Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

In diesem Unterforum könnt Ihr Euch zum Thema Suizid (Selbstmord) und Tod austauschen, sowie der Trauer, die ein (Frei-)Tod hinterlässt.
Wichtig: Ihr könnt und dürft hier über Eure Suizidgedanken sprechen, allerdings sind konkrete Absichten bzw. Ankündigungen hier nicht erlaubt bzw. können evtl. an die Behörden weitergeleitet werden!

Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon Snow » Sa. 03.12.2016, 14:09

Es ist soweit..

Keine Worte dieser Welt, keine Tränen, keine Zusammenbrüche können... werden jemals etwas bewirken.

Meine Worte kommen nirgends an, sie sind stumm, können keine Reaktion auslösen. Meine Tränen sind irrevelant, unsichtbar.. meine Zusammenbrüche sind nichts anderes als "übertrieben".

Ich kann nicht mehr. Es reicht jetzt.

Ich bin an dem Punkt gekommen, an dem ich mich jetzt im Moment umbringen könnte. Ich wollte es lange, doch hätte es nicht geschafft. Jetzt..

Am Ende werdet ihr sehen, ihr die mich nicht seht, dass wenn ich sage "Ich kann nicht mehr... bitte reagiert... bitte hört zu.." das das richtige Worte waren. Reale, richtige, ausgesprochene Worte. Erst dann. Dann ist es zu spät, aber selbst dass habe ich euch gesagt. Oft genug.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon loner » Sa. 03.12.2016, 18:33

Snow...
Hoffe nicht auf eine äußere Kraft, die dich rettet. Suche die Kraft in dir. Niemand kennt die Worte, die dich langfristig glücklicher machen. Niemand kann dir geben, was du brauchst, außer dir selbst. Wir erwarten viel von unseren Mitmenschen, aber diese Erwartung können sie gar nicht erfüllen. Das können nur wir selbst.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon Snow » Sa. 03.12.2016, 18:51

Ich hatte genug innere Kraft, habe lang genug gekämpft für nichts. Das einzige was ich erwartet habe, dass jemand reagiert. So reagiert wie es jedem anderen normal gegenüber ist, nur nicht mir. Es reicht.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon Snow » Sa. 03.12.2016, 19:16

Niemand kann mir geben was ich brauche..

Eine Umarmung ohne gleich einen kompletten Gefühlsbericht was denn los ist zu erwarten. Obwohl man dann dazu sowieso nichts sagen wird & zwei Stunden später frägt was los ist. Als ob ein Problem nach zwei Stunden verpufft nur weil ich sagen muss was los ist & dann weder ein Gespräch daraus resultiert, noch irgendeine Reaktion kommt. Höchstens das man weg geht & mich allein lässt. Sich ins Bett legt & an seinem Handy rumdaddelt zum tausendsten mal. Wenn man zum hundersten mal etwas anspricht & sagt man würde gerne darüber reden, das sein gegenüber bitte reagieren soll, weil man das nicht allein verarbeiten kann. & nichts, einfach nichts passiert. Kein Wort, nichts. Seit zwei Jahren frägt man mich was mich traurig macht, was mir helfen könnte.. ich sage bitte redet mit mir. Bitte antwortet auf meine Fragen nicht mit kurz wort ansätzen.

"Wie geht es dir?" "Was macht deine arbeit?" "Gibt es etwas neues?" "Hab ich dich grade verletzt?"
... Is ok. Alles gut

antwortet bitte..
gar keine Antwort mehr.

.. dann hört wenigstens auf zu fragen. Hört auf zu erwarten dass nach zwei Stunden nichts tuen, mich allein lassen alles wieder auf magische Weise besser ist.

Was soll besser sein, nach zwei Stunden soll ich allein verarbeiten dass ich vergewaltigt wurde?
Das ich mein Kind verloren hab? Was von diesen 100 anderen unnötigen Dingen sollte einfach so verpuffen.

Jemand weint man nimmt ihn in den Arm. Jemand sagt er braucht es zu reden, man redet. Das ist zu viel verlangt ja?

Was bin ich, ein Roboter? Der alles allein bewältigen muss innerhalb weniger Sekunden am besten & das ohne jemanden um Rat fragen, um hilfe, ein Wort bitten zu dürfen?

