Therapie-Theorie und Praxis klaffen auseinander

Wenn ihr depressiv seid, könnt ihr euch hier über die Krankheit Depressionen austauschen, aber auch über andere depressive Zustände wie Burn-Out oder die manisch-depressive (bipolare) Störung.

Re: Therapie-Theorie und Praxis klaffen auseinander

Beitragvon Lavendel » So. 15.11.2015, 08:53

@Lebensringe: Ich hatte den Thread etwas aus den Augen verloren, auch weil ich deinen Beitrag zwar intellektuell verstehe, aber nicht gefühlsmäßig. Leider. Vielleicht bin ich noch nicht so weit *seufz*

@FedernimFell: Ja, das mit den ToDolisten mache ich auch. Aber es ist bei dann bei mir mehr ein megaschlechtes Gefühl, wenn ich nichts schaffe und nur noch ein schlechtes Gefühl, wenn ich Teile oder sogar mal alles darauf schaffe. Ich versuche schon, meine Ansprüche an mich massiv herunterzuschrauben, aber es geht irgendwie nicht. Irgendwo steckt dieser blöde Kobold in meinem Kopf und sagt "mach mehr, das reicht nicht, mach es besser".

Und dann belastet mich natürlich all das was eingekapselt in mir drin sitzt, worüber ich mit niemandem reden kann. Nicht mal mit meinem Freund oder der Thera (der Thera, die ich mag und der ich nicht vertrauen kann). Ich hoffe, es würde mir besser gehn, wenn ich es täte, aber ich habe Angst. Auch vor den Konsequenzen. Vielleicht wirft es mich deswegen immer wieder zurück, Lebensringe, weil ich diese Kapsel aufmachen muss und mich dem stellen.
Vertrauen ist ein kostbares Gut
Lavendel
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