Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Es geht hier um Angst- und Panikstörungen, Phobien (auch soziale Phobie) und Ängste im Allgemeinen.

Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Beitragvon SHIKI » So. 01.11.2015, 23:05

Mich würde interessieren wer hier im Forum eine soziale Phobie hat.Also,wie lange ihr das habt bzw seit wann ihr es wisst.Wie macht es sich bei euch bemerkbar?Was für Tricks habt ihr dagegen?Falls ihr eine Therapie macht,welche ist das?Und hilft sie euch?Wie gehen die Leute in eurer Umgebung damit um,wenn sie es wissen?
So,ich denke dass reicht,dass wird wahrscheinlich sowieso niemand beantworten.
Falls doch würde ich mich freuen.

LG Shiki
"Unfähig mit Menschen zu reden,zu leben.
Vollständiges Versinken in mich.Denken an mich.Stumpf,gedankenlos,ängstlich.
Ich habe nichts mitzuteilen,niemals,niemandem."

~Franz Kafka

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Re: Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Beitragvon Joyce » Mo. 02.11.2015, 00:10

Hallo du (=

Also mit einer sozialen Phobie kann ich dienen! (=

Zuerst einmal: Das ist wirklich ein ganz schöner Haufen an Fragen, ich möchte dir diese allerdings trotz dem gerne beantworten. Abgesehen davon halte ich Tinas Vorschlag durchaus für sinnvoll :wink:
(Allerdings fehlt jetzt Tinas Beitrag :D Trotz dem!)

Zu den Fragen


Wie lange ich das habe lässt sich schwer einordnen, das mit der Diagnostik ist ja immer so 'ne Sache. Rückwirkend betrachtet dass sich erste Anzeichen bereits sehr früh bei mir bemerkbar gemacht haben (undgefähr als ich eingeschult wurde, also mit 6), das hätte sich allerdings wahrscheinlich auch anders verlaufen können. In Behandlung wegen dieser allgemeinen Problematik bin ich mit Unterbrechungen seit dem 7. Lebensjahr, seit meinem 14. explizit u.A. wegen sozialer Phobie. Wirklich ausgeprägt hat sie sich mit dem Beginn meiner Pubertät, so ab dem 12. Lebensjahr. Da haben einige Äußere Faktoren eine Rolle gespielt, ohne diese bin ich mir nicht sicher ob sich aus meinen Schwierigkeiten im Zwischenmenschlichen auch eine Phobie entwickelt hätte. Soviel zur Geschichte :mrgreen:

Zum Thema der Therapie:
Ich hab schon ein paar gemacht, also gehe ich mal nicht auf alle ein, sondenr nur die, die auch wirklich etwas bewirken konnten 8)
Die längste war ein mehrjähriger Aufenthalt in einer sozialtherapeutischen Einrichtung. Dort wurde viel Wert auf Gruppentherapie gelegt sowohl ausschließlich mit Leuten mit der selben Diagnose (was ein sehr schönes Konzept ist, da man in diesem Raum gute Möglichkeiten hat sich gegenseitig und dadurch auch selbst zu helfen) als auch sozusagen interdisziplinäre. Dieser Aufenthalt dort hat mich ein großes Stück weiter gebracht, allerdings gibt es nach wie vor einiges zu tun :wink:
Im Anschluss daran habe ich eine ambulante Therapie (eigentlich sogar 2 :D) aufgenommen. Die Eine bei einem Verhaltenstherapeuten, diese findet regelmäßig statt und das Andere ist eine Traumatherapie, welche ich in unregelmäßigen Abständen fortführe, je nach meinem Zustand.