Jemand der nichts erwarten darf, was eigentlich normal sein sollte. Oder ist es das nicht? Dann habe ich mein Leben lang ein verkehrtes Leben geführt. Ich darf dies nicht erwarten, aber man erwartet von mir dass ich alles alleine weg stecke. Schickt mich am besten zu einem Therapeuten der mir genau das sagen wird, dass man darüber reden muss. Was soll ich damit, selbst wenn ein Therapeut sagt man müsse reden, selbst dann wird das nicht passieren. warum sollte es auch, oder muss es nur einfach jemand anderes sein als ich damit die Worte irgendwo ankommen?

Wozu den Mund noch öffnen, es ist aus.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon Snow » Sa. 03.12.2016, 19:21

Man nehme an, mein Freund würde diesen Beitrag lesen.

Reaktion:

Nichts sagen, ins Schlafzimmer gehen, sich aufs Bett legen & auf sein Handy starren. Solange bis ich mich "beruhigt" habe & zu ihm gehe.

Jedes mal, immer.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon loner » Sa. 03.12.2016, 19:32

Beziehst du das alles auf deinen Freund und wie er reagiert oder meinst du auch andere Menschen in deinem Leben?

Und nein, du bist kein Roboter. Und ich finde auch nicht, dass du dazu verpflichtet bist, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Und nein, du musst die Vergewaltigung und den Verlust deines Kindes nicht in zwei Stunden verarbeitet haben. Nicht mal in 2 Tagen, 2 Wochen oder 2 Monaten. Du kannst dir dafür so viel Zeit lassen, wie du brauchst. Aber lass es geschehen. Gib dir die Möglichkeit, es zu verarbeiten. Die Reaktion von deinem Freund ist arschig. Bist du ihm mal hinterhergegangen und hast gefragt, wieso er so reagiert?
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon loner » Sa. 03.12.2016, 19:33

:troest: :cuddle:
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon Snow » Sa. 03.12.2016, 20:29

Mein Freund reagiert immer so. Ich habe leider kaum Menschen in meinem Leben. Ich hatte noch eine gute Freundin & den Menschen der mich am besten kannte, mein bester Freund & nun Ex Mann.

meine Mutter hat so reagiert, seitdem ich mich erinnern kann. Allerdings war sie schwer depressiv & alleine die Jahre über, deswegen konnte sie nichts dafür. Sie scheint nun zufriedener zu sein.

Mein Ex Mann war der erste Mensch, nach meinem Vater der mich nicht für eine Mimose hielt & mich normal behandelte.

Meine Mutter zog in ein, wir nannten es immer "Inzuchtkaff" als ich 8 war. Sehr weit weg von meinem Vater. Ich wurde 11 Jahre gemobbt, hatte keine Freunde. Bzw. war ich für sie da bis sie mich nicht mehr brauchten & dann wurden sie zu Mobbern.

Als ich 16 war hatte ich das erste mal Freundschaften, Menschen die ich vielleicht auch einmal in der Woche fern ab der Schule getroffen hab & bei denen die Freundschaft einige Jahre hielt. Dort lernte ich auch meinen Ex Mann kennen.

Mit 18 "zog" ich aus. Andere Geschichte. Ich hatte niemanden mehr ausser ihm bis wir eine Beziehungspause einlegten.

ich lernte zwei Menschen über das Internet kennen. Meinen Freund & meine bald nicht mehr so gute Freundin.

Verschlossene Menschen. Anfangs war alles ok. Ich war ein Mensch der viel plapperte & redete. Allerdings war ich es von meinem Ex gewohnt einen Schlagabtausch in Gesprächen zu haben.

Die Gespräche mit den beiden waren sehr einseitig. Ich redete immer, von allem möglichen, Problemen etc. Hauptsächlich mein Freund blockte sehr viel ab, bzw. ins eine Ohr rein, ins andere raus.

Da gab es die Geschichte mit meinen Gefühlen, seiner online Ex & das ich sein online Sex Kumpel sein sollte, er aber nie etwas anderes mit mir tuen wollte. Bzw. konnte, er hatte Angst meine Ehe zu ruinieren, blockte mich deswegen ab. Tausende Gespräche änderten nichts daran.

