Viele Fragen

Es geht hier um Angst- und Panikstörungen, Phobien (auch soziale Phobie) und Ängste im Allgemeinen.

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Beitragvon AnAlle » So. 28.08.2016, 15:10

Huhu, ich weiß leider nicht ob ich hier richtig bin, ich versuche es einfach, möchte jedoch keinem zu nahe treten. Ich habe seit langer Zeit komische Symptome und kann alles leider nicht zuordnen, vielleicht kann mir hier jemand helfen. Vorab zu meiner Person: ich bin 21 Jahre alt und habe eine ziemlich seltsame Familie. Mein Onkel leidet unter Schizophrenie und sitzt seit vielen Jahren in einer geschlossenen Psychiatrie, nachdem er furchtbarw Dingw mit anderen Menschen gemacht hat. Er ist der Bruder meiner Mutter, die ebenfalls früher unter selbstverletzendem Verhalten litt und unter Selbstmordgedanken, zudem ist sie immer sehr sehr schnell ausgeflippt, hat geschrien, Türen geknallt, Sachen umhergeschmissen, Zeitweise zu viel getrunken, sodass ich sie auf dem Fußboden liegend vorfand, sie hatte manchmal Nervenzusammenbrüche und sie und ich haben keinen Kontakt mehr, was mir aber auch nicht allzu schwer fällt da ich in all den Jahren einen regelrechten Hass gegen sie entwickelt habe. Auch ihre eigene Mutter und sie hatten immer ein schweres Verhältnis seit der Kindheit meiner Mutter, sie haben immer nur gestritten als ich Kind war und teilsweise Jahrelang nicht miteinander gesprochen, zudem hat meine Oma mich nie bei sich haben wollen, hat mir zumindest meine Mutter immer erzählt. Meine Oma hatte auch immer Probleme mit ihrer Mutter. Auch sie trank immer viel und hatte Verhaltensstörungen, laut meiner Mutter. Als ich in dee Grundschule war wurde ich von meinen Mitschülern ausgeschlossen, musste mir Zuhause zusätzlich anhören dass meine Mutter ihre Ruhe vor mir haben wollte. Doch ich konnte nirgends hin weil ich keine Freunde damals hatte. Ich musste immer lernen lernen lernen und sie schrie mich an wenn ich mir etwas nicht merken konnte. Irgendwann fing es an dass ich schon Angst bekam und sehr unruhig wurde wenn unten die Tür ging und sie Nachhause kam. Als ich 12 war und aufs Gymnasium ging wo ich rebellisch wurde und das lernen verweigerte starb ein Kumpel bei einem Zusammenprall mit einem Auto. Etwas später kam ich in die Psychiatrie, ritzte mich, schlug meinen Kopf gegen Wände und verbrannte mich, hatte grausame Gedanken. Ausgerechnet meine beste Freundin hatte die gleichen Symptome wie ich und so zogen wir uns gegenseitig immer tiefer in einen Strudel aus Verzweiflung. Zum Glück wurde ich nach zwei Wochen durch meinen lieben Paps aus der Klinik geholt. Doch Zuhause fühlte ich mich fast noch unwohler wegen meiner Mutter. Doch die vergitterten Fenster, die Therapien und das eingesperrt sein hatten mich eigentlich noch kranker gemacht.Es gab jedoch kurz darauf eine Zeit wo ich mich selbst gut auffing, viel Musik hörte und Gedichte schrieb. Meine damals beste Freundin wurde bald meine feste Freundin...womit jedoch alles wieder von vorn anfing da sie mich sehr unterkühlt behandelte während unserer Beziehung. Ich weinte viel und schlug wieder meinen Kopf gegen Wände. Sie machte zweimal Schluss mit mir. Danach brach der Kontakt langsam aber sicher ab. Ich verliebte mich bald neu und merkte dass ich meiner Freundin gegenüber völlig übersteigert eifersüchtig war, ich klammerte ohne unterlass weshalb sie bald die Beziehung beendete. Doch diese krasse Eifersucht hat sich bis heute nicht geändert, ich kann einen geliebten Menschen sehr sehr schwer teilen, will ihn nur für mich...das zeige ich zwar