Verwirrtes Ich

Hier könnt Ihr Euren Gefühlen und Gedanken freien Lauf lassen.

Verwirrtes Ich

Beitragvon Verwirrte Seele » Mi. 03.05.2017, 23:38

wenn es weiter gehen muss...

wenn es nur noch darum geht, zu funktionieren, aber genau das einen zerreisst...
weil es nicht leben bedeutet, sondern existieren...

man sich nicht mehr anvertrauen kann,
weil man keine Last sein will...
weil es keine Worte dafür gibt...
weil es wohl niemand verstehen kann...
weil sich die Gedanken nur noch drehen und keinen Ausweg finden...

oder schlimmer- man immun wird gegen gute Ratschläge und Tipps... so gut sie gemeint sind, so sehr man sie schätzt
aber sie sind nicht umsetzbar, erscheinen unmöglich und man fühlt sich gefangener in seinem Käfig als zuvor

und die einzige Gegenfrage ist- warum
warum kannst du nicht...
warum tust du nicht einfach...
du musst doch nur...

dann bleibt nur der Rückzug, weil man nicht beschreiben kann, warum...
und sich Unverstanden fühlt...

wenn man allein zurecht kommen muss,
dann wieder funktionieren muss...
innerlich aber alles schreit und rebelliert und nicht will und wahnsinnig wird und durchdreht und das Herz so furchtbar furchtbar schmerzt
und weint...
der Bauch mit Tränen gefüllt ist, aber nicht eine einzige heraus kommt...
der Druck innerlich so ansteigt, dass man fürchtet zu zerbersten, zu platzen, zu zerspringen...
aber äußerlich ist alles ruhig...

ich versuche noch nach Hilfe zu rufen...
aber es bleibt ungehört, denn ich kann mich nicht mitteilen...
mich nicht mehr ernst nehmen...
anderen geht es noch schlimmer...
ich darf also nicht jammern, mich nicht schlecht fühlen...

und doch habe ich das Gefühl, es zerstört mich...

meine Mauer baut sich auf und ich igele mich ein...
ich suche nach Kontakt, aber keiner kann an mich ran...
ich will Nähe - so sehr ...
und kann nur noch blocken und abwehren...
und verzweifele so daran...

ich rüttele an den Stäben meines gläsernen Gefängnisses...
und kann hier nicht raus...
alles so zum greifen nah...
aber es geht nicht ;_______;

es geht einfach nicht ;_______;

es macht mich kaputt, es zerfrisst und zerstört mich ...



wer bin ich?
was bin ich?


ich versuche Worte zu finden, für das, was mich innerlich beschäftigt... aber ich habe nicht das Gefühl auch nur annähernd beschreiben zu können, was es alles ist... vieles ist noch nicht einmal gesagt- hier nur ein Ausschnitt
ich bin manchmal so ruhig... und denke, es muss doch gehen... und dann kommen die Momente, wo ich denke, es geht einfach nicht mehr...

:?: :?: :unhappy:
...ich schließe meine Augen und versuche zu schlafen, denn ich möchte schlafen nur um nicht leben und denken zu müssen...
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Re: Verwirrtes Ich / Seele