Eine online Sex - nicht - Beziehung auf Kumpel Basis von einer Frau die in einer Trennung steckt & sich in denjenigen verliebt hat. Aber er war immer der Meinung wir würden nie zusammen sein können.

Bei meiner Freundin war das anders. Wenn wir miteinander schrieben, schrieb sie viel. Wir schrieben viel über meine Probleme, sie half mir. Allerdings war dies so sehr einseitig. Sie ist ein sehr verletzlicher Mensch, ich hatte sie so gern. Ich fragte sie oft ob etwas das ich sagte, etwas was ich getan habe sie verletzt hat. Zum Beispiel wenn ich einmal keine Zeit hatte, einen Tag ruhe vor meinem Freund brauchte der zu der Zeit einfach überall war wo ich Zeit mit ihr verbringen konnte. Erst fragte ich sie, sie sagte es ist schon ok. Dann versuchte ich ihr zu erklären, dass ich verstehen könne wenn sie sich aufgrund dessen verletzt fühlen würde, oder anders. Ich fing an ihr zu erklären was ich dachte das sie verletzt hatte & wie sie sich deswegen fühlte. Sie hatte es dann einfach zu sagen ja, nein oder etwas ab zu ändern & es zu sagen. Ich hoffe man versteht was ich meine.

Mit der Zeit, hatte ich kaum noch kraft dazu um auf sie ein zu gehen. Ich sagte ihr immer wieder zwischen durch, dass egal was es ist, egal wie klein, sie immer alles sagen konnte. Ihre Gefühle seinen mir wichtig, sie seine nie falsch, nie übertrieben. Ich würde mich freuen wenn sie mich daran Anteil haben lassen würde. Ich fragte sie nach der Arbeit, nach ihrem Freund. Was es neues gab. Alles was mir einfiel. Ich sagte ihr das ich mich freuen würde, wenn sie mich in ihre Welt einbeziehen würde. Irgend wann sagte ich ihr, dass ich mich so nicht wohl fühle, dass ich mir egoistisch vor käme, dass es etwas einseitig wäre. Dass ich mich so sehr freuen würde, würde sie mich einbeziehen.

Sie sagte immer wieder ich wäre die beste Freundin die sie hätte haben können. Das sie froh ist mich zu haben. Seit einem Jahr viel es mir schwerer mit ihr & meinem Freund auf dem Teamspeak beim zocken zu reden. Weil es kaum, immer weniger zu Gesprächen kam. Ich kam mir vor wie ein allein Unterhalter. Es zu sagen hatte keinen Sinn, trotzdem versuchte ich es manchmal noch.

Es war oft schwer mit an hören zu müssen, wie mein Freund mit anderen Menschen ins Gespräch kam & es nur so aus ihm raus floss. Während er mir zu hörte, aber kaum etwas zu sagen hatte. Er sagte irgendwann einmal er würde mir gerne zu hören, als ich ihn fragte warum er nie etwas sagt.

Im Grossen & ganzen muss man sagen. Mit meiner Freundin konnte ich alles besprechen was mich betraf, aber mehr nicht. Sowas ist ein Schatz, ich war immer sehr glücklich darüber, ich hätte ihr gerne etwas davon zurück gegeben. Mein Freund.. mit ihm kann man nicht reden. Über Probleme gar nicht & was andere Dinge betrifft, wie zum Beispiel das neue Handy, so würde vielleicht mit jemand anderem als mir ein Gespräch daraus entstehen, aber bei mir eben nicht.

Mein Ex, derjenige der mich am besten kannte. Derjenige der mich immer verstand, immer da war, wirklich hörte was ich zu sagen hatte & mich gesehen hat. Naja was soll man dazu sagen, er ist mein Ex. Ich hab meinen besten Freund verloren.

Auf mehr Menschen könnte sich dies nicht beziehen, da ich kaum Menschen um mich herum habe & wenn doch.. dann verhalte ich mich zwar genauso offen, bemutternd & bekümmernd wie meinen Lieben gegenüber, weil ich einfach so bin.. aber, ich "erwarte" nicht das sie meinen Schmerz sehen. Mich sehen. Sie sind Menschen mit denen man spricht, denen man hilft, aber die trotzdem keinen wirklichen Bezug zu meinen Problemen, Gefühlen haben & von denen ich niemals erwarten würde, das sie die Tränen in meinem Augen sehen, die ich versuche zu verbergen.

