Hoffnung, die Brustschmerzen verschwinden endlich. Habe natürlich auch Schiss, dass durch diese ganze jahrelange Medikation für die Psyche nicht am Ende da noch wirklich organisch in der Brust etwas entstanden ist, was da nicht hingehört!
Laufe von Arzt zu Arzt und habe das Gefühl, von allen Seiten nur vertröstet und hingehalten zu werden, weil Quartals- und Jahresende ist :cry: .
LG Angie
Angie
 


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