Störung: Burn out Syndrom

Wenn ihr depressiv seid, könnt ihr euch hier über die Krankheit Depressionen austauschen, aber auch über andere depressive Zustände wie Burn-Out oder die manisch-depressive (bipolare) Störung.

Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon Lingenia » Di. 17.05.2005, 00:23

"Burn-out", wörtlich übersetzt "ausgebrannt", ist ein Zustand der inneren Leere, der seelischen Verausgabung, bei der Betroffene nicht nur ihre wiederaufladbaren Energien abgegeben haben, sondern in ihrer Substanz angegriffen und geschädigt sind. Körperliche Krankheitszeichen gehören dazu, denn bekanntermaßen bilden Körper, Seele und Geist eine unzertrennliche Einheit.

Burn-out ist längst nicht mehr die typische Managerkrankheit der Unternehmer mit ihrer unbelehrbaren Überarbeitung und grausam gegen sich selbst, in dem anhaltenden Zwang, sich täglich neu beweisen zu müssen. Burn-out betrifft ganz besonders die Angehörigen der sog. helfenden Berufe wie Krankenschwestern, Lehrer, Ärzte etc. Frauen sind vielleicht sogar noch öfter betroffen als Männer, denn "es immer möglichst allen recht zu machen" und "ja nicht als egoistisch angesehen" zu werden, ist immer noch typisch weiblich. Besonders betroffen sind aber auch, deren Lebenswerk durch Justitzpfusch vernichtet wurde und nicht mehr weiter wissen.

Burn-out-Symptome

1. Typisch ist folgende Beschreibung des inneren Zustandes: "Ich kann nicht mehr. Ich bin schon beim Aufstehen erschöpft. Die Arbeit nimmt kein Ende - so sehr ich mich anstrenge alles zu schaffen - ich werde nie fertig. Was mir früher einmal Spaß gemacht hat, ist mir heute nur noch zu viel. Selbst, wenn ich einmal Zeit habe, fühle ich mich gehetzt. Was hat das alles überhaupt noch für einen Sinn?
2. Von außen betrachtet, wirken Betroffene reizbar, deprimiert, unzufrieden.
3. Auf der körperlichen Ebene treten vielfach Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, schmerzhafte Muskelverspannungen im Nacken und Rücken, Verdauungsstörungen, gehäufte Infekte, Atembeschwerden, Kreislaufstörungen oder plötzliche Gewichtsschwankungen auf.

Ursachen

Ein Burn-out-Syndrom lässt sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen und entsteht immer über einen längeren Zeitraum. Ausschlaggebend ist besonders das Persönlichkeitsprofil des betroffenen Menschen und eine Vielzahl von Aufgaben. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese real an den Erkrankten herangetragen wurden (z.B. bei Unternehmer, den täglichen Kampf zum überleben und besser zu ein als die Konkurrenz) oder es sich um zwanghaft selbst übernommene Verantwortlichkeiten handelt - etwa in der Vorstellung "das kann ich sowieso am besten". "Lass nur, ich mach das besser eben selber."


Verlauf verschiedener Phasen

1. Anfangs bestimmen Enthusiasmus und Ideenreichtum, hohe Erwartungen und Selbstbestätigung durch Leistung das Bild. Man "brennt" für seine Sache.
2. Nach dem Abklingen der ersten Begeisterungswoge wächst die Erkenntnis, nicht alles so bewirken zu können, wie man es wollte. Der persönliche Einsatz wird noch verstärkt und die eigenen Bedürfnisse vernachlässigt. Eine überhörte Stagnation tritt ein.
3. Frustration kommt auf. Der Betroffene erlebt Machtlosigkeit, sein anvisiertes Aufgabengebiet für seine Wahrnehmung selbst mit vermehrtem Einsatz bewältigen zu können.

Quelle: http://www.stumme-schreie.de.vu/
Lingenia
 

Burnout in sozialen Berufen

Beitragvon Helgo Land » Do. 20.12.2007, 20:33

Warum vor allem Menschen in sozialen Berufen (Lehrer, Ärzte, Krankenpflegepersonal, etc.) ausbrennen: http://www.burnout-fachberatung.de - hier auf "Burnout in sozialen Berufen" klicken (hab mich nicht getraut, den Text einfach hierhin zu kopieren zwecks Copyright und so). Übrigens: Hier gibt es auch einen kostenlosen Burnout-Test.
Helgo Land
 

Beitragvon Eva » Do. 20.12.2007, 23:10

Ich habe eben diesen Test gemacht.
Dabei hab ich total mies abgeschnitten.
Die schlagen mir professionelle Hilfe vor und das schleunigst.
Aber mehr als zu einem Psychologen gehen kann man doch nicht machen.
Das ist ja dann noch eine zusätzliche Zwickmühle.