Aber denen gegenüber, bei denen ich sie kullern lasse, komme ich nicht drum herum.. mir zu wünschen das sie mich sehen, hören können.

Ja natürlich. Ich konfrontiere, das Wort klingt ein wenig zu hart dafür, meine Lieben immer mit.. hm der Realität. Ich spreche sie genau darauf an, bzw. jetzt kann ich das leider nicht mehr so gut. Ich habe sie immer direkt darauf angesprochen. Habe schon in der Konfrontation versucht auf freundliche, einfühlsame Weise dar zu stellen wie ich denke das sie sich fühlen & warum sie so reagieren. damit sie es einfach hatten. Doch das hatte bei meinem Freund gar keinen Sinn. Seit einem Jahr gehe ich ihm zwar nach. Sage vielleicht noch zwei Sätze dazu, schreibe es ihm weil das besser funktioniert, aber es bringt halt einfach nichts.

ich gehe ihm nach, zeige, sage ihm das das so nicht geht. Ich weiss warum er es tut. Überforderung, weil er selbst verletzt ist. Wenn man ihn ein paar mal frägt sagt er das auch. Ich verstehe es auch, er hat sogar meist nicht unrecht damit wenn er verletzt oder verzweifelt ist. Allerdings müsste es einfach nicht so sein. Ein kurzes Gespräch würde es so gut wie jedes mal verhindern, dass ich hier sitze, weine & kein Wort mehr ras bekomme. Vor lauter Schmerz nicht mehr in den Arm genommen werden will, weil es so sehr weh tut & er dann nach ein, zwei... manchmal sogar 5 Minuten, aufgibt, sich ins Bett legt & auf seinem Handy spielt.

Selbst wenn ich meinen Schmerz überwinde, mich in den Arm nehmen lasse, obwohl ich das gerade noch nicht kann.. wird er in einer halben Stunde, dann wenn es langsam nicht mehr weh tut & ich vielleicht bald ein Wort rausbekommen würde, oder es irgendwie geschafft hätte meinen Schmerz runter zu schlucken.. weil es anders eh nicht funktionieren wird.. wird er sein Handy greifen.

Er kommt nicht klar mit Disharmonie, er kommt nicht klar damit wenn Menschen nicht gut drauf sind, weinen. Er greift sein Handy um sich ab zu lenken. Er neigt dazu andere sofort ab lenken zu wollen, spielt den Clown, was auch immer. Anstatt das er da ist, wirklich da ist.

Ich sitze oft da, im Zwiespalt & denke mir, lass ihn er ist so. Akzeptier ihn, aktzeptiere die Lage. Ich sass oft da im Zwiespalt & dachte mir, lass sie, sie ist verletzlich. Es fällt ihr schwer sich zu öffnen. Akzeptiere sie, akzeptiere die Lage. Ich sitze da, es tut weh. Ich versuche zu akzeptieren, aber es funktioniert nicht. Ich frage mich, warum ich reden soll, Erwartungen erfüllen soll, kaputt gegangen bin & ob ich so wenig wert bin. Ob ich mich selbst überschätze.. das das was ich mir wünsche.. einfach.. zu viel verlangt ist.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon Snow » Sa. 03.12.2016, 20:42

Achso, es ist zwar warscheinlich nicht wirklich von Bedeutung, aber so kann ich es wenigstens mal irgendwo los werden..

Ich schrieb meinem Ex Mann, dass ich das Kind verloren habe & es kam keine Antwort. Das nächste was er schrieb war einige Tage danach, dass er seinen Sohn für das Wochenende abholt.

Das war ziemlich hart, für den Menschen der mich in so einer Lage nie allein gelassen hätte.. zumindest solange er sich dessen bewusst war das wir für immer zusammen bleiben würden.

Im nach hinein kommt es mir manchmal wie eine Bedingung vor..
Sage mir das du mich liebst... sage mir das wir für immer zusammen bleiben werden & ich bin für dich da.

genauso ist es abgelaufen. Leere Worte.

