Unerwartete Ereignisse

Eure Gedichte, Geschichten, Erzählungen und andere niedergeschriebene Texte finden hier ihren Platz.
Wichtig: Falls die Texte nicht von Euch selber sind, schreibt das bitte dazu und achtet auch darauf, dass Ihr keine Urheberrechte verletzt.

Unerwartete Ereignisse

Beitragvon Morgan » Mi. 28.10.2015, 02:51

Unerwartete Ereignisse 0292
An einem Wochenende erschienst Du auf der Bühne - Mein Leben.
Fünf Tage später willst Du mir bereits das Herz von Dir geben.
Als Du kamst, war ich mir dessen, was kam, nicht bewußt,
jetzt steh´ich mittlerweile voll unter Deinem "Beschuß".
Du kennst meine Bedingungen, bringst meien Überzeugungen zum Wanken,
vielleicht kommt eines Tages die Zeit und ich werde Dir dafür danken.
Was soll ich fühlen, was soll ich denken,
Du sagst, die Zeit wird all das lenken.
Hier sitzend schreibe ich an Dich diese Zeilen,
viele Bilder dabei an mir vorübereilen.
Ja, ich habe Stärke und Kraft, beides ist nicht einmal klein,
Du erkanntest in mir Angst und Schwäche, auch dies ist mein Sein.
Einen Helden zum Manne, daß wünsche ich mir von Herzen sehr,
der mich halten kann, wenn ich drohe zu fallen, nicht weniger, nicht mehr.
Du solltest da sein, wenn ich habe eine schwache Stunde
und meine Tränen trocknen, wenn blutet eine Wunde.
Einen mit dem ich reden kann, egal ob bei Tag oder Nacht,
der mich behütet und beschützt und über meinem Schlafe wacht.
Das Spiel unserer Macht erfühlst Du genauso gerne wie ich,
Du bist mir ebenbürdig, Du hast "berührt" und schwach gemacht mich.
Auch ich kann Dich "berühren", so oft ich will,
ich hoffe, dieses Schachspiel wird Dir nie zuviel.
Wenn wir zusammen sind, möchte ich immer alle Höhen und Tiefen erleben,
denn dann beginnt mein Körper zu vibirieren und mein Herz fängt an zu beben.
Ich wünsche uns für jeden Tag bewußte Stunden
und das wir uns immer freuen werden,
daß wir uns haben gefunden.

HG Morgan
Morgan
 

Der richtig Weg?!

Beitragvon Morgan » Di. 08.03.2016, 02:10

DER RICHTIGE WEG?! 030392

Am Dienstag riefst Du per Telefon unverhofft, nicht überraschend an.
Schon nach den ersten Sätzen war klar, Du kommst, nur wann?
Die Zeit legtest Du auf neunzehn Uhr und dreißig Minuten,
ich sagte sieben und spürte, wie ich schwamm in den Fluten.
Zu schnell wolltest Du mir dann den Hörer auflegen,
doch ich wollte die Kommunikation noch ein wenig pflegen.
Schließlich legtest Du mit Mühe den Hörer auf die Gabel,
ich kam mir vor, wie im Märchen oder wie in einer Fabel.
Die Zeit war knapp bemessen, durch meine Wohnung ich nun fegte,
denn ich wollte meinen Körper auch noch hegen und ich ihn pflegte.
Kaum hatte ich solches dann getan,
fing die Klingel zu läuten an.
Beim Haare fönen schautest Du mir zu,
die Zeit ging fix und verfolg im Nu.
Das Spiel unserer Macht wir übten, wie wir es immer taten,
Du überließest mir die Führung, bis wir Dein Territorium betraten.
Seit langem hatte ich verloren und doch gewonnen,
daß war mir bewußt,
Du wolltest unbedingt, meine Entscheidung hören
und dachtest ich mach`Schluß.
Meine Gefühle, meine Worte und mein Verhalten,
es deutet scheinbar alles darauf hin,
als ich Dir meine Entscheidung mitteilte, sahst Du wieder,
daß ich nicht berechenbar bin.
Du dachtest, ich ließe Dich einfach so wieder von dannen gehen,
doch ganz anders, als Du glaubtest, sind die Dinge geschehen.
Was ist für mich falsch? Was ist für mich richtig?
Alles andere ist egal, Du bist da und das ist wichtig.
Ich vertraue Dir und doch darf ich Dir nicht trauen,
auch wenn ich verliere, werde ich mit Dir am Leben bauen.
Wie lange wir beide zusammen sein werden?
Entscheiden wir, Du und ich als Mensch auf Erden!
Morgan
 