Beitragvon Verwirrte Seele » Fr. 05.05.2017, 11:59

..... meine Seele

Es wird mein schwerster Text und ob ich danach hierbleiben werde,
das weiß ich nicht....
Ich hab mich hier angemeldet und
... fand Gleichgesinnte und nette Gesprächspartner,
gab anderen Tipps. Und nun? Da bin ich selbst auf dem ground zero zurück angekommen. Ich kann keine Nähe zu lassen, mir gehen die Dinge zu schnell und wenn das so ist möchte ich den Kontakt abbrechen, ich möchte hier wieder raus, denn dann erscheint mir alles als unrein, als versaut sozusagen, weil es auch von Problemen behaftet es, die reine weiße Welt ist dann für mich befleckt.
Schwarz weiß Malerei, entweder ganz oder gar nicht.
Und ich weiß nicht was ich mir gedacht habe, ich melde mich
hier an und meine Welt beginnt zu strahlen?
Ich komme mir unsäglich dumm vor, dumm mich hier zu offenbaren,
dumm zu denken ich könnte mir hier helfen.
Einen Tag geht es mir schlecht und danach tue ich so, als wäre alles von Gotteshand geheilt, weil ich dann doch nicht mehr meine schwache Seite zeigen will. Was ist das hier eigentlich für eine Welt? Gehöre ich hierher? Ich halte mich nicht für etwas besseres, ich halte mich für fehlerfunden für diese Welt.
Ich würde den Schuh gerne ansatzweise tragen, doch er passt einfach nicht. Verrückt ist auch, dass ich nun aus eigener Erfahrung weiß, wenn hier jemand schreibt neues oder altes,
so wird es nicht gerne gelesen, weil der Text vielleicht zu lang ausgefallen ist. Also soll ich nun gar nicht schreiben? oder so tun als könnte ich mein Leben auf kleine Worte beschränken. Ich kann beides nicht, noch viel weniger mich verstehen.
Ich war nun zwei Tage wohl auf, weil ich mich hier verstanden fühlte und dann tritt man mir viel zu Nahe, spricht von Liebe und ähnliches. Und ich schweige, wie ich es schon immer tat, wenn man mir zu Nahe tritt, mich verlässt der Mut mich zu äußern und ich lasse die Dinge geschehen. Wie oft habe ich mich damit schon in Teufelsküche gebracht? viel zu oft um ehrlich zu sein.
Und ich schäme mich, dass ich mich nicht traue stop zu sagen,
ich schäme mich es über mich ergehen zu lassen und am meisten schäme ich mich, dass ich das überhaupt sagen muss.
Ich weiß nicht was oder wer ich bin, ich weiß gerade überhaupt nichts mehr. Können wir uns hier wirklich helfen und beistehen? sind wir alle aus den ähnlichen Gründen hier? sind wir echt? sind wir ehrlich? wenn alles hier mit nein beantwortet wird, was hat dann solch ein Forum für einen Sinn.
Ich fühle mich lächerlich nun hier, lächerlich und schmutzig,
weil es nicht mehr meine heile Welt ist und so gerne würde ich diese Baustelle nun verlassen anstatt mich ihr zu stellen.
Warum kann die Welt für mich nicht einmal sauber bleiben, warum kommt nach kurzen oben aufs, das tiefe dunkle böse unten.
was passiert hier nur, was geschieht hier wirklich?

.....im Gedanken :oops:
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon JK97 » Fr. 05.05.2017, 12:10

Hey,
ich wollte dir nur sagen, dass ich dich gelesen habe, dass du mir mit fast allem was du da schreibst aus der Seele sprichst. Würde gerne irgendwas sinnvolles, hilfreiches da lassen, aber ich kann nicht, tut mir leid. Deine Texte passen erschreckend gut zu mir...
Wir werden hineingeboren in diese kranke Welt, in der man dich, wenn du dich gegen das Kranke wehrst, für den Kranken hält.
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon Verwirrte Seele » Sa. 06.05.2017, 21:43

JK97 hat geschrieben:Hey,
ich wollte dir nur sagen, dass ich dich gelesen habe, dass du mir mit fast allem was du da schreibst aus der Seele sprichst. Würde gerne irgendwas sinnvolles, hilfreiches da lassen, aber ich kann nicht, tut mir leid. Deine Texte passen erschreckend gut zu mir...


Ich glaube das wir uns alle so ähnlich Denken und Fühlen. Danke fürs lesen Lg
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon Verwirrte Seele » Sa. 06.05.2017, 23:37

Als sie mich ins Gesicht schlug,
tat das gar nicht weh,
Und so hab ich gelernt zu schweigen.

Als der Arm brach,
tat das schrecklich weh,
aber ich hatte gelernt zu schweigen.

Wenn er mich zum Sex zwingt,
tut das immer sehr weh,
aber ich habe gelernt zu schweigen.