Natürlich hat er das so nie gesagt. Seine Worte waren dass er für immer da sein würde, das wir uns nie verlieren würden.

Leere Worte. Was ist schlimmer, leere Worte, die gesagt werden & keine Bedeutung haben.. oder Worte die eine Bedeutung haben, aber wie leere Worte behandelt werden, nirgends ankommen.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon loner » Sa. 03.12.2016, 22:17

:( Deine Beziehung ist echt kompliziert. Bist du sicher, dass du so weiter machen willst? Du hast ja schon über Trennung nachgedacht. So ein Schritt ist schwer. Aber du bist nicht glücklich in deiner Beziehung. Und du kannst nicht erwarten, dass er sich ändert. Ich glaube, manchmal reicht Liebe einfach nicht.
Die Reaktion von deinem Exmann ist wirklich hart. Veilleicht ist dein Exmann auch einfach noch verlezt, dass du ihn verlassen hast und kommt sich ausgenutzt vor, wenn du ihm "nur" schreibst, wenn es dir schlecht geht? Er will halt nicht der Lückenbüßer für irgendwas sein und denkt sich vielleicht, dass das jetzt Aufgabe deines Freundes ist. Vielleicht spricht er dich ja nochmal persönlich darauf an.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon Snow » Sa. 03.12.2016, 22:34

Ja daran dachte ich schon zu oft. Ich hab mich leider sehr verändert, von dem was ich mal war ist nichts mehr übrig. Alles was ich an mir mochte war meinem Freund stets zu viel, deswegen hab ich mich am ende selbst verloren. Ich denke das er mein wahres ich nun sehr vermisst. Aber ich hatte genug gekämpft & hab eben verloren.

Hätte man mich einfach nur gesehen, akzeptiert wie ich bin & wäre in, zweimal ohne ewig dagegen zu kämpfen einfach auf mich eingegangen, wäre es nie soweit gekommen. Denn ich war ein Mensch der andere meist einfach so akzeptiert hat, ein entspannter Mensch. Das war etwas was mein Ex sehr an mir geliebt hat & das was ich am meisten an mir mochte. Ich habe die Menschen stets so gelassen wie sie waren & sie dafür lieb gehabt. Das hat jeder Mensch verdient. Aber so wie ich nun bin, bzw. sein muss.. geht es nicht, wird es nicht. Aber er wollte mich so ja nicht haben..

Was meinen Ex betrifft. Verletzt ja, denke schon. Aber so war er schon immer, Menschen die nicht hinter ihm stehen, so wie er es brauch oder möchte, zu denen ist er kalt. Er erwartet von mir dass ich darauf reagiere wenn er schreibt das er krank ist, eine neue Arbeit hat. Regiert aber selbst nicht mehr. Das habe ich dann nun nach der Sache dann auch aufgegeben. Ich bin schließlich nicht seine Mutter. Warum noch anderen nach rennen, die einem absichtlich übersehen. Bin genug kaputt.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon Snow » Sa. 03.12.2016, 22:36

Keiner hält es für seine Aufgabe wirklich für mich da zu sein. Zumindest nicht so wie es für mich das beste wäre.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon Snow » So. 04.12.2016, 00:54

Ich muss leider zu geben, dass du mit deiner Ansicht schon recht hast. Diese Beziehung ist nicht gut, für keinen. Ich merke es immer wieder, auch jetzt gerade.

Aber mein ganzes Leben ist... nicht sinnlos, sondern.. es ist kein Leben. Ich möchte das nicht mehr. Ich möchte nicht mehr da sein. Ich möchte das, oder anderes, ich möchte das einfach nicht mehr.

kein glückliches, kein unglückliches, kein normales.. Leben. Ich möchte nichts mehr, ausser das es vorbei ist.

Jedem den ich kenne, jeder der um mich herum ist, wird das verkraften. Der Vater meines Sohnes ist inzwischen ein 100 mal besserer Vater, als ich es vor einem Jahr als Mutter war. Nächstes Jahr werde ich noch weniger Mutter sein & in ein paar Jahren werde ich meinem Sohn irgendetwas nehmen. Einen Seelischen Schaden zu fügen..

es ist einfach besser so. Ich möchte nicht mehr.
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Re: Ich kann nicht mehr, heisst.. ich kann nicht mehr.

