Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

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Re: Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

Beitragvon Zerrissen » Fr. 26.01.2018, 16:49

Schönheit ist überall

Schönheit, sie ist überall zu finden
Im Sternenzelt, der kleinsten Blume
Unterm freien Himmel, unter Linden
Überall ist der Schönheit Krume

Schönheit, sie ist überall verwoben
Mit der Welt, in Licht und Dunkelheit
Glaube mir, es ist nicht gelogen
Sie begleitet uns zu jeder Zeit

Schönheit, manchmal kannst du sie nicht sehen
Doch ich schwöre dir, sie war immer da
Und kein Sturm kann sie hinfort wehen
Suche mit offenen Augen und sie ist stets nah
B.
--Selbst wenn du nicht mehr dran glaubst, kämpfe weiter bis der Krieg ums Leben gewonnen ist, sonst verpasst du vielleicht den schönsten Teil--
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Re: Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

Beitragvon Zerrissen » Sa. 27.01.2018, 08:19

Büchertraum
In Büchern kannst du Träume finden
Abenteuer die dir zu winken
Worte die Gefühle binden
In ihnen kannst du versinken

Schwarz auf Weiß wird ein Traum
Wachsen und Gestalt annehmen
Sprießen wie ein stolzer Baum
Und dich erfüllen mit dem Sehnen

Tausend Träume zu träumen
In ihrer bunten Vielgestalt
Sie nicht länger zu zäumen
Zu spüren ihre Urgewalt

Bücher sind den Träumen gleich
Sie führen dich mit sanfter Hand
In eine Welt an Wundern reich
In ein traumhaft Wunderland
B.
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Re: Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

Beitragvon Zerrissen » Mo. 29.01.2018, 16:24

Kerzenlicht

Eine Kerze in der Dunkelheit
Strahlt heller als der hellste Stern
Ihr Licht reicht unendlich weit
Es ist so nah und zugleich fern

In finsteren Gefühlssturm
Weist ihr Licht dir einen Pfad
Gleich einem strahlendem Leuchtturm
Der in den Untiefen der Seele lag

Halte dich fest am Kerzenlicht
Es strahlt in dunkelster Nacht
Es erhellt dir deine Sicht
Glaub an es und seine Macht

Seine Macht dich raus zu führen
Aus der kältesten Dunkelheit
Dich dabei nicht zu verlieren
In der formlos wabernd Zeit

Folge diesem Kerzenlicht
Was auch immer es für dich sei
Glaub an es und zweifle nicht
Bald bist auch du, bist du frei
--Selbst wenn du nicht mehr dran glaubst, kämpfe weiter bis der Krieg ums Leben gewonnen ist, sonst verpasst du vielleicht den schönsten Teil--
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Re: Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

Beitragvon Zerrissen » Di. 30.01.2018, 09:11

Er. evtl. triggernd

Er quält mich und tut es gern
Mein Leid gefällt ihm wunderbar
Ich wünschte, ich wäre weg, fern
Doch gerade ist er mir nah

Jedes Detail, das er zeigt, schildert
Bohrt pochend hinter meiner Stirn
Es sind Erinnerungen, Gefühle, Bilder
Die martern mein armes Hirn

Wo sind meine Beschützer jetzt?
Während ich stumm weine, schreie
Ich bin getrieben, werde gehetzt
Will mich von all dem befreien

Jedes Detail ist wie ein Messerstich
Die ihre Ziele niemals verfehlen
Gequält, geschunden ist mein Ich
Ich, die mit den vielen Seelen

Wieso muss er eine davon sein?
Welchem Zweck dient all das Leid?
Wie kann ich mich von ihm befreien?
Ich hoffe Hilfe kommt mit der Zeit..
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Re: Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

Beitragvon Zerrissen » Di. 30.01.2018, 12:53

Kleines Leben - triggernd

Vor langer Zeit und doch nah
War ich schwach und so klein
Ich gehörte ihm, ganz und gar
So war es, musste es sein

Was ich fühlte, zählte nicht
Ein kleines Kind, das war ich
Ihm war es genau recht
Dass niemand beschütze mich

