Meine Gedanken und Gefühle.

Hier könnt Ihr Euren Gefühlen und Gedanken freien Lauf lassen.

Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Do. 26.07.2012, 14:06

So, wer jetzt nicht mehr ständig ein neues Thema eröffnen, sondern alles hier rein posten.

Gedanken, Nummer 1:

Momentaufnahme.

Müde. Ängstlich. Gereizt. Kaputt. Das trifft es momentan ganz gut. Seit mehreren Wochen schlaf ich kaum noch, spätestens um 6 bin ih in der Regel immer wach. Wenn ich dabei wenigstens nicht so müde wäre, wäre mir das egal. Bin ich aber, weswegen ich täglich Kopfschmerzen habe und oft gereizt reagiere, wenn jemand was von mir will.

Zumindest hat Mom mir jetzt noch bis zum 01.09. Zeit gegeben, eine Lehrstelle oder einen Job zu finden. Ein Monat Zeit. Als ob die Stellen an Bäumen wachsen würden.

Ansonsten läuft auch der Rest ziemlich beschissen. Nichts klappt, wie es sollte. Einsamkeit frisst mich auf, jetzt hab ich 'nen recht guten Abschluss, finde aber keine Stelle, ständiger Leistungsdruck, der mich einfach nur ankotzt usw. Mir geht momentan so ziemlich alles auf den Keks, vor allem ich mir selber. Ich falle wieder in ein Loch, und ich hab keine Ahnung, ob ich da wieder rauskomme.
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Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon Flex » Do. 26.07.2012, 20:52

SilentWords hat geschrieben:Zumindest hat Mom mir jetzt noch bis zum 01.09. Zeit gegeben, eine Lehrstelle oder einen Job zu finden. Ein Monat Zeit. Als ob die Stellen an Bäumen wachsen würden.


Wie wär`s wenn du ein ein FSJ oder FÖJ machst?
Dann kannst du dich während der Zeit schon etwas umschauen und dich nächstes Jahr so früh wie möglich bewerben?
Und ein bisschen Geld verdienst du schon Nebenbei..
Flex
 

Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon Atisha » Do. 26.07.2012, 23:56

Was hast du denn für einen Abschluß. Was für eine Richtung willst du den beruflich einschlagen?
Atisha
 

Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Fr. 27.07.2012, 06:43

Hab' ich auch schon überlegt, weiß aber nicht, ob ich da noch was finde.

Einzelhandel, hab 'nen Realschulabschluss.
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Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Fr. 27.07.2012, 11:12

Gedanken.

Nummer 2:

Eine weitere Momentaufnahme.


Es geht mir immer schlechter. Was keinen interessiert. Mich eingeschlossen. Schon wieder ins große Nichts gestürzt. Mal wieder kaum gepennt, nur ein paar Stunden. Dazu kommen noch Kleinigkeiten: Mückenstiche, die einfach nur nerven, und gleich auch noch das Grillfest mit den Nachbarn, auf das ich absolut keinen Bock habe.

Mittlerweile frage ich mich mal wieder, ob es überhaupt jemand realisieren würde, wenn ich nicht mehr bin. Falls das jemand lesen sollte: Das soll KEINE Ankündigung sein.

Ich merk schon, das ist alles... Etwas zusammenhanglos.
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Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon TickTack » Fr. 27.07.2012, 11:13

Hey,

ein FSJ kann ich nur empfehlen, mich hat das auch aus der Perspektivlosigkeit rausgeholt. Da gibts ganz viele verschiedene Einrichtungen und ich finde, da ist für jeden was dabei. Zu spät ist es auf keinen Fall, ich war damals auch spät dran, aber es gab immer noch offene Stellen, die sich über nen FSJ'ler aus zusätzliche Kraft freuen. Versuchs einfach, ich drück dir die Daumen.
TickTack
 

Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Fr. 27.07.2012, 11:19

Hab' mich schon mal darauf beworben, die Stellen waren immer sehr früh weg :(

Danke...
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Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon TickTack » Fr. 27.07.2012, 11:22

