Depression - Ich auch?

Wenn ihr depressiv seid, könnt ihr euch hier über die Krankheit Depressionen austauschen, aber auch über andere depressive Zustände wie Burn-Out oder die manisch-depressive (bipolare) Störung.

Depression - Ich auch?

Beitragvon Eugenia » Mi. 04.02.2009, 19:05

Hallo, ich bin seit heute ein neuer Mitglied hier.
Meine Kindheit war schreklich. Ich lebte damals in ehemaliger UDSSR.Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit 4 Jahren angefangen habe zu erst meine Eltern anzulügen. Meine Eltern haben ständig auf mich drück gemacht und geschrien, ich habe einfach alles falsch gemacht. Mit der ersten Lüge habe ich ein gutes und entlastendes Gefühl verspürt und dachte: Acha so soll ich leben, dann wird alles gut und meine Eltern sind dann lieb zu mir. Na ja es hat nichts gebracht, mein Verhältniss zu meinen Elter war durch meine stättische Lügen nidergesmettert. Mein Selbstwertgefühl wurde unterdrükt durch Verbote und Bestrafungen. Mit 6 Jahre haben meine Eltern angefangen Nachtschicht zu arbeiten. Ich mit 6 Jahren sollte auf meine Schwester mit 3 Jahren aufpassen. Eigentlich Tag und Nacht. Am Tag haben meine Eltern geschlafen. Sie haben nicht jede Nacht gearbeitet, sondern 2 Mal in der Woche.Ich kamm in die Schule, wo ich durch mangelhaften Selbstwertgefühls (denke ich) von meinen Mitschüller und Lehrer sehr brutal gehänselt wurde. Zu Hause wurde ich nach der Schule von meinen Eltern angeschrien und geschlagen, weil ich schon wieder sie angelögen und keine Hausaufgaben gemacht habe, weil ich nicht aufgeräumt und meine Schwester zu spät ins Kindergarten gebracht habe, u.s.w. Wenn ich Ferien hatte, sind wir zu meinen Oma und Opa gefahren, wo mein Opa uns beide sexuell misbaraucht hat, 3 Jahre lang. In Vollem und Ganzem es war so schlimm, dass ich versucht habe im Alter zw. 8-16 mir 27 mal sich das Leben zu nehmen. Wie es siet ohne Erfilg. 28-ste mal war in Deutschland gewesen mit 19 Jahren, weil mein Vater meinen Freund verprügelt hat, nur weil ich mit ihm zusammen war und nach meines Vaters Ansicht war mein Freund für mich nicht geignet. Ich wusste nicht, wo ich Hilfe suchen sollte. Ich konnte kein Wort Deutsch. Ich habe einfach einen Mann gefunden, bei dem ich leben konnte und ich habe von meinen Eltern weg gelaufen. Wir haben uns geheiratet. Er fing dann an mich zu schlagen. Nach 7 Jahren habe ich mich von ihm Getrent. Ich habe jetz schon seit 6 Jahren meinen 2-en Mann. Er ist wirklich lieb und verkörpert genau das, wonach ich mein ganzes Leben gesent habe. Ich habe jezt keinen psychischen Stress und keinen Angst mehr. Nur diese Pause macht mir jezt ein Problemm. ich bin ständig krank. Ich habe Levensteinsyndrom. Ich hatte seit 3 jahren keine Periode mehr und wurde operiert. (Mir wurden Eierstöke und Gebermutter entfernt.)Ich bin jezt 31 Jahre alt und eine Hülle, ein Wrack ohne
Gefühle, sogar meiner Tochter gegenüber. Ich empfinde diese Gefühllosigkeit nicht auf grund meiner Schwerer Kindheit, sondern es funktioniert nicht mehr, auch wenn ich mich sehr anstrenge. Ich finde keinen Lebenssinn mehr ich such in der Literatur, in der Bibel und über die Bibel,in der Wissenschaft- aber ich finde nicht den Sinn wofür ich noch leben soll. Ich spüre Rialität nicht mehr, ich bin aber auch nicht in meiner eigenen Welt, irgendwo dazwieschen. Ich will meiner Tochter keine schlechte Mutter sein, ich kann sie nicht lieben, mit ihr freuen, mit ihr fühlen. Derselbe gilt für meinen Mann. Sexuell läuft bei uns eigentlich von Anfang an nichts. Ab und zu. Leztes Jahr hatten wir 3 Mal. Es wundert mich, dass er noch zu mir hältet. Ich habe Angst etwas anzufangen. Wenn ich mich aber überwindet habe, mache ich es perfekt.Ich muss mich aber sehr überwienden.Sogar duschen und essen zu können, muss ich mich überwinden.Ich verspüre aber keinen Angst dabei. Das sind ungefähr die Wichtigsten Symptomen. Ich war vor 1 Jahr 2 Jahre lang in der Psychotherapie, aber wie es aussiet, hat sie mir sehr wenig gebracht. Aber nur so kann ich meine Krankheit beschreiben. Ich weiß allerdings nicht, was für eine Krankheit ich habe. Könntet ihr mir villeicht helfen? Der Psychotherapeut stellte damals fest dass ich akute Angstzustände habe. Ich weiß nicht. Ich habe es so nicht empfunden.
Eugenia
 