Wenn ich mich verletze,
tut mir das gar nicht mehr weh,
da ist es dann leicht zu schweigen.

Wenn andere mich verletzen,
dann tut mir das weh,
aber ich habe gelernt zu schweigen.

Wenn das Herz verletzt ist,
und die Seele weint,
ist es gut wenn man gelernt hat zu schweigen.
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon Verwirrte Seele » Mo. 08.05.2017, 10:55

Gefangen:
....ich weiß nicht, in welche übergruppe ich dieses Thema stellen soll..deshalb versuche ichs einfach unter dem grob gefassten Thema Gedankenwelt. Und hier gehts schon los.. aber momentan scheint es wieder eine schlechte Phase zu sein und ich brauche einfach das Gefühl meine Gedanken aufgeschrieben zu haben. Vielleicht könnt ihr mir sogar weiterhelfen...

Ich fühle mich so fern, so fremd von der Welt. Gefangen in mir selbst. In meinen Gedanken. Ich finde keinen Anschluss an de Realität. Hänge in der Vergangenheit fest. Ich komme nicht heraus aus dem Teufelskreis meiner Gedanken. Dem Gefängnis meiner selbst. Ich hatte schon öfters solche Phase. Doch diese hier ist anders. Den erstmals habe ich auch körperliche Beschwerden und nicht nur Fressanfälle. Sie kehren wieder. Diese Phasen. Ausgeklöst durch Unbekanntes. Hartnäckig wie Schmutz. Saugen sie sich fest in meinem Inneren. Und ziehen mich immer weiter hinuter. In mich hinein.
Es ist als wäre meine komplette Psyche labil, zerstört. nichts ist übrig geblieben. ich erkenne mich nicht wieder. fühle mich leer. unwirklich. bin ich wirklich noch hier ?
vorhin lag ich in der badewanne und habe mich gefragt, wofü ich lebe. mir fiel kein grund ein.

mein inneres kommt immer mehr nach außen. es reißt die maske der trügerischen idylle von mir. und ich kann nichts dagegen tun. ich weiß nicht was ich mir erhoffen. hiervon. ich glaube meine psychischen Probleme zu kennen. habe mir wissen angelesen. weiß wie ich mir ein wenig helfen könnte. doch bin untätig.

ich weiß nicht. ich bin nicht ?
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon Verwirrte Seele » Di. 09.05.2017, 20:19

Schwarzes Loch

Ich denke, ich brauche Hilfe von irgendwem.
Ich hab mich so oft an Freunde gewendet, aber ich hab mittlerweile so dass Gefühl, dass ich sie damit nerve.
Gut, sie sagen mir tausend mal, dass ich es nicht tue, aber ich fühl mich dann bei der ganzen Sache nicht wohl, weil ich das dann eben denke. :(
Ich weiss nicht,woher das kommt und was der Auslöser war, aber seit gewisser Zeit leide ich an Depressionen und verletzte mich wieder regelmäßig!
Mir ging es eine Weile gut aber prompt bekomme ich die Quittung...ich könnt ich einfach nur heulen...
Ich kritiesiere alles an mir, hasse mich...Selbsthass, zweifel alles an mir an, Selbstzweifel, schaffe nichts mehr, fühle mich einsam und alleine gelassen, fang an zu weinen....
Ich hatte bisher echt kein "Ach-so-tolles-Leben", hab ´ne Menge Leute verloren durch Krankheit und Suizid, meine Familie ist enttäuscht,ich verletzte sie....ich hasse mich...dann diese Gedanken und Flashbacks...
Ich werde immer wieder auf den Boden geworfen, komme von alleine nicht mehr hoch, lass mich auch noch verletzen!
Ich weiss es nicht...Ich denke immer,mich versteht mich niemand...langsam bin ich am verzweifeln
Was da in mir drinne ist, das mich so runterzieht...:( :(
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon Ruby » Mi. 10.05.2017, 18:32