Oh okay. Erkundige dich mal wenn du magst, denn meist gibt es mehrere Träger, die das Anbieten (DRK, freie Träger).
Ich würd mich freuen, wenn da irgendwo noch was frei ist. Manchmal werden Stellen auch kurz nach Beginn frei, weil die Leute abbrechen oder so. Kopf hoch.
TickTack
 

Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Fr. 27.07.2012, 11:25

Ich weiß. Bei einem hätte es auch fast geklappt.
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Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Fr. 27.07.2012, 13:45

Gedanken.

Nummer 3:

Zitate.


Einige Zitate von Friedrich Nietzsche:

"Wenn man ein Wozu des Lebens hat, erträgt man jedes Wie." Genau das ist das Problem. Ich habe im Moment kein Wozu. Es ist eher ein Warum. Und ein Müssen. Ich MUSS leben und funktionieren, egal ob ich will oder nicht. Wieder gilt: KEINE Ankündigung.

"Menschen, die misstrauisch gegen sich selbst sind, wollen mehr noch geliebt werden als lieben, um einmal, einen Augenblick wenigstens, an sich glauben zu dürfen." Genau das ist es. Ich werde nicht geliebt. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich jemals geliebt worden bin. Eine Erkenntnis, die ziemlich schmerzt. Kann man mich überhaupt lieben? Ich meine das jetzt nicht nur auf Beziehungen bezogen, sondern ganz generell. Ist nicht ein Sinn des Lebens, Liebe zu erfahren und zu geben? Nur, wer keine Liebe erfährt, kann sie auch nicht geben.

"Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens." Die Hoffnung habe ich schon lange aufgegeben, was bleibt, ist ein Unwetter über dem Bach.

"Hast du eine große Freude an etwas gehabt, so nimm Abschied! Nie kommt es zum zweiten Male." Kann ich unterschrieben. Die selten gewordenen Glücksmomente, wie letztes Jahr in Carcassonne, waren eine wunderbare Erfahrung. Schmerzlich die Erkenntnis, es so nicht mehr erleben zu können. Was einmal war, wird nicht mehr.

Lateinische Zitate:

"Aliis ne feceris, quod tibi fieri non vis." - Tu anderen nicht, das du nicht willst, was dir geschehe. Ganz einfache Regel, einhalten kann sie, leider, kaum jemand. Menschen neigen dazu, zu handeln und anschließend zu denken. Der falsche Weg.

"Amicus Certus in re incerta cernitur." - In der Not erkennst du den wahren Freund. Unterschreibe ich sofort. Die Meisten so genannten "Freunde" sind nicht da, wenn man sie braucht. Ich denke, ich hatte aber nie welche. Zumindest keine wahren.

"Sapere aude!" - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Ein Zitat von Immanuel Kant. Viele Menschen übernehmen 1:1 die Meinung Dritter, lassen sich beeinflussen, sie bilden sich keine eigene Meinung. Häufig zu sehen bei Rechten.

"Si vis amari, ama!" - Wenn du geliebt werden willst, liebe selbst. Bedingungslose Liebe gibt es nicht. Man darf nicht nur nehmen, sondern muss auch geben. Dazu passend: "Do, ut des." - Ich gebe, damit du gibst und "Amor fati." - Liebe zum Schicksal (Friedrich Nietzsche). Liebe bedeutet Schicksal, wer liebt, liebt also gleichzeitig das Schicksal.

"Memento Mori." - Bedenke, dass du sterben wirst. Ganz einfach. Sein Leben zu planen, ist Zeitverschwendung. Niemand kann das, allein schon wegen der Übermacht des Todes. Nie weiß man, wann er eintreten wird: "Mors certa, hora incerta." - Der Tod ist Gewiss, seine Stunde ungewiss.