Eva
Eva
 

Beitragvon GerdiN » Sa. 22.11.2008, 23:48

Als ich den Beitrag hier oben gelesen habe, fiel mir meine eigene Situation vor knapp 9Jahren ein.

Ich habe mich damals als Hausfrau und Mutter von drei Kindern (zusätzlich noch zwei Putzstellen) immer für alles zuständig gefühlt, dabei immer im Kopf dass es meiner Familie auch ja gut geht. Ständig kamen irgendwelche Probleme, die es ging zu lösen, meist mit Erfolg.Bin ständig über meine Kräfte gegangen und war stolz auf meine Leistung. Allen ging es gut. Nur mir irgendwann nicht mehr...

absoluter Nullpunkt-Depressionen-Selbstmordgedanken-das Gefühl, die Arbeit nicht so schnell bewältigt zu bekommen noch bevor der nächste Berg Arbeit kam-

Ein Psychologe hat mich dann wieder auf die Beine gestellt. Hat mir klar gemacht, dass ich meine Grenzen akzeptieren muß und diese auch einhalten sollte, dass ich lernen muß, auch mal Arbeit und Verantwortung an den Rest der Familie weiter zu geben. Hab ich dann versucht. Ergebnis:"W...hilfst du mir mal?" -Antwort: "Wozu hast du zwei große Kinder.(damals 15 und 13Jahre)" Hab ich die Kinder um Hilfe gebeten kam: "Papa tut doch auch nix."

So hab ich vier Jahre gekämpft...2004 kam dann die Rechnung: Krebs . Dann OP's Chemo, Bestrahlung und .... weiter kämpfen,gegen Gleichgültigkeit, weil immer noch jeder die Arbeit auf den anderen abgeschoben hat, anstatt mich zu entlasten.

Irgendwann, meine Großen waren 20 und 18, bin ich gegangen. 600km weit weg gezogen. Meine 10jährige habe ich mitgenommen.Sie brauchte mich noch zu sehr.

Nun habe ich einen lieben Menschen an meiner Seite, habe keine Depressionen mehr, arbeite als ausgebildete Tagesmutti, so viel, wie ich schaffe(mehr nicht) und der Krebs gehört der Vergangenheit an.

Das erste Signal war "Burnout", das zweite Brustkrebs, was wäre dann gekommen,wenn ich die Kurve nicht gekriegt hätte?

Ich hatte das Glück, dass ich einen lieben Menschen gefunden habe, der mich aus der Situation heraus geholt hat, der mir wieder das lachen beigebracht hat, der mich so weit aufgebaut hat, dass ich im Sommer den Aufstieg auf einen 2600m Berggipfel geschafft habe.
Das ist es was heute für mich zählt: ICH LEBE WIEDER!

Liebe Abendgrüße
Gerdi
GerdiN
 

Re: Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon ore » Mo. 24.05.2010, 02:37

Burn out - Krankeitsbild oder Modename^^

Für mich klar ein Kankeitsbild .... aber:

Was ich an mir und vielen Anderen feststellen durfte war, dass ein Burn out stark mit einer Deppression zusammmenhängen kann.

Wie begann mein Burn out:
1. Erschöpfungszustand
2. sozialer Rückzug

Klassisches Bild auch einer Depression.

Mein Burn out begann vor 5,6 Jahren. Es ist also nicht über Nacht einfach so "erschienen" sondern schlich sich in mein Leben. Merkte ich das: vielleicht, wollte ich das merken: Nein!

Dabei war es fast unübersehbar. Gesprächsrunde mit Geschäftspartnern, natürlich wurde Kaffee ausgeschenkt. Erstes Anzeichen bei mir: ich bekam die Kaffeetasse nicht mehr an den Mund ohne zu zittern. Im Ergebnis trank ich halt kein Kaffee mehr bei Gesprächen.

Ging ich einen langen Gang (Büro oder woanders) lang, Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen.