Die Wende

Beitragvon Morgan » Mi. 23.03.2016, 21:40

DIE WENDE 040392

Ein Abend mit Dir ging zu Ende.
Als Du kamst, war meine Freude groß,
doch ich wußte, es kam auch eine Wende.
Nach einigen Erzählungen sprachen wir über unsere Beziehung.
Unsicherheit machte sich breit in Dir und ich fühlte darum.
Bereits am Morgen wußte ich um dieses Gespräch.
Du spürtest die Macht und menschlich schreckst Du davor zurück.
Der Tiger der Angst beißt zu, ich will Dich nicht verlieren.
Niemals lasse ich Dich allein, wenn Du es nicht willst.
Du mußt Deine Entscheidung treffen, ob Du mit mir das Licht finden willst oder ohne mich Dein Leben lebst wie zuvor,
Du sagst, ich bin Dein Weg und ich sage, wir sind unser Tor.
Alles in Dir steht im Umbruch, alles wird zerstört,
damit es neu aufgebaut werden kann.
Als Du einen Spiegel befragtest, fühltest Du Dich nackt, da er nicht lügt.
Die Herausforderung die an Dich und an mich gestellt wird ist mehr, als wir beide am Anfang ahnten.
Wirst Du Dich heute melden? Werde ich Dich heute sehen?
Ich will auf gar keine Fall, daß wir auseinander gehen.
Gestern Nacht mußtest Du fahren.
Ich verstehe, was in Dir vorgeht.
Seit gestern habe ich das Gefühl, daß die Gefahr besteht, daß Du mich verläßt.
Morgan
 

Zusammenbruch

Beitragvon Morgan » Fr. 25.03.2016, 20:47

ZUSAMMENBRUCH 0503080392

Was ist geschehen?
Unser Telefonat, kurz und intensiv.
Du willst eine rein geistig, spirituelle Beziehung zu mir.
Meine Worte zu Dir: Ich liebe Dich!
Wieder warf ich Dich aus der Bahn.
Du traust Dir selbst nicht und ich mache es Dir bewußt.
Es schockierte mich nicht.
Gleichbleibend ist meine Stimmung.
Spielt eine andere Frau eine Rolle?
Du zogst Dich zurück,
dadurch hast Du mich verloren,
kaum das Du mich gewonnen hattest.
Meine Gefühle täuschen mich kaum.
Ich wußte, daß es einmal so kommen mußte.
Du weichst einem klärenden Gespräch aus,
genau wie es die Spiegel sagten.
Schade, daß Dich Dein Mut verließ!
Schade, daß Du die Gefahr scheust!
Du wirst Dein Leben leben, wie jeder andere auch.
Du willst nichts besonderes sein, keine Ausnahme.
Ich kann Dich verstehen.
Du willst die Erde und ich suche den Weg mit einem Mann zum Himmel.
Du willst dieser Mann nicht sein.
Geh`in Frieden und laß mich allein.
Mein Herz hast Du verloren,
immer wird es sein mein.
Morgan
 