Re: Depression - Ich auch?

Beitragvon Mulle » Mi. 04.02.2009, 20:55

hallo eugenia, es ist traurig in deinem leben. dabei hast du dinge bei dir, die dir eigentlich deine seele wärmen müssten.
ich denke deine vergangenheit, der verlust des selbstwertgefühls und die geringschätzung haben mit deinem jetzigen befinden schon etwas zu tun, auch der missbrauch.
was allerdings auch möglich ist, ist die tatsache der operation die du hattest. wenn eierstöcke und gebärmutter entfernt werden, ist der hormonhaushalt erheblich gestört. das zeigt sich unter anderem auch an deinem tief und der sexuellen lustlosigkeit. das ist aber nur wenig grund zu verzweifeln. hormone kann man auch einnehmen. du musst aber mit deinem gynäkologen darüber reden. alles andere in deinem leben ist doch auch noch nicht aufgearbeitet. lass dich von einem psychiater beraten wie du dich aus den depressiven zustand befreien kannst, notfalls auch medikamentös. du solltest auch mit deinem mann darüber offen reden. aber ich glaube das tust du schon. er liebt dich sehr, er hat viel verständnis für dich und wird dir ein starker partner sein. glaube mir und vertraue dir auch selbst. denke daran, das du ein einzigartiger mensch bist. du hast so viel kraft in dir. es ist so schwer eine solche vergangenheit wie deiner zu verarbeiten. ich habe großen respekt davor, nur ist auch mal deine kraft alle.
Mulle
 

Re: Depression - Ich auch?

Beitragvon Eugenia » Mi. 04.02.2009, 21:36

Ich danke dir Mulle, für deine ermutigende Worte. Also du meinst, dass ich an Depresseion leide?
Eugenia
 

Re: Depression - Ich auch?

Beitragvon Mulle » Do. 05.02.2009, 22:15

weißt du, ich bin kein arzt. aber ich denke das du, aus meinem erfahrungsbereich, zumindest in einer depressiven episode steckst.
sei gut zu dir selbst, geh zum arzt, lass dich behandeln. ich selbst habe depressive phasen mehr als genug erlebt, ich möchte auch nicht wieder so tief fallen.
du wirst sehen, wenn es dir besser geht, dann wirst du auch mehr gefühl für deine familie entwickeln, du wirst näher sein.
ich wünsche dir alles gute und viel kraft. wenn du hilfe brauchst, dann weißt du ja wo wir sind! :troest:
Mulle
 

Re: Depression - Ich auch?

Beitragvon Hass » Mi. 11.02.2009, 18:06

wie übel dass sich psychische probleme auch auf den gesamten körper auswirken können, ich kenn das
Hass
 


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