Wie macht sich das bemerkbar?
Das ist nun wirklich schwer zusammenzufassen, das ist doch schon ein ganzer Haufen.
Wenn ich versuchen müsste ein allgemeingültiges Leitmotiv zu verfassen würde ich es ungefähr so ausdrücken: Die Angst in zwischenmenschlichen Situationen nicht angemessen reagieren zu können, negativ Bewertet zu werden, sich Fehlverhalten vor den Augen Anderer zu leisten.
Oder so. Ich habe jetzt wirklich lange überlegt und dieser Satz erfasst auch nicht alles, aber ein wenig schon.
Ein praktisches Beispiel dazu mal:
Während meiner Ausbildung (als Tischler) hatte ich immer wieder Schwierigkeiten mit den Deadlines, da ich nicht in der Lage war zu Arbeiten wenn mir Andere dabei zugesehen haben, aus Angst davor etwas nicht richtig zu machen, bzw. besser machen zu können und dass dies von den Menschen dann zu einer Abwertung meiner Person führen könnte. Das ist natürlich recht unpraktisch, aus mehreren Gründen. Erstens ist es wirklich schwer sich etwas beibringen zu lassen bzw. zu lernen wenn man versucht Situationen zu vermeiden in denen man korrigiert werden könnte. Ich habe irgend wann mit meinem Meister ein offenes Gespräch gesucht und wir konnte gute Reglungen finden, (Zu ihm hatte ich nach 1 1/2 Jahren ein so gutes Vertrauensverhältnis dass wir auch zusammen problemlos arbeiten konnten) ich habe beispielsweise zu Anderen Zeiten, am Wochenende oder wenn der Großteil des Betriebes auf Montage war gearbeitet und wenn alle da waren habe ich Tätigkeiten ausgeübt bei denen ich unbeobachtet bleiben konnte.
Mittlerweile bin ich nicht mehr in diesem Beruf Tätig und wenn ich heute mit anderen Menschen zu tun habe, gestaltet sich die Situation meistens so dass sie mir bzw. zumindest ich nicht ihnen untergeordnet oder überlegen bin. Das nimmt einiges an Spannung heraus.
Allgemein sorgen diese Ängste in meinem Berufsleben übrigens dafür dass ich extrem Sorgfältig und übermäßig gut vorbereitet bin, was zum Beispiel bei Kundenterminen sehr gut ankommt, da ich eigentlich auf jede noch so abwegige Frage und Idee etwas zu sagen weiß da ich all das schon vorauszuplanen versucht habe. Hat also auch etwas Gutes das Ganze :mrgreen:
Damit komme ich ja auch eigentlich gleich schon zu deinem nächsten Punkt, den Tricks und Strategien. Die oben erwähnte "Überplanung" ist eine, ich wende diese häufig an und in beruflichen Situationen funktioniert das auch in der Regel.
Für die alltäglicheren Probleme (Scheiße, die Leute sehen was ich einkaufe, was denken die von mir, kann ich Ingwer, Sojajoghurt, Einmalhandschuhe und eine Flasche Gin zusammen kaufen, sieht das komisch aus?, ich will nicht nur 2 Brötchen kaufen, dafür lohnt sich der Aufwand der Verkäuferin doch gar nicht, ich nehme gleich 10, klaustrophobische Gefühle und kurze Synkopen in größeren Menschenmengen etc.) gibt es keine wirklichen Patentlösungen. Meisten heißt es da Augen zu und durch, rational denken sich nicht von der Angst verleiten lassen, wenn in der Öffentlichkeit sich ins Gedächtnis rufen dass man diese Menschen nie wieder sehen wird. Gegen die körperlichen Abwehrreaktionen (Ohnmacht, Schwindel, Übelkeit etc.)) war meine langandauernde Therapie ganz erfolgreich, diese treten nur noch auf wenn es mir wirklich sehr schlecht geht.
Ein Trick der mir allerdings hilft und den ich sozusagen permanent anwende: Medizinische Vorbereitung. Ich trage immer Medikamente bei mir gegen verschiedenste körperliche Symptome, Panikattacken etc., sowie ein breitgestreutes allgemeinmedizinisches Arsenal (Verbands- und Nahtmaterial, Rettungsdecke etc.) was mir wesentlich mehr Sicherheit gibt. Abgesehen davon habe ich ein paar Notfallmedizinische Schulungen gemacht, um mir selbst und Anderen helfen zu können. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, soetwas kann schnell ausarten und man wird ohne diesen Krempel handlungsunfähig bzw. übertreitb in der Vorbereitung derart dass man schon in den paranoiden Bereich geht.

Was mir gerade noch zum Thema Therapie einfällt: Meine ganz persönliche ist die Musik. Setz mich auf Bühne hinter ein Klavier oder drück mir ein Mikrofon in die Hand und ich bin ein komplett anderer Mensch. Meistens gelingt es mir auch das so erlange Positive auszuweiten und es hält ein paar Tage vor und auch allgemein wirkt sich das sehr gut aus, da es mir beweist dass ich eben auch ganz anders kann und auf genau das was ich in diesen Momenten fühle versuche ich auf Krisensituationen zu übertragen.


So, ich sitze jetztb hier schon lange an diesem Texthaufen und wenn ich noch länger darüber nachdenke werde ich ihn vermutlich nicht absenden, also sehe mir Rechtschreibfehler bitte nach. Ich hoffe ich konnte dir damit ein wenig weiterhelfen..

(=
Joyce
 

Re: Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Beitragvon ViJo » Mo. 02.11.2015, 11:21

Dein Geschreibsel, was nicht an mich gerichtet ist, gefällt mir so gut, Joyce.
Es veranschaulicht gut nachvollziehbar für mich, wie es dir mit deiner Phobie geht.
Es ist so spannend zu lesen, dass auf der Bühne hinter einem Klavier diese Ängst nicht nach dir greifen.