Er hätte mich beschützen sollen
Stattdessen tat er mir so weh
Dass ich zerbrach, innerlich starb
Noch heute auf wunden Füßen geh

Niemand erkannte meine Qual
Niemand sah in mein kleines Herz
Zu was er mich formte, wie Ton
Während mich zerriss der Schmerz

War nicht mehr als ein Spielzeug
Für seine kranken Fantasien
Und es gab kein Entkommen
Nirgends konnte ich hin entfliehen

Nur mein Geist, der zerbrach
Schuf etwas das konnte leben
Während Finsternis nach mir griff
Konnte sich mein Geist bewegen
Konservieren mein kleines Leben
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Re: Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

Beitragvon Zerrissen » Di. 30.01.2018, 15:18

Die kleinen Dinge

Sind es nicht die kleinen Dinge
Die dem Leben Schönheit verleihen?
Und sind es nicht die großen Dinge
Die man sollte stets verzeihen?

Um dem Leben, seinem Lauf
Nicht die Schönheit zu nehmen
Und sich nicht nach Verlorenem
Stetig bitter nur zu sehnen

Es sind eben die kleinen Dinge
Die dem Leben Schönheit verleihen
Und um ihre Farben nicht zu vergessen
Muss man großes Leid verzeihen

Dann wird das Leben, sein Lauf
Wie ein herrlich, farbig Band
Dich führen in die neue Welt
Ein herrlich, schönes Wunderland
B.
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Re: Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

Beitragvon Zerrissen » Di. 30.01.2018, 17:28

Mager - evtl. triggernd

Ich will nicht essen, doch ich muss
Muss mich zum Essen bewegen
Keinen Hunger, keinen Genuss
Doch ich brauche es zum leben

Orangen, Obst, das geht klar
Ihnen mangeln die Kalorien
Spaghetti, Schokolade gar
Werden den Kürzeren ziehen

Frühstück, wer braucht das schon?
Ich lasse es lieber sein
Mittagessen, blanker Hohn
Eine Mahlzeit reicht allein

Und esse ich doch zu viel
Finger in den Rachen rein
Es ist ein Wettlauf ohne Ziel
Will nur stets noch dünner sein
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Re: Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

Beitragvon Zerrissen » Do. 01.02.2018, 10:00

Tee

Ein schöner, warmer Tee
Kann die Zeit zum Stillstand bringen
Konzentrierst du dich ganz auf ihn
Kann dies auch dir gelingen

Aromen wandern frei und wild
Durch den dürstenden Mund
Der Geschmack ist herrlich rein
Er ist perfekt, einfach rund

Ob Hagebutte, Pfefferminze
Apfel, Ingwer, süße Beeren
Du wirst diesen herrlich Trunk
In genüsslich Zügen leeren

Und vielleicht kann dieser Tee
Dir etwas Schönheit bringen
Wenn seine Aromen voller Freude
Auf deiner Zunge springen

Ein schöner, warmer Tee
Und es mag dir vielleicht gelingen
Den Moment ganz wahrzunehmen
Und die Zeit zum Stillstand zu bringen
B.
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Re: Meine ungeschliffenen Worte (z.T. triggernd)

Beitragvon Zerrissen » Do. 15.02.2018, 16:50

Fragen

Manchmal geht es mir beschissen
Und am liebsten würde ich schreien
Ich fühle mich dann so zerrissen
Und kann noch nicht mal weinen

Wozu mache ich die Therapie
Wenn ich nicht mal an sie glaube
Doch ohne, sag ich, wird es nie
Wenn ich mich dann doch hin traue

Vertrauen, es liegt mir so fern
Der Therapeut kann nichts dafür
So ganz anders wäre ich gern
Vielleicht zeigt er mir eine Tür

Um dem Kreislauf zu entfliehen
In dem ich stets gefangen bin
Ich muss die richtigen Schlüsse ziehen
Um zu finden einen Sinn

Wo ist der Schlüssel meiner Ketten
Wo ist mein Weg in die Freiheit
Was vermag mich zu erretten
Aus Seelenqual, aus meinem Leid
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