irgendwas will leben in mir aber vieles ist Hoffnungslos

In diesem Unterforum könnt Ihr Euch zum Thema Suizid (Selbstmord) und Tod austauschen, sowie der Trauer, die ein (Frei-)Tod hinterlässt.
Wichtig: Ihr könnt und dürft hier über Eure Suizidgedanken sprechen, allerdings sind konkrete Absichten bzw. Ankündigungen hier nicht erlaubt bzw. können evtl. an die Behörden weitergeleitet werden!

Re: irgendwas will leben in mir aber vieles ist Hoffnungslos

Beitragvon PurpleEyedOwl » Sa. 05.09.2015, 00:08

Meine ganz persönliche Meinung dazu... Der Text ist lang. Sieh die Länge einfach als Zeichen meiner Anteilnahme !

Ob du es schaffst, wirst du alleine entscheiden müssen.


Wenn du es vier Jahre lang geschafft hast dann wirst du es schaffen, da bin ich mir sicher
(Therapie ist aber soweit ich das jetzt einschätzen kann dafür Pflichtprogramm).

Eines sei dir nur gesagt: sich zu äußern und dir diese ganze Belastung und den Stress "rauszuschreien", ist schon mal der erste Schritt in Richtung Besserung(Glück/Zufriedenheit).

Inwiefern dieses Forum oder irgendeine andere virtuelle,audio/visuelle (auf einzelne Sinnesorgane beschränkte =unpersönliche Bezugsquelle/Medium)
dir dabei hilft, ist meiner Meinung nach fragwürdig.

Das sei dem Umstand zu verschreiben, das sich seelische Erkrankungen und Verletzungen so stark differenzieren, allein schon durch die Individualität derer bedingt, die an ihnen leiden und mit ihnen, ihren Lebensweg bestreiten müssen.
Dein Problem ist akut und wohl das schlimmste was einem so durch den Kopf gehen kann, deshalb bist du an einem Punkt angekommen an dem dich simple Zusprüche nicht heilen, was wohl noch keinem geholfen hat
sondern dich nur an deinen Gedanken,
für ein paar Minuten deines Lebens zweifeln lassen, wenns gerad mal wieder unaussprechbar scheiße ist.


Das ist auch echt gut, aber ändert an deinem Problem nichts.
Vertrau mir ich habe die Erfahrungen selbst schon gemacht.
Das heißt nicht das ich dich verstehe oder mit dir mitempfinden "kann", was ich bis zu einem gewissen Grad natürlich tue. Dennoch lässt sich Leid
nicht mit anderem Leid aufwiegen/vergleichen.
Was ich damit sagen will, selbst für "jemanden" der an Suizidalität leidet bist du was besonderes, du passt in keine Tabelle und in keinen empirisch erarbeiteten Beitrag zu psychosozialen Störungen.
Das weiß jeder Psychotherapeut, jeder Psychiater, jeder Krankenpfleger.
Deren Berufung ist es Dir zu helfen, das ist die Sache die sie im Leben glücklich macht, naja die meisten haha. Wenn du Angst vor sozialer Ausgrenzung und generellem Unverständnis seitens deiner sozialen Umgebung hast, oder sonstigen Sachen dann kann ich dir nur eine Sache ans Herz legen.

Jeder der dich nach oder während deiner "Behandlung" :roll: deswegen schlecht behandelt auf den kannst du getrost verzichten, was deinen weiteren Lebensweg betrifft und das ist eig. keiner. Es sei denn du hast super/kindische Teenie-Friends!


Wo wir wieder beim ersten Punkt wären. Die Entscheidung triffst du letzten Endes ganz allein. Keiner zwingt dich irgendetwas zu machen, auch wenn das oft Enttäuschung über die Unkenntnis der Familie bedeutet,
sie dir also nicht helfen und dich in den Arm nehmen und dich verdammt noch mal in Behandlung geben.
Aber sie würden dich auch nie von einer Brücke schubsen und warum ??? Meine Güte Mädchen weil DU was besonderes bist. :kiss:
Dein Problem liegt nicht bei den Selbstmordgedanken, sondern an der Ursache die sie bewirkt und an deiner Angst sie einfach den Personen zu äußern die dich lieben.




Alles Gute, noch ein paar blöde Phrasen :

das Glück kann man nicht erzwingen aber man muss ihm auch die Möglichkeit geben sein Herz zu erfüllen !


Der Mensch schaut so oft zu den Sternen und fühlt sich klein, unbedeutend und in der Dunkelheit gefangen.
Doch vergisst er diejenigen, die sie alle mit ihm dort am Boden stehen.
Und sie sehen dich an und sind froh einen Platz an deiner Seite zu haben.
Es liegt an Dir in welche Richtung du siehst !

Over and Out von meiner Seite.
PurpleEyedOwl
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