"Poenam no sentio mortis. Poena fuit vita, requies mihi morte parata est." - Ich spüre nicht die Strafe des Todes. Die Strafe war das Leben, der Tod hat mir Erlösung gebracht. Dazu passend: Ernst Bloch - Kapitel 1: Guter Rat, Unterkapitel: An sich (Literarische Aufsätze) "Man ist. Das ist zu wenig. Ja, das wenigste."
Leben ist, meiner Meinung nach, nicht das höchste Gut, was der Mensch erlangen kann. Leben ist anstrengend, oft eine Qual und endlich. Das Endliche ist nicht unbedingt was schlechtes. Wenn du für immer leben könntest, für was würdest du leben? Das Schlechte sind oftmals die Erfahrungen, die einen prägen. Manche haben Glück und machen nur Gute, manche weniger. Ich empfinde leben momentan eher als Strafe.

"Sed omnes una manet nox et calcanda semel via leti." - Doch alle erwartet die eine Nacht und der Weg des Todes, den man nur einmal betritt. Angst vor dem Tod ist, wie ich finde, unbegründet. Jeden kann es zu allen Zeiten treffen. Vorbereiten kann man sich nicht. Wer stirbt, war nicht der Erste und wird nicht der Letzte gewesen sein.
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Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Mi. 08.08.2012, 11:01

Gedanken.

Nummer 4:

You will never hear my silent words. Ungeschickte Briefe.

An Dad:


Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Ich hab' das Gefühl, wir sind uns gegenseitig egal geworden. Ich sehe dich schon lang nicht mehr als meinen Vater an. Nur aus biologischer Sicht. Du bist für mich lediglich mein Erzeuger. Das hätte nicht so kommen müssen. Aber nach der Trennung von Mom hast du dich nicht um Kontakt bemüht. Weihnachten sahen wir uns zwangsläufig, meinen Geburtstag hast du manchmal vergessen. Habe ich dich eingeladen, hast du oft aus fadenscheinigen Gründen abgesagt. Oder du bist nur für ein paar Minuten vorbeigekommen. Ich melde mich nicht bei dir, wieso, solltest du ja wissen. Du forderst, machst aber selber nichts. Du erwartest, dass ich mich bei dir melde, bemühst dich aber selber nicht. Ich kann auf Kontakt zu dir verzichten, ein Vater bist du für mich so gut wie nie gewesen. Du warst einfach nicht da. Probleme in der Schule haben dich nicht interessiert. Du hast nie angerufen, um zu fragen wie es mir geht oder wie die Schule läuft. Wenn du eine Beziehung zu mir aufbauen willst, verdammt, dann zeig das auch mal und mach was dafür. Ich kann dir nicht vertrauen. Du hast uns über lange Zeit belogen, behauptet, du wärst in Kur wegen deinem Rücken, dabei warst du bei deiner Neuen. Du hast mich als verblödeten, idiotischen Penner bezeichnet. Momentan gibt es nichts, was ich noch schreiben könnte.

An Mom:

Ich weiß, dass ich es dir nicht immer leicht mache. Du musst mein z.T. impulsives Verhalten und meine Sprüche aushalten, meine Ungeschicklichkeit, meine Ängste. Du mir aber auch nicht. Du hörst nicht zu, wenn ich mit dir rede. Ich muss in deiner Gegenwart alles 10 Mal wiederholen, und das liegt nicht, wie du immer behauptest, daran, dass ich undeutlich spreche. Ja, meine Aussprache ist nicht immer verständlich, aber wenn ich mit anderen rede, muss ich meistens NICHT alles 10 mal sagen. Du zeigst mir nur Desinteresse. Zitat: "Dinge, die vor 10 Jahren passiert sind, interessieren mich nicht. Du hattest da vor lange genug Zeit, darüber zu reden." Wann denn? Immer, wenn ich aus der Schule kam, und mit dir reden wollte, hattest du besseres zu tun. Genau wie Dad. Alles, was ich mache, ist grundsätzlich falsch. Egal, worum es geht, du findest immer Verbesserungsbedarf. Ich höre immer nur, was ich mal wieder falsch gemacht habe, nicht, was richtig war. Du forderst Dinge, die ich nicht erfüllen kann. Zum Beispiel, dass ich ja auch 2 400€-Jobs machen könnte. Oder dass ich halt irgendeine Ausbildung machen soll, Hauptsache, ich habe irgendwas. Du übst Druck aus, dem ich nicht mehr standhalten kann, und das weißt du auch. Bzw würdest du wissen, wenn du ein verdammtes Mal zuhören würdest. Du weißt zumindest zum Teil von meinen Ängsten und es ist dir egal, und drohst dennoch mit Rausschmiss. Du forderst Dinge, die du nicht selber nicht einhälst. Meine Probleme interessieren dich nicht, genau wie Dad. Immer, wenn ich versuche, Vertrauen aufzubauen, machst du alles kaputt. Ich habe mehrmals versucht, mich mit dir zusammenzusetzen, es kam immer was dazwischen. Du hast einmal indirekt gedroht, mich umzubringen. Ich hoffe, dass unser Verhältnis irgendwann besser wird.

