Eine Frage zum Thema Dissoziation

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Eine Frage zum Thema Dissoziation

Beitragvon outvisible » So. 09.04.2017, 02:04

Hallo

wie im Betreff angegeben habe ich eine Frage zum Thema Dissoziation. Vielleicht weiß jemand meine Frage zu beantworten, falls ja, vorab Vielen Dank im voraus.

Kann eine Person mit einer Borderline Störung 3 Monate in eine Dissoziation abrutschen, und zwar ohne eine Unterbrechung?
outvisible
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Re: Eine Frage zum Thema Dissoziation

Beitragvon Ruby » So. 09.04.2017, 09:11

Hallo Outvisible,

ehrlich gesagt weiß ich das nicht. Wenn die Dissoziation zum Beispiel in Richtung multipler Persönlichkeitsstörung geht, könnte ich mir vorstellen, dass solche Abspaltungen über Monate andauern könnten. Wie gesagt, schlussendlich weiß ich es aber nicht, da mir dazu psychiatrisches Wissen fehlt. Wie genau äußert sich denn die Dissoziation in Deinem besagten Fall?

Ich bin selbst Borderlinerin. Bei Stress, Überforderungen und Hochspannungsphasen neige ich ebenfalls zu Dissoziationen. Ich stehe dann regelrecht nebst den Schuhen, bin dann nicht mehr ich selbst. Manchmal sind die Abspaltungen so heftig, dass ich Erinnerungslücken davon trage. Bei mir ist es wie eine Art Schutzmechanismus.

Lieben Gruß
Ruby
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Re: Eine Frage zum Thema Dissoziation

Beitragvon outvisible » Mo. 10.04.2017, 14:29

Hi,

in dem Fall leidet die Person tatsächlich an multiplen Persönlichkeiten, und eine davon hätte über drei Monate Dinge geplant, die die anderen Anteile der Persönlichkeit nicht mitbekommen haben.

Vielleicht kommen ja noch Antworten.

Danke erstmal.
outvisible
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Re: Eine Frage zum Thema Dissoziation

Beitragvon nat* » So. 30.04.2017, 16:38

Hallo,
ich denke schon, dass das geht.
In manchen Fällen wissen die unterschiedlichen Persönlichkeiten ja gar nichts voneinander.
Warum sollte es dann nicht möglich sein, dass ein Anteil etwas über längere Zeit plant?

Allerdings würde ich nicht davon ausgehen, dass die Dissoziation eine Dauer von 3 Monaten hatte.
Das wäre zumindest extrem selten. Meist sind es nur Minuten, Stunden oder Tage.

Ich könnte mir vorstellen, dass ein anderer Anteil über diese Zeit mehr im Vordergrund stand oder einfach häufiger "da" war.

Psychiatrisches Wissen dazu habe ich aber auch nicht. Also keine Gewähr!
Vielleicht konnte ich dir aber trotzdem helfen?

LG
nat*
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