nicht mehr so nach außen aber ich überhäufe die Person z.B. mit Geschenken...was dann auch irgendwann anstrengend wird aber ich kann es nur schwer abstellen. Dann schlief irgendwann zwischendrin auch noch eine Junge mit mir obwohl ich das eigentlich garnicht wirklich wollte, seit dem bin ich Männern gegenüber sobald ein Funke von Flirt rüberkommt sehr distanziert und ekel mich fast davor...nun wieder zurück zu meiner Familie: meine Mutter und ich fuhren als ich Kind war oft zu meinem über alles geliebten Opi. Doch eines Tages sagte sie dass wir nicht mehr hinfahren weil mein Opa sie angefasst hat. Ich habe ihn sieben Jahrw nicht gesehen, dann bekam er Lungenkrebs. Ich habe so sehr darunter gelitten, durfte aber nicht zu ihm, aangeblich weil er nicht wollte dass ich ihn so sehe...eines Tages fuhren meine Mutter, Papa und ich bei ihm vorbei weil er nicht ans Telefon ging. Papa und ich warteten im Auto. Dann klingelte Papas Handy, er soll nach oben kommen. Kurz darauf kamen die Krankenwagen, ich sprang aus dem Auto, wollte die Treppen hoch zur Wohnung, doch mein Papa kam mir entgegen und hielt mich auf. Ich heulte und schrie. Die Mama von meinem Dad holte mich dann mit dem Taxi ab und nahm mich mit zu sich. Meine Opi lag schon tot im Bett als wir ankamen. Ich hatte nichtmal Zeit zu trauern weil meine Mutter sich mit ihrer Mutter aufs Übelste um das Erbe stritt. Dann mussten wir noch Opas Wohnung putzen die ganz gelb war von den vielen Zigaretten. Durch die wrneuten Zusammenbrüche meiner Mutter wegen dem Geld und allem drumrum und meiner untwrsrückten Trauer war ich Kraftmäßig am Ende. Noch heute weine ich wie ein kleines Kind um meinen Opa, viele Jahre später stelle ich mir ständig vor wie schrecklich er sich während seiner Krankheit gefühlt haben muss, wie allein und wieviel Angst er hatte. Vor ein paar Monaten war ich das erste Mal mit meiner besten Freundin ("Ersatzmama") bei seinem Grab da es weiter weg ist und sie mich hinfahren konnte. Ich hab mich nicht wieder einbekommen und ich bin froh dass sie immer für mich da ist...trotzdem habe ich aber diese Symptome obwohl ich sie habe, keinen Kontakt zu meiner Mutter, eine gemütliche eigene Wohnung, meine Ausbildung super abgeschlossen und einen tollen Job und gute Freunde habe. Das mit der abartigen Eifersucht habe ich ja schon geschrieben, zudem habe ich die krassesten Verlustängste, ich habe bei meiner besten Freundin oft Angst.dass sie mich plötzlich nicht mehr mag, wegen Kleinigkeiten wie Smileys bei Whatsapp...ich fühl mich schnell ungeliebt und allein, habe übersteigerte Krankheitsängste, vor allem wegen Krebs, zudem habe ich Zwänge wie Zählen und Händewaschen und Dinge drei Mal tun, kann bestimmte Zahlen nicht ansehen, beim Verlassen eines Zimmers vorher in keinen Spiegel schauen, bevor ich eine Tür zu mache muss ich immer nochmal Licht anmachen...ich nehme vieles viel zu Persönlich, werde schnell sehr sehr traurig, zweifle viel an mir selbst, fühle mich oft als hätte ich eine Art "Derealisation", manchmal fühle ich mich dann als würde ich " aufwachen" und dann wird mir schwindelig, ich bin immer noch oft sehr kindisch aber denke über vieles viel zu ernst nach...und noch vieles mehr. Ich würde mich wahnsinnig freuen wenn mir jemand antwortet, woran kann all das liegen, ist es vielleicht Vererbung weil in meiner Familie so viele einen Knacks haben? Danke wenn sich jemand diesen Endlostext durchliest, ich weiß er ist sehr lang geworden...und wenn mich jemand ernst nimmt. Vielen Dank :)
AnAlle
 

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