An M:

Eines Vorweg: Ich bin um ehrlich zu sein froh, dass du nicht mehr hier wohnst. Das Verhältnis zu Mom ist seitdem etwas besser geworden. Liegt wohl daran, dass du auch immer gern gestritten hast. Du bist nur zu oft ein verlogenes Miststück, was alles so dreht, damit sie gut dasteht. Du hast Mom so oft belogen, damit ich Anschiss bekomme, und das, weil du genau weißt, das sie dir mehr glaubt als mir. Immer, wenn du hier bist, gibt es Stress. Auch wenn es früher schlimmer war und manchmal fast die Polizei vor der Tür stand, viel besser ist es, wenn du dich in meiner Nähe befindest, nicht. Du verdrehst die Tatsachen ständig, wie sie dir passen. Du bist z.B. vor einiger Zeit mit Deospray und Feuerzeug auf mich zu gerannt, wobei ich dir gegen dein Bein trat. Woraufhin DU später heulend zu Mom ranntest, und meintest, ICH hätte DICH angegriffen. Und von Deospray und Feuerzeug war dann auch keine Rede. Du hättest ja gar nichts gemacht. Und selbst wenn es so gewesen wäre, wäre der Tritt unfair gewesen. Was hätte ich denn machen sollen? Vorbei rennen ging schlecht, dafür ist die Küche zu eng. Hätte ich mich abfackeln lassen sollen? Außerdem mischst du dich ständig in Dinge ein, die dich nichts angehen. Immer wenn ich ALLEINE mit Mom reden will, kommst du dazwischen und versuchst, sie zu beeinflussen. Egal was ist, du musst immer dabei sein. Ich hoffe dennoch ebenfalls, das wir uns eines Tages besser verstehen, immerhin bist du meine Schwester.

An T:

Auch hier weiß ich nicht, wie ich anfangen soll. Ich hab dich als Freund gesehen. Auch, wenn du gelegentlich etwas seltsam und aggressiv warst, fand ich dich im Großen und Ganzen nett. Wie lange wir zusammen in eine Klasse gingen, weiß ich nicht mehr, tut aber auch nichts zur Sache. Ich weiß noch, wie wir bei dir waren. Du bist immer seltsamer geworden, hast mich mehrfach geschlagen und auch an Stellen berührt, die unangenehm sind. Da hab ich mir noch nichts bei gedacht. Einmal waren wir zusammen schwimmen, wo du es lustig fandst, meinen Kopf ständig unter Wasser zu drücken. Später, als wir Schwimmunterricht hatten, gingst du immer weiter. Deutlich zu weit. Ich habe deswegen immer noch Probleme mit sexuellen Dingen, diverse Ängste und Schwierigkeiten, zu vertrauen und Beziehungen oder Freundschaften aufzubauen. Ich weiß noch, wie du einmal anriefst, um zu fragen, ob ich bei dir übernachten wolle. Meine Mutter ging dran und sagte mir dies, worauf ich mit panischer Angst reagierte. Verdammt, ich bereue es, dir jemals vertraut zu haben. Immer wenn ich dich wiedersehe, könnte ich k*tzen.