Hallo verwirrte Seele,

bist Du wegen der Ptbs, BPS und den Depressionen derzeit in therapeutischer Behandlung? Manchmal kann das recht hilfreich sein, obwohl ich trotz Therapie leider auch noch immer mal wieder in solche tiefen und dunklen Löcher falle. Aber ein bisschen ist es bei mir vielleicht schon besser geworden. Ob das an der Therapie oder den Unmengen an Psychopharmakas liegt, die ich bekomme, vermag ich aber nicht wirklich zu beantworten. Bezüglich der BPS mache ich Verhaltenstherapie (DBT). Und wenn ich mich dadurch irgendwann stabil genug fühle, werde ich noch eine Traumatherapie anschließen, um endlich mit all den Traumen und Flashbacks, die mich immer wieder einholen, besser umgehen zu lernen. Mut machen mir all die Menschen, bei denen das durch die Therapien irgendwann besser geworden ist. Ein glückliches Leben habe ich bisher zwar noch nicht. Hoffe aber, irgendwann dahin zu kommen. Gib die Hoffnung auch nicht auf, liebe verwirrte Seele. Leider ist es wohl so, dass wir uns selber aus diesem Loch befreien müssen, wenn auch mit therapeutischer Hilfe. Ganz alleine sind wir somit nicht.

Ganz lieben Gruß
Ruby
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon Verwirrte Seele » So. 21.05.2017, 12:02

@ Danke für deine Worte Rubi


Gedanken
Was bringt uns das leben ? Ich befasse mich zur Zeit mit gewissen aussagen zB: Es ist eine Einstellungssache., du selbst entscheidest über deine Gefühle...... aha..also ich muss das wiederlegen, es gibt natürlich dinge wo es mit der inneren Einstellung zu tun hat, aber es gibt auch Lagen, wo es absolut nichs damit zu tun hat. Ich persönlich bin nie vor einer Herausforderung zurückgewichen, hab gekämpf ohne zu zögern, ohne mich zu beklagen, das ist ein wesenskern von mir : kämpfen. Aber es gibt Dinge, wo man nicht eingreifen kann, man fühlt sich einsam, wir zurückgewiesen, kämpft aber weiter, aber immerwieder ist man an diesem Punkt, wo man nicht weiter weiß..ich weiß ja nicht wie es euch da d1raußen so geht, aber ich komme immerwieder an dem Punkt an, wo mir weder ein Psychologe noch meine Innere Einstellung helfen kann, weil es damit nichts zu tun hat. Man kann eine Kämpfer natur sein, aber man kann deshalb keinen unsichbaren Feind besigen. Meine Depression geht einher mit der Sinnosigkeit...das Leben an sich ist ein Scherz... bei psychologen werden Symtome bekämpft...es gib sovile Bücher über "Kraft aus dem Inneren" aber fakt ist , man ist allein, jeder , der wirklich auf sich gestellt ist wir mir recht geben. Es geht nicht darum unter die Leute zu kommen, das kann jeder, aber wirklich jemanden zu finden , der einen versteht(verstehen will) das gibt es kaum...ich hasse psycologen, weil diese meiner meinung nach eine "Hinhalttaktik" entwickelt haben um einen ans Leben zu binden..um zB Kohle zu scheffeln...Es ist doch so..grundlegend funkionoeren wir wie Tiere..klar, also hat jeder von uns Bedürfnisse. Wenn man nun alleine ist u ein so ein Psycho heini sagt (sugerieren will) man ist deshalb alleine weil man nicht auf die Menschen zu geht (aha, es liegt also erstmal ganz klar immer an einem selbst) und deshalb s Depressiev ist, aber es mit keinem Gedankengang in betracht gezogen wird, dass selbst wenn man auf Menschen zugeht u (Hey man sucht doch nicht irgendein, man will verstanden werden) ganz klar immer der verlierer ist. DAS Heilmittel gibt es nicht, das will man einen nur weiß machen...fakt ist, keiner kann einem einen Freund oder Freundin backen, oder jemanden schicken , der einen plötzlich versteht. Man wird auf sich selbst zurückgeschmissen, und das einzige , was man zu hören bekommt ist , dass mit einem selbst was nicht stimmt, und das man einfach die Welt anders sehen soll. Klar, das, sagen dann meistens die, die in einer festen Beziehung sind ....gut, den glaube ich naürlich jedes Wort. Was ist das eig alles hier? Was bedeutet Leben? Zur Arbeit gehen, konsomieren, zahlen, serben. Was ist das alles hier? Mir kommt die Welt oft wie ein Traum vor, ein Alptraum, soviel mist passiert, die tollen Menschen schauen weg...jetzt zB zerreissen sie sich alle den Mund über die Flüchtlinge oh..ja den gehts schlecht...aber das wir hier in Deutschland straßen kinder haben, die nichts haben , völlig allein sind, nei , das interressiert niemanden , hey , hier in Deutschland gehts uns allen gut..klar, wir haben kein Recht uns zu beschweren, und selbst wenn man Jahrelang missbraucht und geschlagen wird..uns gehts doch gut!!! Ich hasse diese Einstellung, es wird soviel nicht gesehen, dass macht mich kaputt!! Und auch mobbing ist so ne sache , (Hey beschwer dich nicht)..klar..ist nur jeden Tag ne Hölle..Es gibt immer Menschen den es schlechter geht! Klar , deshalb darf man diese Gefühle nicht haben !!!Fuck off!! echt, was für eine verlogene Scheiße!
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon Verwirrte Seele » Fr. 02.06.2017, 10:30