Re: Unerwartete Ereignisse

Beitragvon Unperfekt » Sa. 09.04.2016, 21:58

Sehr schön geschrieben Morgan.
Unperfekt
 

Abschiedsstimmung 090392

Beitragvon Morgan » Sa. 09.04.2016, 23:09

Von Herzen DANK Unperfekt


ABSCHIEDSSTIMMUNG 090392

Ein Telefonat brachte mich damals Dir nahe.
Auch diesmal war es so.
Als ich mich meldete, rechnete ich überhaupt nicht mit Dir.
Du fragtest: "Kennst du mich noch?"
In diesem Moment erkannte ich Dich wieder!
Mein Herz begang zu schlagen, mein Körper wurde heiß.
Jedoch mein Geist war kühl und klar.
Eigentlich hatte ich mit Dir abgeschlossen,
wollte Dich ziehen lassen.
Doch nun, alles beginnt wieder,
so wie es jeden Tag bei uns sein wird.
Ich habe Dich vermißt, obwohl dies mir erst bewußt wurde, als ich Deine Stimme wieder hörte.
Alles ist anders bei Dir, neu, abenteuerlich und doch vertraut.
"Warum rufst Du an", hörte ich mich fragen.
Ein Wort sprachest Du, welches alles sagte:
"Sehnsucht!"
Eigentlich hatte ich beschlossen, daß du mein Herz nicht mehr bekommst.
Ich wünsche mir, daß Du mich nicht mehr im Unwissenden läßt,
obwohl Du dies nicht tatest,
doch ich konnte Dir nicht trauen.
Wichtige Dinge wurden heute Nacht geklärt.
Alles erzählte ich Dir von meinem Empfinden,
was ich dachte und fühlte all die Tage,
die ich Deine Stimme nicht hörte.
Du sagtest: "Ich war immer da."
Allerdings ich konnte Dich nicht sehen, weil ich nicht wollte.
an allem was Du sagtest bis dahin, begann ich zu zweifeln.
Alles erschien mir so verloren.
Unendliche Traurigkeit und gleichzeitig große Freunde,
tiefe Melancholie und gleichzeitig im Himmel schweben,
Gegensätze vereinigten sich und waren zugleich da.
Nachdem ich Dir alles erzählt hatte,
warst Du schockiert.
Verletzen oder zerstören kannst Du mich nicht,
daß war mir nun klar,
ab diesem Zeitpunkt traute ich Dir
und dieses Gefühl war wunderbar.
Morgan
 

Glückseligkeit 100392

Beitragvon Morgan » Sa. 09.04.2016, 23:56

GLÜCKSELIGKEIT 100392

Vielleicht wolltest Du heute an diesem Tag kommen.
Seelisch bereitete ich mich darauf vor, daß ich Dich nicht sehen würde.
Die Quelle, die ich befragte, sagte mir, Du weißt es noch nicht genau.
Freunde, die da waren, lenkten mich ab, so das ich nicht dauernd darüber nachdachte.
Gegen 21:00 Uhr kam ein Anruf von Dir,
in einer halben Stunde wärst Du bei mir.
Den ganzen Tag schon war ich am strahlen,
allen Menschen, denen ich begegnete, fiel dies auf.
Als ich wußte, Du willst kommen,
machte sich eine innere Ruhe breit,
die Vorfreude verschwand und Freude kam auf.
Fast alle waren da, die sich auch übermorgen sehen lassen.
Du erkanntest sie alle und ich sah,
daß Du mir auch da ebenbürtig warst.
Doch meine Freunde wußten, wann es Zeit war zu gehen.
Wir waren allein und konnten uns tief in die Augen sehen.
Unser Gespräch war tief und ganz nah,
wie sollte es auch anderes sein,
bei all dem, was bereits zwischen uns war.
Deine Zärtlichkeit, Deine Streicheleinheiten, Deine Worte, Deine Blicke, Deine Mimik und Dein Lachen,
all dies nehme ich ganz tief auf in meiner Seele, in meinen Geist und in meinen Körper.
Lange wolltest du schon gefahren sein
und immer warst Du noch da.
Ich wollte Dich nicht gehen lassen,
ich wollte mit Dir zusammen sein.
Deine Pflicht rief,
doch mein Mund hielt Dich zurück.
Seit langem wolltest Du, das sich unsere Lippen berühren!
Was hielt mich zurück? Vielleicht mein Traum!
Vielleicht die Quelle! Vielleicht meine Angst!
Doch der Zeitpunkt kam, als Du meine Mauern sprengtest.
Alles löste sich auf, als wir unsere Lippen vereinigten.
Ein Hauch von Traurigkeit huschte über meine Augen und Du bemerktest es sofort.
Erst machtest Du mich schwach, nun war ich ganz weich, was wird als nächstes folgen?
Du ziehst Teile von meinem "Ich" wieder ins Bewußtsein, die ich ordentlich weggelegt habe.
Meine Lippen wären weich und würden schmecken,
wie Du es dir in Deinen Träumen vorgestellt hättest.
Und wieder einmal sitze ich hier und versuche
unbeschreibliche Gefühle und Gedanken in Worten festzuhalten.
Wieder einmal denke ich unaufhörlich an Dich!
Vorfreude erfüllt mich, denn wir werden uns heute Abend wieder sehen.
Morgan
 