Beitragvon loner » So. 04.12.2016, 19:24

Weißt du, ich glaube, das allerschlimmste was du deinem Sohn antun kannst, ist dich umbringen. Ein Kind braucht seine Eltern und zur Mutter besteht meist eine ganz besondere Bindung. Ich denke mal, dass dein Sohn auch viel mehr an dich als an seinen Vater gewöhnt ist, weil er öfter bei dir ist als bei ihm. Wenn du jetzt gehst, dann würde er es nie verkraften, denn so etwas verkraftet ein Kind nicht, davon bin ich überzeugt. Es kann sein, dass er mal einen Knacks bekommt durch dich, aber wer von uns hat das denn nicht? Es ist besser, dass du für ihn da bist und manchmal vielleicht zu verrrückt für ihn, als dass du nie mehr da bist. Dein Kind würde dich vermissen. Immer, an jedem Tag. Meine ganz persönliche Meinung ist, dass du auch eine gewisse Verantwortung deinem Sohn gegenüber hast, dass du für ihn lebst. Aber das ist nun wirklich meine persönlichste Meinung.
Ich glaube auch, dass es dir so schlecht geht hängt bestimmt zu einem Großteil an deinem Freund, der dir ganz offensichtlich nicht der Partner sein kann, den du brauchst. Ich habe meinen Exfreund auch sehr geliebt und glaube manchmal, das ich es immer noch tue, aber ich bin viel glücklicher und ausgeglchener ohne ihn, weil er mich (so ähnich wie bei dir) zu jemandem gemacht hat, der ich nicht bin. Unsicher, nichts zugetraut, ich durfte nichts bzw sollte vieles nicht tun (er ist Moslem)...er hat mich isoliert von der Welt, ich war abhängig... so war es eben bei mir. Wenn du dich trennst, dann wirst du mit der Zeit wieder zu deinem wahren Ich finden. Daran glaube ich fest. Ich will dir jetzt hier nicht einreden, das du Schluss machst. Aber von einer Sicht von Außen sieht es einfach so aus, als sei das das einzig Richtige für dich. Du bist momentan in einer Situation, die es nicht erlaubt, dass du noch mehr eintsteckst und dich noch mehr zurücknimmst. Es ist Zeit, dass du dir selbst einmal zeigst, dass du dich auch lieben kannst und dich vor allem mehr lieben solltest als deinen Freund. Du willst ja auch ganz offensichtlich einen Schnitt, einen Neuanfang, bzw ein Ende. Ich glaube aber nicht, dass das Ende, was du momentan im Kopf hast für irgendetwas gut ist. Das Leben ist auch irgendwo sehr wertvoll. Schließlich bist du Deutsche und du kannst hier in Deutschland im Prinzip alles starten, was du willst, wenn du dich nur nicht so abhängig machst von irgendwelchen (sorry) Idioten, die dich gar nicht schätzen.
Ich war mal an einem ähnlichen Punkt wie du, mit genau solchen Gedanken wie du. Ich weiß, wie scheiße schwer das ist, wieder Interesse an etwas zu finden, gut zu sich zu sein. Und vor allem diese ganzen Sachen abzulegen, die man sich eingeredet hat sein zu müssen für seinen Freund. Als wir Schluss gemacht hatten, da kam ich auf einmal in ein rießen Hochgefühl der Freiheit, was ich niemals gedacht hätte. Als ich noch mit ihm zusammen war, da dachte ich immer, dass ohne ihn die Welt untergeht - so in etwa. Das ich ohne ihn niemals leben könnte. Es ist auch schwer, wenn man sich so aneinander gewöhnt hat. Aber wenn eine Person einen immer so runterzieht durch sein Verhalten, dann bewirkt dass eben auch das umgekehrte, wenn die Person nicht mehr da ist, denn dann zieht sie dich nicht runter.
Es steht dir völlig frei, mit deinem Leben zu tun, was du willst. Denn du bestimmst darüber. Du kannst aufgeben. Oder du kannst nochmal ganz von vorne anfangen und sagen: Scheiß auf euch, ich schaffs auch ohne euch. Das kannst du.
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