An die aus meinen alten Klassen:

Hierfür hab' ich jetzt mit Abstand am längsten gebraucht. Ich wusste nicht, was ich wie schreiben soll - und weiß es immer noch nicht wirklich. Ihr habt mich mit Abstand am stärksten geprägt, was wohl daran liegt, dass ich mit euch am längsten zu tun hatte - nach meinen Eltern. 12 Jahre lang, 12 Jahre lang nur dumme Sprüche, Gewalt und andere Dinge. Wieso? Nur, weil ich ruhiger war als andere? Weil ich nichts lustiges daran fand, ständig den Unterricht zu stören? Weil ich es scheiße fand, ständig dumme Sprüche über andere zu reißen? Ich weiß es nicht, und ich bin mir sicher, dass ihr selbst es auch nie wusstest und nie wissen werdet. Das macht es umso schwerer, zu verstehen. Jetzt hab' ich für diesen Mini-Text gut 2 Wochen gebraucht. Ich denke, ich werde später noch einmal auf euch zurückkommen.

An Unbekannt:

Auch hierfür habe ich sehr lange gebraucht. Das wir uns trafen, war reiner Zufall. Ich ging zum HBF, wo du ebenfalls warst. Du hast mich angesprochen. Ich bin drauf eingegangen. Du hast gesagt, wir könnten ein Bier trinken und an den Rhein gehen, ich hab dir vertraut. Dort hast du mich dann angefasst, auch nach Eindeutigem abweisen. Zum Glück konnte ich mich lösen. Ich war wohl einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich habe dich danach noch einige Male wieder gesehen, und jedes Mal hast du versucht, mich wieder anzusprechen. Auch hier ist es wieder nur ein sehr kurzer Text geworden.
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Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Do. 09.08.2012, 16:51

Lyric. The War inside. (Trigger).

Ein grausamer Pakt,
er wurde beschlossen.
Sterben im Takt,
Blut wird vergossen.

Ein grausamer Krieg,
hat längst schon begonnen.
Es gibt keinen Sieg!
Blut ist geronnen.

Krieg ohne Ziel,
Krieg ohne Sinn.
Ende vom Spiel:
Kein Gewinn.
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Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon Esperanza » Fr. 10.08.2012, 16:55

Fand deine 'You will never hear my silent words. Ungeschickte Briefe.' sehr berührend...
Esperanza
 

Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Sa. 11.08.2012, 00:20

Danke...
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Re: Meine Gedanken und Gefühle.

Beitragvon SilentWords » Di. 21.08.2012, 21:14

Gedanken.

Nummer 5:

Ein Versuch der Weiterführung von Blochs Philosophie "Zu wenig" aus "Spuren."


Ernst Bloch schrieb: "Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst."

Das Leben ist ein ständiges werden und gewesen sein. Wir können uns nicht haben, weil alles, was wir machen werden oder gemacht haben, entweder Zukunft oder Vergangenheit ist. Dieser Text hier befand sich nie im hier und jetzt, weil er mindestens eine Nanosekunde alt ist. Es ist schwer auszudrücken, was ich damit sagen will. Wir sind nicht, wir werden entweder oder wir waren schon. Alles verändert sich stetig, egal ob bemerkbar oder nicht - egal, ob Lebewesen oder andere Dinge. Durch minimale Zeiträume, die für Lebewesen nicht zu erkennen sind, wie besagte Nanosekunde, kann kein Hier und Jetzt existieren. Ergo ist alles entweder Vergangenheit oder Zukunft. Deswegen können wir nichts haben, wir hatten nur oder werden haben - dies trifft gerade auf uns selber zu. Wir haben uns nicht, weil wir durch die Zeit an uns "vorbei existieren."
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