Die Arbeit wurde unerträglich. Erste Anzeichen: ich bekam nichts mehr auf die Reihe, dann wurde es mir sogar egal. Kritik an meiner unzureichenden Leistungsfähigkeit wurde für mich zur Normalität und dadurch für mich irgendwann nicht mehr wichtig. Rückzug!

Abends nach Hause und jeden Abend die Stunden gezählt, bis es nächsten Morgen wieder los ging.
Keine Aktivitäten mehr in der Freizeit...nur noch an den nächsten Arbeitstag gedacht.

Dann wieder im Büro nur noch an "ich will nach Hause" gedacht.

Depression war schon "voll" da.

Dann: Zusammbruch.

Warum schreib ich das so. Weil ich der Auffassung bin das:

1. Burn out ein Krankheitsbild ist...aber
2. Burn out - doch so ein Stück Modename ist

Die gesamten Symptome gleichen m. E. einer Depression.

Was meint ihr? Würd mich mal interessieren^^.

LG ore
ore
 

Re: Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon Vanilla » Mo. 24.05.2010, 10:15

ich finde schon auch, dass deine Symptome einer Depression sehr ähnlich sind.
Interessieren würde mich, wie du diese Erkrankung überwunden hast.
Dir wurde dieses Leben gegeben, weil du stark genug bist um es zu leben.
Unbekannt

Ja, ich hasse meine MS und sie mich scheinbar auch. Aber manchmal sitzen wir auch zusammen und lachen gemeinsam über meinen Gang

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Re: Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon planb » Mo. 24.05.2010, 10:36

Ich würde sagen Burn Out ist ein zeitweiliges Phänomen, was eigentliches nach einer Behandlung bzw. Ruhe wieder weg geht und Depression ist eine richtige Krankheit, die durch ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn entsteht.
planb
 

Re: Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon ehem. User h. » Mo. 21.03.2011, 21:52

Hallo


Ich bin gerade in so einer Depressiven Episode und habe zu zeit keine lust mehr auf verschiedene Tätigkeiten wie , Wohnung aufräumen, Freunde oder Familie treffen ich bin immer nur zuhause geh nur nach draußen wenn ich zum Arzt muss sonst sitze oder liege ich nur herum und tu einfach nichts

Habe auch noch Schlafstörungen und bin Ausgebrannt und leer

Dies alles fing an mit den tag da ich meinen 1. Job verloren hatte wegen nicht erbrachter Leistung und dies wiederholte sich immer wieder bis ich mein Problem Ansatzweise erkannt hatte und darauf hin einen Psychiater aufsuchte und bin bis jetzt in Behandlung

Ich bin in keiner weiße belastbar bei kleinsten Tätigkeiten komm ich sofort in schwitzen und Fall in die Totale Erschöpfung zbs Es wurde ein Sessel bei Kaputt und ich versuchte eine schreibe per Hand hinein zudreh ist normalerweise ein arbeit von 1 Minute aber dies hatte mich der massen erschöpft das ich mich hinlegen musste

Ich komm keine Nacht ohne Schlaftabletten aus

Wenn ich mal denke es muss ja ohne gen dann bin ich auch schon mal 3-4Tage durchgehend Wach aber ich auch müde kann aber nicht einschlafen

Und dann werde ich von der Krankenkasse wieder nach unten gedrückt mit folgenden Bemerkungen: Sie sind ja schon gesund, können schon arbeiten, ihnen fehlt ja nichts mehr , usw

Der Mensch ist nicht mehr Wert wenn man versagt das ist uns System !!!

Ich nehme folgende Medikamente:

Halcion 0,25 mg 2 Stück
Wellbutrin XR 300mg 1Stück
Seroquel XR 400mg 2 Stück
Concor Cor 2,5 mg 1 Stück
Cosar Plus 50mg/12,5mg 1Stück
Deanxit 1 Stück
Trittico 150mg 1 Stück
Truxal 15mg 1 Stück

Grüße von Manuel aus Österreich
ehem. User h.
 

Re: Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon Atisha » Mo. 21.03.2011, 23:14

halcion hat geschrieben:Und dann werde ich von der Krankenkasse wieder nach unten gedrückt mit folgenden Bemerkungen: Sie sind ja schon gesund, können schon arbeiten, ihnen fehlt ja nichts mehr , usw

Der Mensch ist nicht mehr Wert wenn man versagt das ist uns System !!!


