Verzweifelt, krank und allein

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Verzweifelt, krank und allein

Beitragvon 8Same » Mi. 17.01.2018, 15:51

Genau das ist der Grund warum ich hier schreibe.

Ich bin so doof. Ich habe ein Kind mit jemandem mit dem ich überhaupt nicht zusammen passe. Deswegen bin ich ja auch von Anfang an alleine.
Zudem habe ich keine unterstützende Familie.
Ich bin seit gestern krank mit Schüttelfrost. Mein Sohn ist auch krank. Ich kann mich nur wenig um ihn kümmern. Gebe mein bestes. Ich bin so traurig. Weil niemand für mich da ist.
Ich darf nicht einfach mal krank sein. Denn wenn ich wegfalle dann ist nein Sohn alleine.
Ich hätte nie ein Kind unter den Vorraussetzungen kriegen dürfen. Ich wandele von einer Depri Episode in die nächste.
Komm beruflich nicht zu Pötte. Demnach finanziell nicht. Und ein Partner ist nicht in Sicht. Ich kann nicht einfach mal krank sein und schlafen wann mir danach ist weil ich einzig und allein für mein Kind da sein muss.
Es gibt zwar einzelne Leute die ich fragen kann. Aber oft kommt nur, es geht grad nicht oder ich muss arbeiten.
Naja es ist eben keine Familie. Da kann man eher mal nein sagen. Das schlimme ist das ich das ebenso vom Vater meines Kindes höre. Ich weiß einfach nicht weiter..
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Re: Verzweifelt, krank und allein

Beitragvon Zerrissen » Mi. 17.01.2018, 16:11

So traurig es klingt, aber durch dein Kind hast du wenigstens einen Sinn dennoch aktiv zu werden, dich um es zu kümmern, einen Sinn. Da du dich trotz Krankheit kümmerst, schätze ich, dass es dir am Herzen liegt und eine Triebfeder für das Leben ist. Ob du ein Kind hättest kriegen sollen oder nicht, quäle dich nicht mit der Frage, denn du hast eines. Mit allen Licht und Schattenseiten, ich hoffe es ist ein Licht für dich, auch in der Depression. Hast du schon nach Hilfe von Außen gebeten, wenn dir das alles zu viel ist? Ist vielleicht schwer in einer Depression zu bewältigen, nur so für den Hinterkopf. Ich kann leider nicht viel sagen, was dir jetzt in dieser Situation helfen würde, aber denk daran, dass du schon viele unschöne Situationen überstanden hast, etwas in dir kämpft noch. Ich kann nur sagen, versuche Hilfe von Außen zu bekommen, Entlastung, damit du dich auch mal um deine Gesundheit kümmern kannst. Da gibt es ja verschiedene Stufen, meine Eltern hatten einmal einen Tag pro Woche eine Pflegetochter da, um die Mutter zu entlasten. Muss ja nicht so extrem sein, dass du dein Kind tageweise weggibst, aber suche dir Hilfe, wenn du nicht mehr weiter weißt. Es gibt sie. Viel Kraft und Hoffnung auf bessere Zeiten will ich dir noch mitgeben, solange du kämpfst :cuddle:
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Re: Verzweifelt, krank und allein

Beitragvon 8Same » Mi. 17.01.2018, 16:22

Danke zerrissen. Das mit dem kämpfen macht mich nachdenklich. So hatte ich es noch nicht gesehen.
Es gibt Unterstützung. Nur meist nicht dann wenn ich sie „spontan“ brauche!
Wie gesagt, ich frage, aber meist sind alle so beschäftigt.
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Re: Verzweifelt, krank und allein

Beitragvon Zerrissen » Mi. 17.01.2018, 17:02

Gibt es keine staatlichen Hilfen für Eltern wie dich? Irgendwie etwas, das dich entlasten könnte?
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Re: Verzweifelt, krank und allein

Beitragvon 8Same » Mi. 17.01.2018, 17:40

Doch, ich habe sogar 2 Babysitter und auch Kontakt zum Vater.
Der sieht aber keine Verantwortung.
Und die 2 Babysitter haben natürlich keine Zeit. Krankheit lässt sich nun mal nicht planen - echt doof!
Manchmal frag ich noch was noch passieren muss oder welche Schritte ich gehen muss.
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Re: Verzweifelt, krank und allein

Beitragvon Zerrissen » Mi. 17.01.2018, 17:42

Das tut mir echt leid für dich :( Das ist einfach nicht gerecht!
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Re: Verzweifelt, krank und allein

Beitragvon 8Same » Mi. 17.01.2018, 19:19

Danke dir!
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