Re: Unerwartete Ereignisse

Beitragvon Kleiner Elefant » Sa. 09.04.2016, 23:58

Du scheinst gerade viel zu verarbeiten...*Kraftpaket und Schokolade dalass*
Kleiner Elefant
 

Sehnsucht 110392

Beitragvon Morgan » So. 10.04.2016, 00:17

Lieber Kleiner Elefant,

daß hier sind Geschichten, die ich 1992 erlebte und schon immer mal mit anderen teilen wollte.
Das bedeutet, die sind alle schon verarbeitet und doch ist Deine Wahrnehmung absolut richtig, ich metamorphose zur Zeit und habe nur geliehenen Internetzugang. DANKE für Deine Aufmerksamkeit.
Ich hab Dich lieb!
:kiss:


SEHNSUCHT 110392

Der Klang der Musik erfüllt nach wie vor den Raum.
Schon vor einer Weile bist Du gefahren.
Immer noch bist du bei mir.
Der Duft Deiner Haare liegt mir in der Nase.
Meine Wangen spüren Deine zärtlichen Berührungen Deiner Hände.
Mein Bauch zuckt noch, wenn er an Dein leichtes, neckendes Streicheln denkt.
Die Abwehrhaltung meiner Ohren schweben vor meinem geistigen Auge.
Entspannung überflutet mich bei Deinem straken Druck Deiner Massage.
Der Wind in meinen Haaren sind Deine Hände.
Die Berührungen Deiner Zunge, wie ich vermute,
die meine Waden umschließen,
lassen mich leicht in Ebenen schweben,
wo mir mein Verstand sagt, es ist noch zu früh.
Provokationen Deiner Worte hätten es fast geschafft,
Dir zu zeigen, was es heißt, einen Mann vielleicht zum Wahnsinn zu treiben.
Alles war anders als sonst.
Vorsicht ist geboten, die Gewohnheit versucht sich einzuschleichen.
"Du, du, du,..." waren Deine Worte.
Prompt folgte meine Frage: "Wer ist "ich"?"
"Alles", sprachst Du, ich ergänzte: "Und nichts!"
Nun ist es geschehen!
Ein Teil Deines "Ich`s" ist bei mir
und ein Teil meines "Ich`s" bei Dir,
wer wird das, was hier geschieht jemals ganz verstehen?
Morgan
 

Re: Unerwartete Ereignisse

Beitragvon Kleiner Elefant » So. 10.04.2016, 00:32

Ich habe Dich auch gerne!
Und für Kleinmorgan habe ich einen Smiley im Smileythread gelassen (:
Kleiner Elefant
 


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