Ich Sinne darüber jetzt nach, was in dieser Situation in dir anderes abläuft, sodass die Phobie keine Chance hat, und wie du dieses Abstreifen oder diese "Immunität" nach und nach auf andere Situationen übertragen kannst.
Beim musizieren bist du frei, weißt um deine Fähigkeit, bist ganz bei dir, dir /selbst / bewusst. Es ist in dir, die große Freiheit. So schön ist das.

@shiki: Ich selbst bin nicht betroffen von Sozialphobie (jedenfalls nicht so ausgeprägt, dass ich von Phobie reden könnte), so habe ich nicht wirklich was dazu zu erzählen und auch keinen Tipp.
Aber vielleicht findest du, so wie Joyce, in dir selbst einen Freiraum, der dich in der Phobie im Kontakt mit anderen, stützt und dir hilft.
Zuletzt geändert von ViJo am Mo. 02.11.2015, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
ViJo
 

Re: Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Beitragvon cats47 » Mo. 02.11.2015, 11:59

Soziale Phobie ? Ja, habe ich. Immer schon.
Früher war es unmöglich für mich an der Bedienungstheke einzukaufen
oder zu telefonieren. Seit ich niemanden mehr habe der mir etwas abnimmt
muß ich. Und es geht. Zwar nicht gut, jedesmal mit Bibbern und Herzklopfen
aber ich merke das ich es kann.
Wenn ich dem Kontakt mit Menschen ausweichen kann mache ich das.
Wechsele lieber die Straßenseite als grüßen zu müssen oder bleibe im Haus
wenn die Nachbarn im Garten sind.
Aber wenn ich der Situation nicht ausweichen kann bin ich in der Lage sie
zu bewältigen. Und das geht glaube ich nur mit üben statt vermeiden.
cats47
 

Re: Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Beitragvon ViJo » Mo. 02.11.2015, 15:33

cats47 hat geschrieben:Aber wenn ich der Situation nicht ausweichen kann bin ich in der Lage sie
zu bewältigen. Und das geht glaube ich nur mit üben statt vermeiden.


@Cats: :okay:
So, wie mit allen anderen Ängsten auch. Da kann ich wieder mitreden. :D
ViJo
 

Re: Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Beitragvon Oskar » Fr. 20.11.2015, 14:42

Schwer zu sagen ob das ne soziale Phobie ist was ich mit mir rumtrage. Aber ein Stück weit kann es schon sein. Ich hatte ja mal in einem anderen Unterforum gelesen das es mir schlecht geht weil ich keinen Anschluss habe die meiste Zeit in meinem Leben einsam war und bin und es mir daher schlecht geht. Auf der anderen Seite bin ich aber teilweise ängstlich wenn es darum geht in Kontakt mit anderen zu treten. Sicher liegt das auch am Verhalten einiger Menschen denen ich vor allem in der Schulzeit begegnet bin. Ich traue mich oft nicht andere anzusprechen wenn es um persönlichen Kontakt geht und vor allem bin ich in sozialen Situationen überfordert und habe Angst nicht angemessen reagieren zu können. In sozialen Situationen verhalte ich mich deswegen sicher manchmal merkwürdig. Eigentlich ist es ständig so das ich zwanghaft Witze mache um meine Unsicherheit zu überspielen, ich inszeniere mich und schütze mich ein Stück weit damit vor Ablehnung. Das tue ich mich Lügen und mit Selbstdarstellung, dabei neige ich zu oppositionellem Verhalten, das heißt die Rolle in die ich schlüpfe ist immer eine Extreme. Es ist praktisch wie eine Art Klassenclownverhalten nur nicht ganz so dick aufgetragen. Ich bin wegen dieser Fassade oft auch teilnahmslos und gefühlsleer und sozialen Situationen wahrscheinlich weil ich ja gar nicht so bin wie die Person die ich nach außen gerade bin. Allerdings weiß ich auch nicht wer ich in Wirklichkeit bin, dafür ist die Rolle viel zu dominant. Diese ganze Sache hat in mir aber die grundsätzliche Angst vor dem alleine sein und die Angst vor dem sozialen Scheitern hervorgerufen. Wenn ich unter Leuten bin bin ich oft nervös, versuche das Gespräch zwanghaft am laufen zu halten, gerade jetzt da ich versuche das mit dem Lügen in den Griff zu bekommen merke ich wie sehr mir die Sicherheit meines Lügengebäudes fehlt, da waren die Antworten immer vorgegeben. Alles in allem kann ich die sozialen Situationen die ich habe nicht genießen weil ich angespannt bin oder nichts fühle. Alles dreht sich irgendwie um dieses Thema sozialer Anschluss und es ist alles andere als positiv besetzt. Eigentlich müsste sich auch meine gesamte Einstellung zu dem Thema ändern, weg von der Drucksituation hin zu Momenten die ich genießen will.
Ich habe mal gelesen das soziale Phobien ebenso wie Depression zu ADHS Erkrankungen dazu kommen können. Von daher könnte es passen. Ich denke ich werde diesen Monat noch mal mit meiner Neurologin reden und versuchen rauszufinden worauf meine Depression eigentlich basiert um dann eine Therapie zu machen. Vielleicht sind auch Tabletten eine gute Hilfe dabei. Das zwischenmenschliche ist was das Leben lebenswert macht und deswegen sollte jeder das genießen können. Wenn ich das schaffe dann werde ich auch ein lesenswertes Leben haben können denn ich denke nicht das das unmöglich ist.
Auch nicht für SHIKI :mrgreen:
Oskar
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Re: Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Beitragvon Butterfly » Di. 29.12.2015, 10:42