Ich muss das mal loswerden,und hier ist wohl der richtige ort dafür.Seit 19 Tagen bin ich ganz unten angelangt.Die Maske,die ich anderen gegenüber aufgesetzt habe,ist abgebröckelt.Ich esse kaum noch,schlafe die meiste Zeit oder bin stundenlang nur am weinen.Innerlich leer,total überfordert mit allem,zweifel alles an,fühle mich nutzlos,überflüssig,einsam.Raste oft aus,verliere die kontrolle,da reicht nur eine Kleinigkeit.Freude,was ist das,lachen,ich wünschte ich könnte es.Drehe mich nur im Kreis,habe Angst vor der Nacht,da kommen die gedanken wieder,Erinnerungen,Bilder,die mich fertigmachen.
Habe schon lange mit Depressionen zu kämpfen,aber im Moment ist es mehr als extrem...
Sorry,ich musste das einfach mal loswerden...:(
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon Verwirrte Seele » So. 26.11.2017, 19:05

Hallo Verzweiflung...
... wie nett, dass du mal wieder vorbeischaust.

komm doch bitte rein!

wir sind uns in letzter zeit ja immer nur flüchtig begegnet und hatten gar keine gelegenheit uns länger zu unterhalten.
setz dich doch bitte, mach es dir bequem. möchtest du vielleicht einen tee? was treibt dich denn wieder in meine gegend?

eigentlich wollte ich ja erstmal eine zeitlang alleine sein, nachdem du das letztemal ausgezogen bist. wollte mich ein bisschen erholen und nachdenken, aber dass ging gar nicht so richtig, da ich an jeder ecke deinen freunden angst und unsicherheit begegnet bin. das ist wirklich komisch, aber überall, wo ich hingehe, warten sie scheinbar schon auf mich.

egal, es wird sie sicher freuen, dass du wieder da bist. ihr könnt dann gemeinsam was unternehmen (gegen mich).

aber naja, ich rede und rede und du bist sicher ganz erschöpft von deiner reise. wir haben ja jetzt zeit. ich bring dich erstmal zu deinem zimmer. es wird dich sicher freuen zu hören, dass ich darin nichts verändert habe. es ist alles beim alten...
ich bin ratlos. Zur Zeit bin ich total auf dem Rückzug. Ich kapsel mich von allen ab. Ich komme nicht mehr ins ICQ, ich vermeide es mit Leuten zu reden, ob über den PC oder einfach so. Es ist mir irgendwie zuwider. Ich rede nur noch mit meiner besten Freundin und meinen besten Internet Freunden, das wars dann.
Das komische ist, dass ich eigentlich gerne mit anderen reden will, nur dann wird es mir zu viel und ich ziehe mich wieder zurück. Daraus entsteht dann ein schlechtes gewissen, was ich eigentlich gar nicht haben müsste. Ich verstehe es selbst nicht.