Der Mensch ist nicht mehr Wert wenn man versagt das ist uns System !!! Und ohne Geld ist man sowieso kein Mensch mehr! Aber das System hassen viele, die ganz unten sind und verloren haben und das werden immer mehr. Mal sehen was da noch kommt.

Von der Krankenkasse, las die Leute labern, die Leute labern heutzutage viel. Du musst deine paar Rechte die du noch hast kennen und sie bedingungslos durchsetzen.

Ansonsten, du schluckst ganz schön viele Tabletten. Erhole dich mal, gönne dir die Zeit, gammle herum und schlafe. Ich hoffe ihr habt in euerem Land eine soziale Stütze von der du existieren kannst, oder hast genug gespart ...
Die Welt ist ein Spiegel. Man kann den Spiegel noch so putzen, aber das eigene darin betrachtete Gesicht wird dadurch nicht sauber.
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Anderen Menschen zu begegnen, das ist der Weg zum Glück, welches eigentlich schon immer in uns war.
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Wer leidet, der kann nicht lieben, weil er sich selbst nicht liebt.
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Re: Störung: Burn out Syndrom, Depression, Schmerzen

Beitragvon ehem. User h. » Di. 22.03.2011, 02:25

Hallo

ja erspart habe ich nichts habe durch meine Beruflich Ausfall wegen meinen Beschwerde schon eine menge schulden die sich mit der zeit angehäuft haben

Leben ich zur Zeit von meinen Arbeitslosengeld sowie jetzt seit etwa 4 Monaten im Krankengeld sind knapp 700€ davon 300€ Miete

und ca. 30000€ Schulden die mich auch sehr belasten

Ich hatte es im Leben nie leicht mir wurden immer Steine in den Weg gelegt

Und in März voriges Jahr hat sich mein Onkel das Leben genommen und ab diesen Zeitpunk ging es mit mir noch mehr in dem Keller als es vorhin noch schon war


Wenn ich mir dann auch noch so was wie ,, Sie sind schon Arbeitsfähig oder der Krankenstand ist nicht für ihr Krankheitsbild da und unter anderem sehe ich keine Beschwerde an ihnen , oder nur zuhause sitzen geht auch nicht

Wenn ich oft da sitzte und über lege welchen sinn hat denn noch mein leben wenn mir mein wenig Geld was ich bekomme mir Stritik gemacht wird und anderer seits sehe ich was ich bzw mein Familie mit machte nur weil mein Onkel so einen Blöd sinn gemacht hat

Ich will nicht so enden



Danke für die schnelle Antwort

Grüße Manuel aus Österreich
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Re: Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon Vanilla » Di. 22.03.2011, 13:29

Hallo Manuel,
bist du denn bei einem Psychiater in Behandlung?
Der könnte dir wohl helfen, eine Diagnose zu erstellen und mit der KV helfen
Dir wurde dieses Leben gegeben, weil du stark genug bist um es zu leben.
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Re: Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon ehem. User h. » Mi. 23.03.2011, 02:30

Ja ich bin in Behandlung bei einem Psychiater und aber bis heute noch keine Besserung eingetreten

Ich wohne ca. 800 Meter von meinen Eltern entfernt es kostet mir schon sehr viel Energie diesen Weg zu gehen

Bin immer nur zuhause und gammel herum das möchte ich nicht mehr

Habe auch diese Wochen eine Arbeitsunfähigkeitpension eingereicht mal sehn wie es jetzt weiter geht

Meine Diagnose:

Burn Out
Depression
Schlafstörung
Persönlichkeitsstörung
Mündichkeit
Psychose ??

Depressionstest nach Goldberg

58 Punkte


Burn Out Testergebniss

Ihr Ergebnis untermauert, was Sie bereits erahnt haben: Sie sind vermutlich ausgebrannt! Sehr wahrscheinlich sind Sie nicht mehr in der Lage, die entsprechenden Gegenmaßnahmen aus eigener Kraft umzusetzen. Konsultieren Sie auf jeden Fall einen Arzt. Suchen Sie sich eine professionelle Beratung. Sie brauchen jemanden, der Ihnen dabei hilft, die Mechanismen zu erkennen, die zu diesem Zustand geführt haben. Je länger Sie warten, umso langwieriger und vor allem auch schwieriger wird der Heilungsprozess.