Hallo,

ja auch mir geht es so wie cats47...meine Taktik heisst vermeiden, ausweichen, verstecken.
Das ist manchmal schon sehr auffällig, wenn ich Kontakt haben sollte und blödsinnige Ausreden erfinde um mich davor zu drücken.
Telefonate sind auch nicht mein Ding, jedenfalls privat.
Im Job macht es mir nichts aus.

Ich war bereits in ambulanter und auch stationäre Therapie, aber da ich in eine andere Stadt gezogen bin suche ich hier einen neuen Therapeuten.

Mein Umfeld (Freunde und Familie) reagieren zu 90% nicht gut. Glauben ich wäre falsch, arrogant oder sauer...obwohl ich bei diesen Menschen offen mit meiner Depression und Angststörung umgegangen bin.

Naja, nicht jeder kann damit umgehen oder will es, im letzteren Fall trennt sich die Spreu vom Weizen!
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Re: Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Beitragvon Dissi » Sa. 27.02.2016, 23:58

Butterfly hat geschrieben: Mein Umfeld (Freunde und Familie) reagieren zu 90% nicht gut.


DAS habe ich nie verstanden. Es gibt anscheinend einen Unterschied zwischen soziale Ängste und einer Phobie. Wer Freunde hat, sich nach wie vor mit Ihnen trifft, hat nach meiner Ansicht keine Phobie. Ich will bestimmt keine Rangliste einführen, möchte lediglich erzählen, was ich unter einer S.P. verstehe. Ich bin sehr introvertiert, möchte nicht angesprochen werden, lebe eher im Verborgenen und warte z.B. bis es dunkel ist, um den Mülleimer vor`m Leerungstag an den Straßenrand zu fahren.

Dass ich so lebe, Angst vor Menschen habe, ist sicherlich im stottern begründet, das mich seit der Kindheit im Schwitzkasten hat, mein Leben komplett bestimmt. Freunde habe ich nicht, hatte ich noch nie, bestenfalls Spielkameraden. Jetzt wird`s gruselig, denn mein bester Freund ist mein Fernseher. 10 Stunden am Tag sind nichts, können auch schon mal 12 bis 14 Stunden werden. :shock: Ich würde meinem Leben gerne wieder einen Sinn geben, der andere Menschen einschließt. Ein langer Weg, ich weiß auch noch nicht, wie ich das anstellen soll. Vielleicht kann ich mir ja hier einige Anregungen holen oder bei passender Gelegenheit werde ich zu dem Thema einen Thread eröffnen........

Gruß, Dissi
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Re: Wer von euch hat eine soziale Phobie?

Beitragvon Wolfsmond » Fr. 02.09.2016, 18:10

Hallo,

ich suche auch noch nach Tipps wegen meiner Soz. Phobie.
Bei mir wird's schwierig beim Verabreden. Bei manchen Leuten habe ich keine Angst, die z.b. aus der Selbsthilfegruppe kenne. Aber bei fremden oder wenn ich weiss, dass derjenige kein Verständnis für sowas hat, ist es extrem schwer mich mit jemand zu treffen. dementsprechend klein sieht auch mein Freundeskreis aus. wenn ich mich traue, mich zu verabreden, nehme ich manchmal 2, 0 gramm atosil tropfen, das hilft manchmal. Ich hab im Zusammenhang damit auch Lampenfieber, dass bei mir sofort eine Panikattacke auslöst, deshalb kann ich nicht vor leuten sprechen oder singen. was schade ist, denn ich bin Autorin und Musikerin, was ich derzeit deswegen nicht ausüben kann. ich war mal in einer Selbsthilfegruppe für soz. Phobie, da musste man vor anderen sprechen und das ging gar nicht, deshalb bin ich auch nicht mehr hin.
Vermeidung ist bis jetzt meine häufigste Taktik.
Würde mich freuen, wenn noch jemand Tipps für mich hat.

LG

Wolfsmond
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