Liegt es vielleicht daran, dass ich mir zur Zeit zuviel vornehme? Ich habe so viele Ziele, die ich noch erreichen will. Pausen kann ich mir nicht gönnen, ich bin immer mit den Gedanken sofort beim nächsten Ziel, wenn das erste erreicht wurde. Aber es kann doch nicht sein, dass ich bei einfachen Gesprächen schon überfordert bin und es als lästig ansehe!
Ich bin einfach nur noch enttäuscht
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Re: Verwirrtes Ich

Beitragvon Verwirrte Seele » Mo. 05.03.2018, 10:15

Na langen überlegen ob ich schreibe weis nicht wo ich das einordnen kann bitte verschieben wenn es nicht her gehört oder löschen liebe Moderatoren
...das Schlimmste ist, wenn man ne woche Arbeit vor sich hat, die Woche als einen unaufschlingbaren Brocken sieht und überhaupt keine Kraft hat das zu bewältigen. wenn man da sitzt, und sich fragt, warum man überhaupt sich noch? Wenn man da sitzt, keinen Kontakt zu sich selbst hat und sieht, morgen geht die scheiße wieder von vorne los, du gehst zur Arbeit und machst es für alle andern, nur nich für dich selbst. wenn du seelenlos leistung erbringen musst wenn du denkst du machst es für jeden, nur nicht für dich. wenn du einfach nicht spürst oder spüren willst, dass du DIR SELBST was gutes tust, dir selbst einen Gefallen damit tust. wenn du keinen kontakt zu deinen aussagen, deinem selbst hast. wenn du da sitzt und redest, aber deine Worte sind leer. Du bist einfach nicht drin. du bist nicht in deinen worten. du bist nicht in deinem gang. du bist in nichts was du tust. du spürst nix von dem was du tust. jeder schafft es die Mist zu bewältigen, nur du schaffst es nicht. jeder hat einen faden, der ihn durchs leben zieht, nur du hast ihn nicht. jeder kann spaß haben, nur du kannst keinen spaß haben. das is das schlimmste, sonntagsabends dazusitzen un zu wissen die nächste woche wird wahrscheinlich beschissener als die vorige woche un du kannst absolut nix dagegen tun. du hast keine ahnung was du machen sollst. du weißt du musst was machen aber du weißt nicht was. du schuftest dir den arsch ab dich zu bessern aber es bessert sich nix. am ende sitzt du wieder sonntags abends da, oder irgendwann in der mitte von deiner beschissenen woche un weißt, dass du es morgen nicht mehr schaffen wirst zur Arbeit zu gehen oder was auch immer. der punkt is gekommen wo der körper nicht mehr seelenlos sein will. die seele will dabei sein. ich kann der seele aber kein einladungsschreiben senden, denn ich weiß nicht wo sie wohnt. ich weiß nicht wie ich sie finde. ich bin nur eine leere hülle ohne seele und eine leere hülle schafft es nicht durch die woche. eine leere hülle is tot. du bist leer, die ganze welt is leer. alles is leer. du weißt nicht was du machen sollst. hast keine ahnung un morgen geht schon woeder die selbe scheiße los. du sitzt da, bereitest dich auf die kursarbeit vor. du hastnoch so schrecklich viel zu tun un die hülle is einfach leer. die seele fehlt, die dir sagt ja du machst das für dich. es fühlt sich gut an, dass du für dich sorgst, verantwortung für dich übernimmst. das fehlt einfach. wo is das, wo finde ich das? hüllen können nicht überleben, sie werden immer sterben...
weiß jemand wovon ich rede? wie geht ihr damit um? ich kann nicht ständig die hülle sein, die seelenlos für andere agiert, damit ich keinem probleme bereite. die hülle !!!
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