Grüße von Manuel aus Österreich
ehem. User h.
 

Re: Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon ehem. User h. » Fr. 25.03.2011, 05:37

Mein Leben war nie leicht ich hatte es immer schwer und durch denn ganze druck von der Gesellschaft habe ich nicht stand gehalten und bin erkrankt

Ich hatte meine 1. Job in der Holzindustrie denn ich aber nicht all zu lang erhalte konnte da ich Sehr schnell müde wurde und die Leistung nicht erbrachte

Dann war ich wieder beim Arbeitsamt und bekam Stellen Angebote ich versuchte es dann zum 2. mal in der Metallindustrie als Produktions-Mitarbeiter auch dort habe ich denn Leistung druck nicht stand gehalten und bekam es mit dem Kreislauf zu tun und brach auch bei der Arbeit zusammen und somit verlor ich nach wenigen Wochen auch diesen Arbeitsplatz

Habe es wieder und wieder versucht und haben erneut eine freistelle gefunden die zu mir passen könnte wurde als Anlagenfahrer in der Drahtindustrie ( Fließbandarbeit ) auch da war der Drum er der ausgeübt wurde zu viel und auch da hatte ich den Arbeitsplatz nach wenigen Wochen verloren

Nach dem ich keine Arbeitsstelle lange erhalten konnte ging ich zum Arzt und schilderte ihm meine Probleme

Und es wurde keine Ausschlag gebenden dinge gefunden aber der Arzt meinte es könnte das Problem Psychologische gründe haben was sich auch dann sehr schnell herausstellte das es wirklich so ist

Meine Diagnose :

Depression

Burn Out

Persönlichkeitsstörung

Platz-Angst von größeren Menschen Mengen

Zieh mich zurück bin immer Zuhause

Bluthochdruck die aber schon bekannt war

Grüße Manuel aus Österreich
ehem. User h.
 

Re: Störungen gleich gesehnter Fälle ( Selbsthilfe)

Beitragvon ehem. User h. » So. 10.04.2011, 03:57

Hallo


Hat noch jemande so gleiche oder ähnliche Probleme dann kann er oder sie sich mit mit in Verbindung setzen und es bereden hilft ja vielleicht und es wir ein bisschen leichter wenn man sich von der Seele redet

Skype Adresse per PN


Grüße aus Östererich von Manuel
ehem. User h.
 

Re: Störung: Burn out Syndrom

Beitragvon Atisha » So. 10.04.2011, 08:13

Aber für Depression und Burn out gibt es doch doch bestimmt eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe. Hier ist gerade niemand wirklich davon betroffen.
Wenn ich so lese, als was du immer gearbeitet hast in der Industrie, das sind doch bestimmt besonders stressige Stellen gewesen - Fließbandarbeit.
Wenn du eines Tages wieder auf dem Damm sein solltest, dann musst du dir gut überlegen wie du wieder arbeiten kannst. Mit welchen Bedingungen. Das setzt dann eine sehr lange Arbeitsplatzsuche voraus. Ich habe mich schon über 100 mal beworben, dann irgendwann nicht mehr gezählt. Und darunter waren in all der Zeit nur zwei "gemütliche" Stellen. Immer habe ich mit offenen Karten gespielt, gesagt was ist wie mirs geht usw. Vom Lohn wollen wir gar nicht reden. Die eine Stelle waren 8,50€ die Stunde, was für den Osten Deutschlands viel ist. Vielleicht kannst du auch noch bissel dich qualifizieren, was lernen in einem Fachgebiet, Mechanik, Elektrik, dass wird immer gesucht. Die eine Stelle die ich hatte war in einem kleinen Zweigbetrieb einer Maschinenbaufirma und die Stelle die ich jetzt habe (die noch ein Praktikum ist) ist eine kleine 9 Mann Firma.
Die Welt ist ein Spiegel. Man kann den Spiegel noch so putzen, aber das eigene darin betrachtete Gesicht wird dadurch nicht sauber.
von mir
Anderen Menschen zu begegnen, das ist der Weg zum Glück, welches eigentlich schon immer in uns war.
von mir
Wer leidet, der kann nicht lieben, weil er sich selbst nicht liebt.
von mir
Gedanken können ein scharfes Messer auf der Seele sein.
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